TEIL 4 – ELEFANTEN!!! 🐘
Heute geht’s zu den Elefanten!Ganz ehrlich: Wir hatten ein paar Gewissensbisse, als wir uns entschieden haben, das zu buchen. Deshalb haben wir sehr genau darauf geachtet, dass es...

Veröffentlicht: 18.12.2025











Heute lasse ich es ruhig angehen. Ausschlafen. Durchatmen. Und dann brunchen – so, wie es sich für einen ordentlichen Urlaubstag gehört.
Wir finden ein total knuffiges kleines Restaurant namens Robert Bake & Brunch. Benannt nach dem Hund der Besitzer. Und ja – Robert ist genauso süß, wie man es sich vorstellt. Während ich auf meine Frühstücksbowl warte, sitzt der kleine Kerl seelenruhig auf meinem Schoß und lässt sich genüsslich durchflauschen. Besser kann ein Tag eigentlich nicht anfangen.
Das Getränk, das ich mir bestellt habe – dessen Namen ich leider komplett vergessen habe – war außerordentlich lecker. Und es hat geglitzert.
Ich habe mir daraufhin eingeredet, dass ich jetzt Glitzer-Pipi habe.
Ich stehe zu dieser Aussage.
Die Frühstücksbowl war fantastisch. Genau das, was ich gebraucht habe. Satt, glücklich, leicht überdreht vom Glitzer.
Nach dem Brunch machen wir noch einen entspannten Spaziergang durch die Altstadt von Chiang Mai und entdecken – Überraschung – noch mehr Tempel (u.a. Wat Lok Moli). Nach einem kurzen Zwischenstopp im 7/11 (unser inoffizielles Zuhause) geht’s nochmal zurück ins Apartment. Kleiner Powernap. Profi-Urlauber wissen: absolut notwendig.
Am Abend steht nochmal Kultur auf dem Plan. Wir fahren zu den Tempeln Wat Umong und Wat Phra That Doi Suthep.
Wat Umong wurde bereits 1296 erbaut und ist damit die erste wirklich alte Tempelanlage, die ich hier bestaunen darf. Der Tempel liegt ruhig in einer bewaldeten Landschaft an der Suthep Road. In der Umgebung finden sich zahlreiche historische Artefakte, unter anderem die Asok-Säule, die dem indischen König Asok Maharaja gewidmet ist.
Besonders faszinierend ist die tunnelartige Architektur des Tempels. Sie wurde bewusst so gebaut, um eine nahezu stille Atmosphäre für die Meditation zu schaffen. Das fanden offenbar auch die Fledermäuse ziemlich gut – denn in den Tunneln hängen sie dicht aneinandergeschmiegt von der Decke. Unglaublich süß. Und minimal gruselig. Aber vor allem süß.
Der zweite Tempel des Abends ist Wat Phra That Doi Suthep, das Wahrzeichen von Chiang Mai. Er liegt etwa 15 Kilometer außerhalb der Altstadt auf dem gleichnamigen Berg. Schon am Parkplatz merke ich den Temperaturunterschied: Unten in der Stadt brütende Hitze, hier oben angenehm kühl.
Der erste Moment beim Betreten der Tempelanlage ist einfach atemberaubend. Im Mittelpunkt steht der imposante, vergoldete Chedi, der im Licht fast zu leuchten scheint. Ich darf sogar an einem buddhistischen Gebet teilnehmen – eine sehr ruhige, meditative Erfahrung, die mich überraschend tief berührt.
Gekrönt wird das Ganze von einem gigantischen Ausblick über Chiang Mai. Was für eine Stadt.
Zurück in der Altstadt gehen wir ein letztes Mal auf Futtersuche. Heute landen wir im Khamfu. Und ganz ehrlich: Ich habe hier in Chiang Mai noch nichts gegessen, was mir nicht geschmeckt hat. Ich liebe die thailändische Küche.
Es gibt Stir-fried Chicken mit schwarzem Pfeffer. Nomnomnom.
Danke, Chiang Mai – für diese wunderbare Zeit. 💛
Bald geht es weiter nach Krabi :)