Veröffentlicht: 21.02.2020

















Mo, 17.2 - Mi, 19.2
Nach der Überquerung des Grenzflusses, einer fast 5 stündigen Busfahrt und einer weiteren halbstündigen Busfahrt kam ich im Dorf El Remate am See Petén Itzá an. Gleich nach der Ankunft nahm ich eine Abkühlung im See, hier ist es schon sehr heiß.
Am nächsten Tag spazierte ich zum Naturschutzgebiet Cerro Cahuí am anderen Ende des Dorfes und machte den 6 km langen Rundgang zu 3 Aussichtspunkten. Zum Glück gab es auch hier einen Seezugang, denn nach der Wanderung war ich von Kopf bis Fuß durchgeschwitzt.
Die Hauptattraktion in dieser Gegend ist Tikal, bis zum 9. Jahrhundert war hier eine der mächtigsten Maya Stätten. Ich war bereits um 7.15 Uhr dort, um die Menschenmassen zu vermeiden, allerdings ist das Gebiet mit 16 km Wanderwegen so weitläufig, dass sich alles verliert und ich war bei den abgelegeneren Ruinen meistens alleine. Viele Tempel wurden noch nicht ausgegraben und restauriert, daher deuten oftmals Erdhügel und eine Infotafel auf einen Tempel hin. Es gibt 6 große Tempel, jedoch darf man nur auf 3 davon raufgehen. Dafür ging ich auf jedes Gebäude und jede Stufen rauf, die ich finden konnte. Nach ca. 7 Stunden rumgehen und Stufen steigen war ich schon erschöpft (zum Vergleich bei allen anderen Ruinen habe ich in ca 2 Stunden alles gesehen), nach meiner Ankunft im Hostel habe ich gleich wieder den See zum Baden aufgesucht. Am nächsten Tag fuhr ich dann weiter auf die Insel Flores.
