Ein letztes Mal Patrouille Swiss
Eigentlich hatten wir einen ganz simplen Plan: mit dem Boot auf den Bodensee rausfahren und dort einfach chillen. Meine Freundin hat ihr Boot beim Altenrhein liegen, also klang...

Veröffentlicht: 13.09.2026

























Diesmal ging es ab nach Wien. Der Samstagmorgen hat noch ganz chillig angefangen und ist dann in einer leicht aufgeladenen Stimmung geendet. Der Grund: Mein ganzer Koffer war voller Sand. Ein herzliches Dankeschön an meinen Freund, der den Koffer zuvor in Sizilien dabei hatte und gefühlt gleich den halben Strand mit nach Hause genommen hat.
Nachdem ich den Koffer also erstmal vom Sand befreit hatte, konnte es dann endlich gepackt losgehen Richtung Flughafen. Dort angekommen brauchten wir erstmal dringend einen Kaffee, bevor überhaupt etwas ging. Geflogen sind wir mit Austrian Airlines, und statt der Schokolade, die es bei der Swiss zum Schluss gibt, gab es hier Mozartkugeln. Ich liebs.
In Wien angekommen ging es direkt weiter ins Café Museum, um auf das Wochenende anzustossen. Auf dem Tisch: Kaffee, Prosecco, Mozarttorte und Apfelstrudel mit Vanillesauce. Ein bisschen dekadent vielleicht, aber so muss ein Wien-Start einfach sein.
Beim Hotel mussten wir dann natürlich noch einen Aperol Spritz einlegen, und zwar an einer richtig guten People-Watching-Ecke. Die Kombination aus Aperol und den vorbeiziehenden Outfits ist einfach immer wieder Unterhaltung pur.
Zum Abendessen ging es in die Huth Gastwirtschaft. Das ist das Stammhaus der Familie Huth, die dort seit 2001 die klassische Wiener Küche hochleben lässt, mitten im ersten Bezirk und regelmässig von Gault&Millau und Falstaff ausgezeichnet. Auf der Karte stehen Klassiker wie Tafelspitz, Kaiserschmarrn und eben das Wiener Schnitzel, für das das Lokal bekannt ist. Und genau dieses Schnitzel mit Kartoffelsalat war am Ende schlicht atemberaubend gut. Knusprig, riesig und genau so, wie man es sich in Wien erhofft.
Ein Tag, der mit einem sandigen Koffer und leicht gereizter Stimmung begann und mit dem vielleicht besten Schnitzel der Stadt endete. Wien, wir mögen dich.
