Über 🇸🇮 Bled in Slowenien und die Alpen nach Nürnberg

04.09.2021

Heute Wecker auf 5 Uhr gestellt💤😴

Gestern Abend haben wir alles gepackt, was ja nun nicht viel ist….ganz klarer Vorteil eines Wohnmobils. Also nur noch Dtecker raus und los. 

An der Grenze nach Slowenien ist es noch leer und die Sonne geht langsam auf.

Nachdem wir lange hin und her überlegt haben wie wir zurück fahren, haben wir uns entschieden nicht durch den Karawankentunnel zu fahren sondern noch einen Abstecher nach Bled zu machen.

Weiter geht es über Kranjska Gora zum Wurzenpass. 

Auf der Passstraße haben wir vor uns ein uraltes Wohnmobil. Das raucht und qualmt und wir befürchten, dass es bei einem Gefälle von 17% verreckt. Er schafft es schließlich doch….🤦‍♀️

In Österreich fahren wir entlang der Drau, durch Villach und Spital.

Da werden noch einmal Kindheitserinnerungen wach.

Durch das Lisertal, durch Trebesing bis Gmünd. 

Dort beschließen wir dann doch weiter auf der Autobahn zu fahren, da Julia um 18 Uhr einen Tisch in Nürnberg reserviert hat.

Wir fahren von Stau zu Stau….irgendwie wollen heute alle nach Hause. Die Slowenischen Kekse für die Nerven 

In Nürnberg kommen wir gerade noch rechtzeitig an, müssen allerdings noch  einen geeigneten  Übernachtungsplatz finden. Auf einem kleinen Parkplatz werden wir fündig und Julia hat uns auch schon gefunden 😊

Nach einem fränkischen Essen, besichtigen wir Julias schöne Wohnung mit Blick auf den Marktplatz.

Nach einem Wein auf der Brücke…

….laufen wir noch durch Nürnberg und kehren hier und da noch auf ein Gläschen ein.

Ein wirklich schöner Urlaubsabschluss. 

Nach der letzten Nacht im Wohnmobil geht es dann morgens nach Hause.

Unser Fazit zum Experiment Wohnmobil. 

Es ist viel Arbeit alles ins Wohnmobil ein und auszuräumen./Dafür entfällt Koffer ein und auspacken.

Man ist wettertechnisch sehr flexibel und kann dort hinfahren wo die Sonne scheint.

Man kann sich essenstechnisch selbst versorgen. (Und man hat natürlich immer eisgekühlte Getränke dabei)

Übernachtungen sind auf Rastplätzen, Parkplätzen und wild möglich. 2 Tage ohne Stromanschluss sind möglich. 

Für den Notfall ist eine Chemietoilette an Board. Die Dusche haben wir jedoch nie benutzt, da es am Strand und auf den Campingplätzen immer Duschen gab. (Die übrigens immer picobello sauber waren.)

Praktisch wäre noch ein kleiner Gasgrill gewesen, da Holzkohlegrills nicht erlaubt waren.

Geschlafen haben wir auch gut, das Bett hätte jedoch einen Tick länger Wein dürfen. 

Zusammenfassend können wir sagen, dass es uns wirklich Spaß gemacht hat und wir uns eine Wiederholung vorstellen können.🙋‍♀️🙋‍♂️


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