Einkauf und Gas vom Automaten
Kilometerstand: unverändert Es war Montag und wir hatten den Großteil unserer Vorräte an Nahrungsmitteln aufgebraucht, also mussten wir e


Veröffentlicht: 26.08.2026


















Kilometerstand: unverändert
Kurz nach zehn Uhr erhielten wir von der Poste France die Nachricht, dass unsere Sendung zugestellt wurde. Sofort gingen wir zur Rezeption und holten unser heiß ersehntes Paket ab. Das Frühstück musste nun warten. Erst einmal sollte die Reparatur passieren.
Als wir das Päckchen öffneten erwartete uns eine große Überraschung. Neben den Ersatzteilen lagen da nicht nur die zwei Bücher, die Sebb sich aus der heimischen Bibliothek gewünscht hatte, sondern auch zwei Marmeladen, Pflaster und ein Päckchen zur Beschäftigung mit drin. So viele liebe Grüße von der Familie waren einfach toll!
Der Austausch der Gasdruckfedern war nach etwa einer Stunde erledigt, es passte alles haargenau und endlich funktionierte unser Bett wieder wie es sollte.
Jetzt war es Zeit für das - nun sehr späte - Frühstück. Zur Feier des Tages gab es gebackene Bohnen in Tomatensoße und Spiegeleier.
Danach wurde Gary mit dem Staubsauger ausgesaugt, alle Teppiche und Läufer einmal ausgeklopft und alles wieder aufgeräumt. Nach dem Mittagsschlaf leerten wir noch den Abwassertank und die Toilettenkassette, füllten Trink- und Spülwasser auf und bereiteten unsere morgige Abreise vor.
Seit Donnerstag waren wir hier an einem Ort gewesen, morgen würden es sechs Tage sein. Wenn wir unseren bisherigen Reiserhythmus betrachteten, fühlte sich der Aufenthalt schon ziemlich lange an.
Wir gingen noch einmal duschen - wer wusste schon, wann das wieder möglich wäre - und noch einmal auf der Strandpromenade im ,Chez René‘ lecker essen. Dieses Mal bekamen wir gleich ,große Biere‘ angeboten, also 1/2 L, das war schon aussergewöhnlich, denn das normales Bier war hier in Frankreich nur 1/4 L.
Bis zum Sonnenuntergang um kurz vor 21:00 Uhr setzten wir uns noch an den Strand und sahen den Wellen zu.
