Südamerika_MotoForPeace

La Paz Tag 1 - gestrandet

Montag 16.03.
Wir hatten um 10 uhr einen Termin beim obersten Polizeichef von Bolivien. Auch hier im Polizeihauptquartier ging es aufgrund des Corona Virus hoch her. Hier erfuhren wir, dass die Grenze zu Peru Montagnacht um 12 uhr geschlossen wird aufgrund des Viruses. Daraufhin planten wir um und starteten um 15 Uhr Richtung Grenze. Die erste Pleite erlebten wir mit dem defekten Van. Er zieht bei Bergauffahrten nicht mehr richtig. Da La Paz in Berghänge gebaut ist, muss man steile Straßen hochfahren um auf die weiterführenden Straßen zu kommen. In La Paz herrscht ein wahnsinniger Verkehr. Viele Kleinbusse drängen sich rücksichtslos in den Verkehrsfluss. Egal welche Strecke, der Van wurde immer wieder ausgebremst. Wir mussten erstmal zurück zur Unterkunft. Während dieser ganzen Aktion hat Norbert den Anschluss verloren. Weiterhin meldete Egidio seine Transalp als defekt. Die konnte dann jedoch wieder fit gemacht werden. Jetzt mussten wir nur noch Norbert finden. Dieser meldete sich dann von der Grenze nach Peru. Er ist dort hin gefunden, da er uns hier in La Paz nicht mehr aufgefunden hatte, in der Annahme, wir wären bereits dorthin gefahren. Also starteten wir jetzt erneut. Diesmal hatten wir ein Führungsfahrzeug eines Mitarbeiters des katholischen Seminars, in dem wir geschlafen hatten. Dieser führte uns aus La Paz heraus, auf Straßen die nicht ganz so eine starke Steigung aufwiesen, damit der Van keine Probleme hatte. An der Abzweigung Richtung der Grenze nach Peru ist Egidio dann geradeaus gefahren, sodass wir ca. 20 Minuten auf ihn wieder warten mussten. Dies führte dann dazu, dass wir 15 Minuten vor Schließung der Grenze dort ankamen. Letzendlich waren die bolivianischen Behörden nicht mehr bereit die Abfertigung durchzuführen. Die peruanischen Behörden hätten verlängert, was uns dann aber nichts mehr nutzte. Also die 110 km zurück nach La Paz und um 2 uhr nachts wieder ins katholische Priesterseminar. Letztendlich war es sogar gut, dass wir nicht einreisen konnten, da wir in Peru für 15 Tage in Quarantäne gemusst hätten. Dies wurde uns von den peruanischen Grenzbehörden mitgeteilt. Egal wie, alles total ärgerlich. 

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