Tag 3&4 Lyon
Meine Wohnsituation ist ja seit meinem letzten Blogeintrag bekannt. Ich werde nicht in jedem Blogeintrag meine neuen Mitbewohner vorstellen, da ich zum einen überhaupt nicht...


Veröffentlicht: 20.09.2021
Jetzt hatte ich tatsächlich ein bisschen Freizeitstress gegen Ende in Lyon. Am Freitag war mein letzter Schultag in der Sprachschule. Habe noch meinen Test, den ich am Dienstag geschrieben habe, zurück bekommen. 6 von 10 Punkten, meine Lehrerin hat bien! daneben geschrieben 😊. Für den 2. Tag fand ich es auch bien! Es wurde ein Text vorgelesen und wir mussten Fragen beantworten, in ganzen Sätzen, uff, gar nicht so einfach alles zu verstehen. Der Abschied von meiner Klasse war fast ein bisschen traurig, es schweißt ganz schön zusammen, wenn man sich gemeinsam durch eine Sprache quält. Eine Woche ist sehr kurz, aber ich wurde jeden Tag besser, jetzt heißt es sich mit dem erlernten durchzuschlagen. Ich habe zudem noch viel über die Stadt und ihre Geschichte gelernt, und hatte tolle Begegnungen, mit denen ich den ein oder anderen Ausflug gemacht habe. Am letzten Tag in Lyon waren wir noch Essen und Kaffee trinken und im Anschluss sind wir noch mit dem Boot rumgeschippert. Danke euch Mädels, ihr seid spitze, ich habe die Zeit mit euch genossen 🥰.
Am Freitag Abend mussten noch alle Reste verkocht werden, da es am Samstag hieß, au revoir Lyon 👋🏻
Noch eine kleine Zimmer Geschichte zur Belustigung: was machen ein Marokkaner, eine Deutsche und ein Franzose Nachts um 4:30 Uhr? Sie versuchen mit allen Mitteln den total Betrunkenen und hektarweise Wälder absegenden Mitbewohner zu wecken. Es ging mit seichtem „hallo, aufwachen“ los über, „zieh ihm das Kissen weg“, „pack mit an, wir drehen ihn“, zu einem verzweifelten, „ wir tragen ihn in seinem Bettlaken raus“. Da die zwei Jungs ziemliche Spargel waren, haben wir uns schließlich unserem Schicksal bis 6:00 Uhr hingegeben, da hat dann Schnapsleiches Wecker schrill und laut geklingelt. Aber wie zu erwarten war, hat er ihn nicht gehört. Kurzerhand habe ich den Wecker ruhig gestellt und dafür ordentlich Applaus und ein befreiendes seufzen geerntet.