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Wir reisen gerne und freuen uns, wenn wir andere Länder und Kulturen kennen lernen können. Da wir aus dem Norden Deutschlands kommen, genießen wir die Reisen in wärmere Gegenden. :)

Kuranda - Eisenbahn, Kängurus und Koalas (Australien Teil 4)



Mit Bahn fuhren wir von Cairns nach Kuranda - auf der Strecke, die für die Goldminen angelegt wurde.Bei den Bauarbeiter dafür kamen mehrere Arbeiter ums Leben. Dort, wo Versorgungsstationen waren, entstanden bald darauf kleine Ortschaften, die auch nach dem Goldrausch noch weiter bestanden.



Auf der landschaftlich schönen Strecke, die über 55 Brücken und durch 15 Tunnel führte, passierten wir auch einen Wasserfall, an dem wir kurz für einige Fotos aussteigen konnten.



In Kuranda schlenderten wir zunächst durch die Innenstadt, in der es vor allem Souvenirläden und Restaurants für die Massen an Besuchern gab. In einer Creperie wollten wir essen. Nachdem unsere Bestellung auch nach einer dreiviertel Stunde noch nicht da war, mussten wir aber ohne Essen aufbrechen, weil wir sonst unseren Shuttlebus verpasst hätten... Zum Trost gab es dann ein Eis auf die Hand.


Der Bus brachte uns zur RainForeStation, wo die Besuchergruppen durch einen kleinen Zoo, eine Rundfahrt durch den Regenwald mit einem "army duck" und Vorführungen zu Tanz und Kultur der Aborigines geschleust wurden. 



Dort gab es auch freilaufende Kängurus, die man füttern konnte und die mit der Hoffnung auf Essen auf die Besucher zukamen und sich auch geduldig streicheln ließen.



Andere Kängurus waren in ihrem Gehege vor Touristen sicher und lagen faul in der Sonne. Einige Jungtiere waren mit diesem inaktiven Leben nicht ganz so zufrieden, krochen aus ihrem Beutel und hüpften über und gegen die älteren Tiere. Als einige dann erbost hinter dem Kleinen herjagten, verkroch es sich ganz schnell wieder in Muttis Beutel...



Weiter gab es noch einige Echsen und Salz- und Süßwasserkrokodile zu sehen



In einem Gehege waren Koalas untergebracht, die erstaunlich aktiv waren, wenn man bedenkt, dass sie eigentlich 18-20 Stunden am Tag schlafen...



Bei unserer Tour mit dem "army duck" ging es in den Regenwald hinein. Mit diesem Amphibienfahrzeug, das aus den 1940er Jahren stammte, fuhren wir zunächst an Land und dann durchs Wasser über das Gelände, um Pflanzen und Tiere zu beobachten. Es zeigten sich allerdings nur zwei Tiere: eine Echse und eine Spinne - was uns aber bei dem Krach und Gestank, den das Gefährt machte, nicht weiter verwunderte...



Die Erklärungen der Fahrerin waren aber sehr interessant und unterhaltsam. Wir hatten auch Glück, weil wir genau ein Fahrzeug vor dem waren, das einen Achsenbruch erlitten hat und damit die Fahrbahn verstopfte...




Zurück ging es dann nicht mit der Bahn, sondern mit dem Skyrail, einer Seilbahn, die über die Baumwipfel des Regenwaldes hinweg schwebt. Dabei hatten wir einen schönen Ausblick über die Landschaft und konnten den Regenwald einmal von oben sehen.





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