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Reiseblog von Michel und Anni - Vanuatu 

Krabbelgruppe Kokosnuss

Neben all den wilden News aus der Welt, berichten wir nun etwas wunderbares über die letzten drei Wochen in Vanuatu mit der Krabbelgruppe Kokosnuss.

Vor 4 Wochen machten sich Anna und Malin mit Mikkel (6 Monate) und Lönna (10 Monat) auf den weiten Weg nach Vanuatu. Beide sind momentan in Elternzeit und wollten den langen Winter in Kiel etwas verkürzen. Auf meine Empfehlung machten die 4 auf dem Hinweg einen Stop in Sydney für 2 Nächte, um schonmal die ersten Reisestrapazen auszukurieren. Am 26.2 landete der Flieger dann in Port Vila und eine aufregende Zeit begann. Zu der Zeit waren Pepe und ich noch alleine und holte die Gruppe ab, während Michel in Sydney ein weiteres Turnier coachte.

Die Unterkuft, die über AirBnB gebucht wurde, war nur 3 Gehminuten von unserem kleinen Village entfernt und erschien sehr schön, sauber und geräumig. Wir berfürchteten schon, dass es sehr heiss werden könnten, aber hofften mal das Beste.

Die erste Woche verging fix. Die Mädels ließen es erstmal langsam angehen, kurierten den Jetlag aus, gewöhnten sich und die Babys an die Hitze und wir machten kleine Touren an den Strand, ins Resort oder in die Stadt. Bei gefühlten 43 Grad war auch nicht viel mehr möglich. Februar und März entpuppten sich als die wirklich heißesten Monate hier. Abends kochten wir zusammen (wenn es denn möglich war) und quatschen über Gott und die Welt. Alles schien noch im Rahmen zu sein ;). Schnell verging die Zeit. Michel beglückte uns noch zwischen seinen Turnieren für 5 Tage, reiste dann wieder los nach Neuseeland und schwups landete auch schon Merli am 9.3. und erweiterte die Krabbelgruppe. In unserem 5-sitzer wurde es etwas enger aber auch das machten wir möglich. Ziemlich zeitgleich mit Merlis Ankunft, entpuppte sich die AirBnB Unterkunft der Mädels als nicht mehr bewohnbar. Der kleine Container war feucht und viel zu heiss. Während der starken Cyclon Regenfälle tropfte es an allen Ecken rein und tagsüber wurde es so heiss darin, dass sie sich kaum dort aufhalten konnten. Dementsprechend fing es an zu schimmeln, aber sie konnten Gott sei Dank auch fix ausziehen. Zu unserem Glück war ein Haus in unserem Village frei geworden, welches wir den beiden für die zweite Urlaubshälfte buchten. So wohnten wir dann ganz nah beieinander und es war super praktisch.

Die weiteren Tage fuhren wir zu siebt um die Insel, liefen zum Wasserfall, schnorchelten und die meiste Zeit verbrachten wir im Meer oder am Pool. Einfach richtig guter Urlaub mit viel Bräunungsfaktor.

Für die letzten 3 Tage nahm auch Michel nochmal an der Reisegruppe teil. Nachdem er die Mädels in Neuseeland erfolgreich zur Goldmedaille führte (Congratulations!!!) und somit die Qualifikation für den finalen Continental Cup feststand, wurde das World Tour Turnier in Coolangatta abgesagt. Ab dem Zeitpunkt erreichte Corona Australien und auch irgendwie Vanuatu. Michel und das Team mussten somit früher zurück, was für uns auch ganz schön war, denn so konnten wir in großer Gruppe die letzten Tage genießen.

Für die Mädels klärten wir noch ab, ob auch deren Rückreise so klappen wird mit Flug und Co., letztendlich saßen die 4 noch in Brisbane in Quarantäne für 2 Tage und machen sich heute Abend auf den Weg nach Hause.

Trotz vielem Reisetrubel, Hitze, nasse Unterkunft, Jetlag, Lönnas kleinem Fieberanfall und Coronawahn, hatten wir eine unfassbar schön und intensive Zeit. Die Babys zusammen zu sehen und etwas gemeinsame Zeit zu haben war so wunderbar und ein riesiges Glück für die Freundschaft.

Schön, dass Ihr uns besucht habt. 

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