Schlechtwetter Lage
28. August 23 Zollnersee Hütte > Valentins Alm Das wäre die nächste Etappe gewesen aber das Genuatief machte eine Weiterreise unmöglich. Starke Regenfälle mit Gewitter ist...

Veröffentlicht: 09.09.2023











































































31. August 23 Valentinalm > Wolayersee Hütte
Noch will es nicht recht sonnig werden, denn der Nebel und hohe Wolken verdecken die Sonne immer wieder. Der Vorteil ist, es ist nicht mehr so drückend heiss. Es ist eine sehr kurze Etappe, aber für den Wiedereinstieg reicht es. Ein enges Tal mit links und rechts hohen Felswänden steigt der Weg hoch auf den Sattel und schon sieht man auf der Anderen Seite den See mit der Hütte. Für Getränke ist gesorgt, denn der Bierlastwagen wird abgeladen als ich zur Hütte laufe. Die Hütte ist bis auf den letzten Platz besetzt, hatte Glück, dass noch ein Bett frei war. Der Hüttenwart Helmut hat alles im Griff und freundlich. Er unterhielt sich mit allen Leuten. Die Preise in den Hütten sind hier auf dem Karnischen Höhenweg ebenso teuer wie die SAC Hütten bei uns! Gute Unterhaltung am Tisch beim Nachtessen. Ganz tolle Zimmer und Sanitäre Anlagen. Sehr gut geschlafen habe ich obendrein auch noch.
1.September 23 Wolayersee Hütte > Hochweisssteinhaus
Morgen um 6:00 Uhr Tagwache bei herrlichem Wetter. Gutes Frühstück und plötzlich kam Nebel auf und verdeckte die Bergen. Der Herbst sei gekommen, dachte ich mir, denn es war neben dem Nebel auch noch frisch. Das erste Mal zog ich die Windjacke an. Das war aber ein kurzes Intermezzo vom Herbst, denn schon bald kam die Sonne zum Vorschein, doch der Wind frischte trotzdem auf und so war der Windschutz je höher ich bergauf stieg wieder nötig. So zog sich die Etappe hin, auf und ab an alten Militärischen Bauten und Denkstätten vorbei bis man die Hütte aus der Höhe erblickte. Wie immer: Hütte bis auf den letzten Platz ausgebucht und so durfte ich in einem Notbett im obersten Stock auf dem Gang schlafen! Von schlafen war nicht viel, denn die ganze Nacht war ein „Geläufe“ hin und her auf dem gierenden Holzboden. Ich erholte mich Trotzdem und so war ich am Morgen wieder bereit zum weiterziehen
2. September 23 Hochweisssteinhaus > Neue Porze Hütte
Da die ViaAlpina auf diesem Abschnitt identisch mit dem Karnischen ( Karmischen) Höhenweg ist soll diese Etappe Die Königsetappe sein von diesem Weg. Das war sie dann auch! Diese Etappe forderte auch die Kondition und die Trittsicherheit sehr stark! Man läuft viel auf dem Bergkamm und sieht links die Dolomiten und rechts den Grossglockner und den Venediger welche beide noch mit Gletschern bedeckt sind. Um das Panorama zuschauen musste ich stehen bleiben, da der Weg Aufmerksamkeit brauchte! Plötzlich auf dem Weg begegnete mir ein Hirte mit 3 Hunden und weiter unten eine riesige Schafherde mit Herdenschutzhunden. Da ich wieder zu 2 Gschpändli von den letzten paar Tagen aufschloss folgte uns die ganze Schafherde und so wanderten wir mitten in den Schafen. Doch plötzlich erschienen die Treibhunde und der Hirt und lenkten die Herde wieder zurück. Die Schutzhunde kamen in unsere Nähe aber die merkten schon bald, dass wir keine bösen Absichten hatten! So zog sich der Weg dahin und wollte kein Ende nehmen. Die Andern zogen wieder davon und so erreichte ich die Hütte alleine doch noch. Gutes Essen und ein prima Schlafplatz rundeten diesen langen Tag ab. Hier verabschiedete ich mich von Marlene und Benedikt die wieder arbeiten mussten.
3. September 23. Neue Porze Hütte > Obstanserseehütte
Diese Etappe war eher kurz dafür mit 3 saftigen Aufstiegen bespickt. Von der Hütte weg zuerst kurz abwärts dann der erste Aufstieg wo es einem der Schweiss aus allen Poren trieb. Fast oben angelangt begrüssten mich Pferde und eines kam ganz zu mir und beschnupperte mich. Abwärts führte der Weg zu einem See wo um10:00 Uhr morgens schon Leute badeten. Für mich viel zu früh! Bei diesem See machte ich Halt und genoss die Stille in der Natur. Von der gestrigen langen Etappe fühlte ich mich noch müde. Nun erwachte ich beim 2. Aufstieg der war etwas länger und führte zur Standschützenhütte wo es ein Radler zum trinken gab. Nur kurze Pause, denn es gab noch etwa 100 Höhenmeter zu bezwingen. Oben eröffnete sich einen langen Abstieg durch ein Tal mit Sicht auf einen Kletterstieg wo auch immer wieder Stimmen zu vernehmen waren. Endlich unten angekommen stehst du vor einem steilen Aufstieg durch Geröll und einen sehr steilen Bergpfad. Etwa 1 1/2 Stunden Aufstieg und geschafft sind die letzten Höhenmeter wo es schon einen Blick auf die Hütte gibt. Kurzer Abstieg und der Obstanser See lädt zum baden ein. Das Wasser sauber aber kalt! Keine Ahnung wieviele Grad, auf jeden Fall blieb ich nicht lange drin! Freundliche Leute die, die Hütte führten, gutes Essen und gute Stimmung! Nach dem Essen spielte ich noch irgend ein Kartenspiel mit einem Bergführer und seiner Tochter. Das Spiel heisst „Henndreck“ wenn du verlierst bist du eben dies. Lustig war es alleweil. Zimmer auch gut und sehr gut geschlafen.
4. September 23 Obstanserseehütte > Sillianerhütte
Das ist die letzte Etappe vom Karnischen Höhewenweg. Eher eine kürzere Etappe. Der Weg führte auch hier viel über den Bergkamm mit einer tollen Aussicht auf beide Seiten. Die drei Zinnen konnte ich schon mal bewundern und die Dreizinnen Hütte liess sich auch schon erblicken einfach noch weit weg! Leider hatte es an diesem Tag viel Wind der sehr auffrischte. Windjacke griffbereit aber super Aussicht. Ein paar ausgesetzte Stellen waren zu überwinden bevor die Sillianerhütte sichtbar wurde. Ziel erreicht! Neuere Hütte mit guten Schlafräumen und guten Duschen und WC Anlagen. Einen Aufsteller! Toller Sonnenuntergang und super geschlafen.
