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Comodoro Rivadavia

Veröffentlicht: 23.02.2020

Samstag, 22.02., wir sind um 8 uhr in Richtung Norden gestartet. Beim ersten Tank-Stopp haben wir drei Motorradfahrer aus den USA, Belgien und aus Deutschland getroffen. Der Ami aus Ohio ist mittlerweile seit 2 Jahren unterwegs. Der Deutsche kam aus Neurupin und ist auch schon seit Monaten mit dem Belgier unterwegs. Man sieht in ganz Argentinien am Straßenrand kleine Schreine, sogenannte Gauchitos. Diese Gauchitos sind Volksheilige der Argentinier. Er gilt als eine Art Patron von Auto-, Bus- und Lastwagenfahrern, und es ist üblich, zu hupen, wenn man an einem Schrein vorbeifährt, um Gauchito damit zu grüßen. Im Gegenzug hofft man auf eine unbeschwerliche und unfallfreie Reise. Beim Ein- und Ausfahren von Städten in Argentinien gibt es immer Polizeikontrollen, teilweise muss man hier Schlange stehen. Es handelt sich um feste Stationen, die immer besetzt sind. Für uns zu Hause kaum vorstellbar. Unterwegs haben wir wieder Guanakos, Nandus und Flamingos gesehen. Auf der Fahrt hat uns dann eine weitere Panne ereilt. Bei Dinos Africa Twin ist am Hinterrad ein Kugellager kaputt gegangen. Also das Bike in den Van und weiter in der Hoffnung am nächsten Halt Ersatz zu bekommen. 
Wir sind bis nach Comodoro Rivadavia gefahren, eine Stadt mut ca. 180000 Einwohner an der Atlantikküste. Hier schlafen wir diesmal in einer Kirche. Hat mich irgendwie an Kirchenasyl erinnert. 


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