Einzelhaft
Am letzten Tag in Saigon morgens ausgiebigst die Annehmlichkeiten meines âLuxushotelsâ genossen. Planschen im Rooftoppool (14. Stock), KĂ€ffchen mit Blick ĂŒber die City, Sauna...

Veröffentlicht: 30.12.2018
Nachdem ich gestern die âinner city von KLâ kreuz und quer, rauf und runter und sonst wie durchlaufen und durchfahren habe, war ich heute in Batu Caves ... eine Höhlenanlage mit hinduistischen Tempeln ... die Tempel sahen eher hinduistisch als buddhistisch aus, aber geht das ĂŒberhaupt??? ... was weiĂ ich, eben dieses bunte Tempelzeugs. Ist ja auch egal đ€.
Jedenfalls war das der totale Touristenspot. GlĂ€ubige waren eher in der Minderheit. Die Höhlenanlage, ca. 10km vor der Stadt gelegen, in der ein Tempel, diverse Gebetsstationen etc. untergebracht sind, musste man ĂŒber insgesamt 342 Stufen erklimmen. Bei 32 Grad durchaus sportlich. Die Leute haben sich auf einer vierspurigen Treppenanlage rauf bzw. runter geschleppt. Die Buddhastatue neben der Treppenanlage misst stattliche 40m. FĂŒr Besserschisser: damit die âgröĂteâ in Malaysia đ€.
Meines Erachtens reicht der Blick von unten auf die Tempelanlage aus. In der Höhle ist es nicht so spannend. Aber da das niemand im Vorfeld weiĂ und es ja irgendwie dazugehört, wenn man schon mal davor steht, latschen  alle ... so auch ich đš ... rauf und sind hinterher um die Erkenntnis reicher, dass das Photo von unten noch das Beste ist.
Als ich abends wieder in meinem âlittle Guantanamoâ war, habe ich mich ziemlich lange mit einem der dortigen "WĂ€rter" unterhalten. Auch darĂŒber, wie ich am nĂ€chsten Mittag am besten zum Busterminal komme. Als wir so quatschen, zeige ich ihm by the way meine BuchungsbestĂ€tigung. Nichts Böses ahnend. Da war es so halb neun abends. Er guckt ... stutzt ... guckt ... zieht eine Augenbraue hoch ... und sagt: âYou know what 12.15 AM means?â Habe daraufhin glaube ich ziemlich blöde aus der WĂ€sche geguckt ... tja, sollte heiĂen, mein Bus fĂ€hrt nicht erst am kommenden Mittag, sondern schon um Mitternacht.Â
Was folgte war hektisches Packen, Grab-Taxi besorgen (sowas wie Uber  in Deutschland), sich durch den Stau quÀlen, vor Ort mit GepÀck die nicht ausgeschilderte Busstation suchen ... zwischendurch sich selbst verfluchen ... um dann aber doch noch rechtzeitig anzukommen.
Die Nachtfahrt war OK, aber wirklich geschlafen habe ich nicht. Was sich als etwas stressig herausstellte, war das âpassporttechnische Auscheckenâ in Malaysia und entsprechend das âEincheckenâ in Singapur. Musste alles Zack-Zack gehen und hat doch ewig gedauert Musste alllerlei Fragen beantworten: âWas wollen Sie denn in Afrika?â âWarum haben Sie so viel Zeit zum Reisen?â ... đšđšđš. Sehr neugierig die Singapurianer ...
Da ich mein Zimmer erst gegen 14.00 PM đ beziehen kann, mache ich schon mal ... wenn auch total mĂŒde ... einen ersten Abstecher in die City, genauer gesagt dem Bereich rund um das Regierungsviertel. Erster Eindruck: sehr fein!!! Heute ĂŒbrigens gelesen, dass jeder 30. Einwohner von Singapur MillionĂ€r ist.Â
P.S.: Puuuuh ... echt im "Arsch" đ€«đ€«đ€«