BLOG 4: Wandern im Zion National Park
Der heutige Tag im Zion National Park ist ganz dem Wandern gewidmet. Unser Ziel „Scout Lookout“ liegt auf dem Weg zum berühmten „Angel’s Landing“ – dorthin zu wandern ist uns...

Veröffentlicht: 14.05.2025


















































Nach dem vorabendlichen Regenguss präsentiert sich der Zion NP am Morgen wieder in strahlendem Wetter.
Wir starten auf den „Zion-Mount Carmel Highway“, eine sehr kurvenreiche „Scenic Route“, die auch durch den gleichnamigen Tunnel führt. Um mit unserem Wohnmobil durch den selbigen fahren zu dürfen, müssen wir an der NP Entrance Station gleich 15 $ zahlen – der Tunnel ist so eng, dass größere Vehikel, so wie unseres, nur im Alleingang ohne Gegenverkehr (der wird von den Rangern angehalten) in der Mitte fahrend, durchquert werden kann. Heuer ist dazu die letzte Gelegenheit, ab nächstes Jahr wird diese Möglichkeit abgeschafft.
Tunnel gut geschafft – auf der anderen Seite geht es durch pittoreske Landschaft weiter – man kommt hier nicht schnell vorwärts, weil es einfach so viel zu sehen gibt.
Wir nehmen natürlich nicht den direkten Weg nach Page, sondern machen einen „Schlenkerer“ nach Süden, um durch den Kaibab National Forest vorbei am Vermillion Cliffs National Monument zur Navajo Bridge und dem Marble Canyon des Colorado Rivers zu kommen.
Es gibt zwei Navajo Bridges – die alte von 1929 (heute nur für Fußgänger) und die neue von 1995, die beide anscheinend nach den gleichen Plänen gebaut wurden. Zudem gibt es dort fast immer einen Kalifornischen Kondor zu sehen, der wohl vertraglich verpflichtet wurde, sich den Besuchern zu zeigen 😊…. Hier betritt man auch das riesige Gebiet der Navajos (Diné), das einen großen Teil Nord-Arizonas einnimmt, aber zum Großteil unfruchtbares Land umfasst.
Bald haben wir unseren Stellplatz im Wahweap Center am Lake Powell erreicht, am nächsten Tag machen wir eine Bootsfahrt auf dem riesigen Stausee. Aufgrund des seit Jahren niedrigen Wasserstandes wegen des zu geringen Schneefalls im Norden, können nur kleinere Boote in den interessanten Seitencanyon einfahren. Zunächst geht es natürlich zur Glen Canyon Staumauer und danach fahren wir in den berühmten Antelope Canyon ein. Unter diesem Namen haben verschiedene Navajo Familien touristische Einnahmenquellen entwickelt. Mehr dazu im nächsten Blog.
Unser Boots-Captain heißt witzigerweise „Lans“, genauso wie der Ort bei Innsbruck, in dem Gerhard einige Jahre während der Volksschulzeit gelebt hat. Nachdem er erfahren hat, dass wir aus Österreich kommen, hat er uns gleich davon erzählt, und war ganz begeistert, wie er von Gerhards Wohnen dort gehört hat. Amerikanische Begeisterung: Great, incredible, wonderful…