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Que te vaya bien

Blick in die Andengegend..unbezahlbarQue te vaya bienQue te vaya bienQue te vaya bienQue te vaya bienQue te vaya bienErst dacht ich woher der Mechaniker so schnell kam bis ich merkte dass sich unser Fahrer kurz umgezogen hatte.Que te vaya bienQue te vaya bienQue te vaya bienQue te vaya bienQue te vaya bien

In Kolumbien und auch in anderen Teilen Süd-und Mittelamerikas verabschiedet man Besucher und Freunde gleichsam mit den Worten: Que tu vaya bien! Soviel wie..."dass du gut fortgehen mögest" Eigentlich ein schöner Wunsch, den man besonders Reisenden mitgeben sollte.

Alles begann mit einem entspannten Morgen mit lustigem "Fang die Kakerlake"  Spiel um 4.00 Uhr und setzte sich bereits am Busbahnhof in Neiva eine Stunde später fort. 

Gut hatten wir bereits einen Tag vorher den Bus nach Popayan reserviert und die Plätze ausgesucht, damit wir dann einen komplett anderen, kleineren Bus bekamen, der im besten Fall für den Stadtverkehr, aber kaum für eine Andenfahrt tauglich war.

Blick in die Andengegend..unbezahlbar
Blick in die Andengegend, trotz allen Abenteuern unbezahlbar schön.


Die Lebenserwartung scheint zumindest hier sehr hoch zu sein, oder die Einwohnerzahl sehr gering.
Erwischt! 
Und täglich grüßen die Strommasten im Landschaftsbild

Die Fahrt, ein voller Erfolg... 
Ein in die Hose pinkelndes Kind hinter mir, ein Knoblauchwurst-essender Mann gegenüber, eine schlafende Mitreisende neben mir, eine meist moderate Schotterstrasse unter mir, Erdrutsch am linken Fenster und neugierige Typen auf Motorrädern rechts am Fenster... 
und ich, schlaflos während 12, statt geplanten 6 Stunden und schließlich ( Da halt eben doch kein Offroadbus), aktives Zusehen beim Radwechsel im Nirgendwo....

Erst dacht ich woher der Mechaniker so schnell kam bis ich merkte dass sich unser Fahrer kurz umgezogen hatte.
Erst die Verwunderung, woher der Mechaniker so schnell kam, bis ich merkte, dass sich lediglich unser Fahrer für den Reifenwechsel kurz umgezogen hatte.
Ein Dorf im Nirgendwo mitten in den Anden. Halt für ein kurzes Mittagessen.
Asphalt auf Strassen gibts in den Anden nur in den Dörfern oder nahe an Städten.

Das schöne am Reisen ist, dass man für jeden noch so ermüdenden Weg immer mit etwas Großartigem am Ende des Tages belohnt wird. Und großartig kennt dann viele Varianten....


Zum Beispiel... Eine Katze in deinem Bett...
eine 1 1/4 Liter Colaflasche im Supermark
ein kolumbianisches Fleischfestessen....
oder der Sonnenuntergang in der Stadt, in der man schließlich angekommen ist. 

Und was die für eine eklige Geschichte hat, erzähl ich das nächste mal.....









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