Buenos Aires nach Santiago de Chile
Der kurze Aufenthalt in Buenos Aires war angenehm. Die Argentenier bewiesen einmal mehr ihre Gastfreundschaft. Zuerst wurden wir bei der Ankunft schon empfangen und persönlich...


Veröffentlicht: 13.03.2025















Santiago, die Hauptstadt Chiles, liegt in einem Anden-Tal und ist etwa 120 Strassenkilometer vom Meer weg. Die Talsituation kombiniert mit den Abgasen eines enormen Strassenverkehrs und von der Industrie führt fast permament zu Smog. Tagsüber ist es aktuell um die 30°C.
Die Andenkette Richtung Landesinnere und auch die Kette Richtung Meer sieht man durch den Smog-Nebel fast nicht. Deshalb gibt es auch keine Bilder davon. Die Stadt-Region hat nach Statistik etwa 7 Millionen und nach den Chilenen etwa 10 Millionen Einwohner. Von den 20 Millionen Chilenen leben also je nach Lesart zwischen einem Drittel und der Hälfte in der Grossregion Santiago.
Die Stadt ist eine typische, lateinamerikanische Grossstadt. Es gibt viele Prachtsbauten, verschiedene Universitäten, den üblichen "Plaza de Armas" und gleichzeitig viel Armut. Das Verkehrschaos ist enorm. In der Stadt werden einzelne Quartierteile oder Hochhäuser oft mit Stacheldraht und Security geschützt. Die Einwohner beurteilen die Kriminalität sehr unterschiedlich. Einige finden es grundsätzlich gefährlich, andere nur gewisse Stadtteile und wiederum andere finden es nur in der Nacht problematisch. Auch der Zustand der Polizeitransporter zeigt, dass es bei den Demos ab und zu ziemlich hoch zu und hergeht.
Wir waren ausserdem gerade von einem Stromausfall betroffen. So mussten wir warten, bis wir irgendwo ein Abendessen bekamen. Auch das Internet war in dieser Zeit nicht verfügbar und der Handyakku hätte auch gerne Energienachschub bekommen. Nach ein paar Stunden kam der Strom schliesslich wieder. Unser Hotel ist in einem historischen Herrenhaus. Es hat wenig Infrastruktur, dafür viel Charakter und Geschichte.
Morgen wollen wir einen grossen, 10-stündigen Ausflug machen, mehr davon morgen.
