Bangkok, Kulturschock, Abzock
Hallo zusammen, Wir sitzen gerade in der "My Darling Bar" in Bangkok und genießen unser erstes "Chang Lager Beer". Nach einer entspannten Zugfahrt, bei der wir herzlich von...

Veröffentlicht: 25.10.2016
"Tag zamme"
Wir sitzen gerade bei einem weiteren Chang-Bier im "Independent bo" und lauschen dem Meeresrauschen. Konrad macht alle fünf Sekunden Gebrauch von der elektrischen Mosquito-Klatsche (Zitat Mara: "Wenn das Teil mich berührt dann klatscht's aber, und kein Beifall!"). Doch dazu später mehr...
An unserem letzten Tag in Bangkok beschloßen wir den "Wat Pho"-Tempel zu erkunden. Barfuß und allesamt in Elefantenhosen liefen wir an der gigantischen schlafenden Buddha-Statue vorbei. Die gesamte Tempelanlage beeindruckte durch glänzende Säulen und imposante Statuen.
Anschließend durften wir im City-Park die ersten ruhigen Minuten unserer Reise verbringen. Verstärkt wurde dieser Genuss mit Cola aus der Tüte, was hier wohl die gängigste Form des Konsums ist. David jedoch verpasste diese Phase der Entspannung: Fokusiert auf die perfekte Videoaufnahme eines krokodilähnlichen Wesens rannte er schneller als die spielenden Thai-Kids durch den sonst so ruhigen Park.
Am Abend fuhren wir mit einem Tuk-Tuk in die gehobenere Gegend Bangkoks um auf einer Rooftop-Bar eines Hotels die Skyline der Stadt zu bewundern. Dies bedeutete für Mara: Zeit für das vierte frische T-Shirt und für die Jungs: Zeit für die zweite Unterhose. Das eigentliche Abenteuer dieses Ausflugs war jedoch die Fahrt, denn einerseits haben Tuk-Tuk-Fahrer ihre eigene Art durch den Verkehr der Stadt zu kommen, andererseits durften wir altersbedingt auf der Aussichtsplattform leider nur ein Foto schießen und mussten den 74. Stock dann wieder verlassen. Auf der Suche nach einer weiteren Bar über den Dächern Bangkoks in der wohlhabenderen Gegend erstaunten uns die Unterschiede zwischen Arm und Reich (sozio-ökonomische Diskrepanzen). Aufgrund der Begeisterung auf der Hinfahrt wählten wir auch auf dem Rückweg das Tuk-Tuk. Diesmal mit Hochstarter und spontanem Straßenrennen.
Der nächste Morgen war stressig, denn wir mussten nach einer kurzen Nacht unseren Bus Richtung Insel Koh Chang erwischen. Nach einer sechsstündigen Busfahrt und einer Stunde auf der Fähre begaben wir uns auf ein "Songthaeo" (Pick-Up-Truck wo bis zu zehn Personen auf der Ladefläche transportiert werden. Erstaunlicherweise noch gefährlicher als Tuk-Tuks...) um zum malerisch schönen "White-Sand Beach" zu gelangen, der seinem Namen alle Ehre macht.
Dort kamen wir im "Independent Bo" unter: Eine Ansammlung von Bungalows gelegen zwischen einem dicht-bewachsenen Hügel und dem Strand. Aufgrund der Dschungellage ist es keine Seltenheit, dass Affen auf den Bungalows herumhüpfen. Manche von uns hatten Anfangs Schwierigkeiten sich mit dem hier vertretenen Hippie-Flair anzufreunden, ein anderer fühlt sich hier jedoch pudelwohl und erwägt es sogar hier einzuziehen (Anfangsbuchstabe: K). Einig sind wir uns darin, dass alle Bewohner sehr freundlich sind.
Um den Kulturschock in der Hauptstadt zu verarbeiten haben wir heute einen Strandtag eingelegt, morgen folgt voraussichtlich ein weiterer.
Von weiteren Affenattacken, potenziellen Begegnungen mit Königskobras, vielen Moskitostichen und hoffentlich gemütlicheren Betten hört ihr bald. An und für sich lässt sich aber sagen, dass wir es uns hier sehr gut gehen lassen!
Greetings aus'm Dschungel,
Die drei Musketiere
