BLOG 5: Vom Zion NP zum Lake Powell
Nach dem vorabendlichen Regenguss präsentiert sich der Zion NP am Morgen wieder in strahlendem Wetter. Wir starten auf den „Zion-Mount Carmel Highway“, eine sehr kurvenreiche...

Veröffentlicht: 20.05.2025



















































Die Gegend rund um Page ist schon seit längerem für die Slot-Canyons mit schönen Felsformationen und -farben bekannt.
Wie so viele schöne Orte auf dieser Welt hat „dank“ Instagramm, Facebook etc. mit der Plage der „Influencer“ ein gewaltiger Run auf diese Sehenswürdigkeiten eingesetzt. In den bekannten Upper and Lower Antelope Canyons wird man jetzt als Teil einer Herde von Touristen „durchgetrieben“ – nicht unsere Art von Tourismus.
Die Canyons liegen alle im Gebiet der Navajos und verschiedene Familien haben jetzt hier eine gute Einnahmequelle gefunden – keiner der Canyons darf ohne Navajo Guide besucht werden….
Wir haben uns für zwei kleinere und nicht so überlaufene „Antelope Canyons“ entschieden – mittlerweile gibt es einige, die sich des bekannten Namens bedienen.
Auf einer Morgentour haben wir zuerst den „Secret Antelope Canyon“ besucht – sehr angenehm, da unser uns nur ein Pärchen und der Guide im Canyon waren, erst bei unserem Rückweg sind viele weitere Besucher eingetroffen. Danach machten wir einen Abstecher zum berühmten Horseshoe Bend des Colorado Rivers – unser Navajo Veranstalter hat irgendwelche Spezialrechte dort und hat eine „private“ Besichtigungsstelle eingerichtet, man erspart sich dadurch nicht nur einen einigermaßen langen Marsch in der Hitze vom allgemeinen Parkplatz zur Felskante sondern auch die geradezu „Rangeleien“ um die beste Fotoposition, von der uns andere Reisende aktuell berichtet haben.
Am Nachmittag besuchen wir noch den weiter abseits von Page gelegenen „Antelope Canyon X“ – hier geht‘s wesentlich touristischer zu – auch ostasiatische Busreisende sind nicht zu übersehen….
Wir haben ein Special Fotografentour gebucht und haben damit den ganz großen Vorteil nicht nur in einer Mini Gruppe, bestehend aus uns beiden und der Navajo Guide (drei andere Angemeldete sind nicht erschienen), durch die Canyons gehen zu können, sondern unsere Guide in Zusammenarbeit mit ihren Kollegen, stoppt die anderen Besucher und sorgt für „freie Fotosicht“ für uns, wann immer wir das wünschen.
Zu guter Letzt haben wir, als quasi „VIPs“ noch das Privileg den recht steilen Anstieg hinauf zum Haltepunkt der Kleinbusse, mit denen man vom Parkplatz zu den Canyons gebracht wird, in der Hitze nicht zu Fuß, sondern in einer knatternden Art von Golfcart zurücklegen zu können.
Noch zwei Anmerkungen: wir beide haben insgesamt ca. 750 Fotos in den Canyons geschossen, für den Blog habe ich jetzt auf die schnelle eine Auswahl treffen müssen, sind vielleicht nicht immer die Highlights….
Und noch ein technisches Problem, wir sind seit ein paar Tagen in eher „Remote Areas“ von Arizona unterwegs (und es wird auch noch ein bisschen so bleiben). Die Campingplätze haben meist kein Wi-Fi und die Übertragung über meinen persönlichen Hotspot meines Mobiltelefon ist langsam und funktioniert auch nicht immer -> deswegen gibt es einen gewissen Rückstand in den Blogs und das wird auch noch weiter so bleiben.