Reparatur, klar Schiff und wieder Strand
Kilometerstand: unverändert Kurz nach zehn Uhr erhielten wir von der Poste France die Nachricht,


Veröffentlicht: 27.08.2026
Kilometerstand: 159834
Unsere vermeintlich, vorerst letzte Etappe in Frankreich führte uns nach Capbreton, von hier aus waren es nur noch wenige Kilometer bis zur spanischen Grenze.
Unser Stellplatz lag direkt hinter der Düne, nur wenige Schritte vom Meer entfernt. Als wir um 14.00 Uhr eintrafen, sprangen wir sofort in die Anzüge. Wir wollten uns gleich auf der Düne ein Board leihen und dann ab auf’s Wasser. Zwei Stunden vor Hochwasser hätten wir dann gut Zeit bis zur Flut, um das Board richtig zu nutzen.
Leider wollte das Meer jedoch nicht mitmachen. Die See zeigte sich von ihrer ganz ruhigen Seite, ein paar kleine Wellen, das war alles. Wir überlegten und verschoben unseren Plan auf später, vielleicht war es ja kurz nach dem Hochwasser um 16.25 Uhr etwas besser. Mittlerweile hatten wir uns Webseiten für die Tidenvorhersagen und Wellenprognosen herausgesucht und auf den Handys griffbereit.
Die heiße Mittagszeit verbrachten wir also in Garys Schatten, währen die Anzüge in der Sonne trockneten. Nach zwanzig Minuten Tragezeit waren die nämlich schon durchgeschwitzt.
Gegen fünf, als die Tide am höchsten stand, versuchten wir unser Glück erneut. Leider hatte sich an der Situation jedoch nichts geändert, heute würden wir nicht surfen. Also zogen wir die Anzüge wieder aus und gingen bis fast zum Sonnenuntergang baden. Am südlichen Horizont konnte man sehr gut die bergige, spanischen Nordküste erkennen.
Zum Abendessen waren wir wieder zurück bei Gary. Nach dem Essen spazierten wir einmal über den Platz und sahen uns an woher die vielen Besucher kamen. Viele kamen natürlich aus Frankreich, aber genauso aus Spanien, Deutschland, der Schweiz, Italien, Großbritannien, Polen, Österreich, Belgien oder den Niederlanden, eine bunt gemischte Gemeinde, ganz anders als in Lit-et-Mixe, wo fast der gesamte Platz mit deutschen Urlaubern belegt war.
Bei der Rückkehr zu Gary zeigte sich, dass der Sommer sich dem Ende zu neigte, denn es war 21.30 Uhr und schon richtig dunkel.
