Nach den gestrigen Startschwierigkeiten starten wir heute voll durch auf Mahe. Leckeres Frühstück mit Meerblick, wie könnte dieser Vor-letzte Urlaubstag besser starten?

Gemütlich brechen wir in Richtung Victoria auf, wo wir nochmals dem Wochenmarkt einen Besuch abstatten und nach den letzten Wochen auf Praslin und La Digue sind wir erstaunt, wie groß alles wieder auf Mahe erscheint. Auf dem Markt hier in der Stadt gibt es mehr Fischstände auf einem Fleck, als auf Praslin über die ganze Insel verstreut. Obwohl wir solche Dinge die ganze Zeit eigentlich nicht vermisst haben, genießen wir diesen "Luxus" jetzt doch wieder ein wenig.

Nach einem gemütlichen Abstecher auf dem Markt, wo wir eigentlich nichts großes erstehen, sondern einfach nur die ganzen Eindrücke genießen, geht es weiter zu einem Souvenirladen, in dem verschiedene Einheimische, die sich die Miete für einen eigenen Laden nicht leisten können, ihre Produkte verkaufen. Dort findet man ausschließlich traditionelles seychellonisches Handwerk und am liebsten würden wir hier alles kaufen. Fische gefertigt aus Kokosnussfasern, lokale Gewürze, Holzschnitzereien, Gemälde, Schmuck - da strahlt mein Künstlerherz und so verbringen wir eine ganze Weile in diesem Laden. 

Im Anschluss darf ich nochmal das Schwimmbad begrüßen, das auch 2 Wochen später nicht wesentlich an Besucherzahl zugelegt hat. 

Von hier fahren wir weiter in Richtung Norden Mahes, diese Region der Insel hatten wir zu Beginn unseres Urlaubs noch nicht komplett erkundet. Auf dem Weg dorthin wird ein Stopp am Beau Vallon für einen leckeren Eiskaffe eingelegt, den man hier üblicherweise nur als Kaffee gemixt mit Eiswürfeln und Milch serviert, also nicht wie bei uns mit Eiscreme. Super Erfrischung, genau as Richtige bei den sommerlichen Temperaturen. Weiter gehts von hier aus zum Sunset Beach, an dieser kleinen Bucht soll man schön schnorcheln können, und wir sind natürlich sofort mittendrin mit unserer Ausrüstung. Und mit diesem Versprechen hat der Reiseführer definitiv Recht, eine Schnorchelbucht der Extraklasse, wo man nur mit der Maske einmal kurz abtaucht und direkt die Fische um sich herum betrachten kann. Einfach nur genießen und so viel aufsaugen & abspeichern, wie Speicherkapazität vorhanden ist. Aber da ich mein Gehirn die letzten Wochen sehr effektiv vom Staatsexamina-Wissen befreit habe, ist da jetzt einiges an Speicherkapazität frei geworden, für die ganzen Schnorchelbegegnungen. 

Insgesamt legen wir zwei Schnorcheldurchgänge ein, bevor wir mit dem Auto noch ein bisschen weiter entlang der Nordküste schippern. Eigentlich könnte man hier alle 500 m anhalten und Fotos schießen, denn wir passieren zahlreiche kleine Buchten und Strände.

Schließlich gehts wieder entlang der Küste zurück, zum Beau Vallon, wo wir am Mittag unseren Eiskaffe genossen haben. Beau Vallon ist einer der besten Orte um den Sonnenuntergang zu betrachten. Hier treffen wir, wie verabredet, unsere Freunde Sonja und Andreas und genießen bei einem Drink den Sonnenuntergang. Es ist mal wieder super schön mit den beiden und ein bisschen blutete das Herz beim Abschied, mit der Gewissheit, dass wir uns beim nächsten Mal am Flughafen zum Abflug nach Frankfurt wiedersehen werden (die beiden fliegen nämlich mit der gleichen Maschine zurück wie wir...)

In der Dunkelheit geht es dann vom Beau Vallon die ca. 40 Minuten zurück nach Hause, in der Finsternis ist das Fahren kein wirklicher Spaß, aber wir machen langsam und genießen selbst die Autofahrt zurück in unser Domizil. Zu Hause wird dann noch gekocht, bevor wir erledigt ins Bett fallen, erschlagen aber unglaublich glücklich von den vielen neuen Erlebnissen. Unsere liebgewonnene Freundin Sonja würde das mit den Worten beschreiben, schön, dass wir das erleben dürfen...

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