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Kampot 🇰🇭 / Hà Tiên - Can Tho 🇻🇳

Nun sind wir runter von der Insel, da wir uns in einem Radius von ca 25m unserer Hostels bewegt haben, gibt es nichts wirklich spannendes zu erzählen, außer dass der Strand dann doch zu den Top 3 gehört die ich bis jetzt so gesehen habe.

Die Fahrt mit der Fähre hatte es in sich, so haben einige Leute mehr in ne Tüte geguckt als nach draußen, hier muss ich aber nicht weiter ins Detail gehen. Ich selbst hab es gerade so überstanden.

Mit dem Minivan geht es weiter nach Kampot, die Fahrt ist ebenfalls grauenvoll, der Fahrer war denke ich gerade aus der Pubertät raus und es entwickelte sich zu einer Art Spießrutenlauf. Ich saß rückwärts und konnte so die Gesichter der anderen Mitfahrer sehen, die alle in Fahrtrichtung gucken konnten. Das war irgendwas zwischen beängstigend und extrem witzig. 🙈

Zusätzlich wurde gefühlt jedes Schlagloch zwischen Sihanoukville und Kampot mitgenommen. Warum sollte man auch mal in einem annehmbaren Tempo fahren, wenn man auch schnell fahren kann?!

Relativ zügig drehte die Frau aus Holland mir gegenüber durch und maulte den Fahrer einmal an, der in Khmer Manier einfach drauf geschissen hat und genau so weiter fuhr.

Angekommen in Kampot

Kurzer Check in im Hostel, leihen wir uns Fahrräder und gurken einmal durch die Stadt, irgendwie sieht es hier aus wie in Cienfuegos in Kuba und auch Lippe ist der Meinung es sieht sehr panamerikanisch aus. Wirkt sehr entspannt und ruhig, sympathisches Städtchen ist der erste Eindruck.

Wir gehen früh Pennen und befinden uns gerade kurz hinter der vietnamesischen Grenze auf dem Weg nach Can Tho.

In einem völlig überladenen Bus sind wir bis zur nächsten Stadt gefahren, haben Leute rausgeworfen und aufgenommen bis wir nach ca 2 std Fahrt und 2 std warten an der Grenze angekommen sind, so läuft das übrigens immer hier.

Probleme an der Grenze haben zwei Österreicherinnen und eine Rumänin mit ihrer 7 jährigen Tochter, sie alle dürfen nach Phnom Penh zurückfahren und nur über einen internationalen Flughafen einreisen. Von der Rumänin habe ich kurz vorher noch ein Vortrag über scheiss Europa hören dürfen und dass es in Asien ja alles viel freier wäre und dass sie an Karma glaubt, ich würde ja sagen: da ist es! 😂

Für uns geht es weiter. Kurz nochmal Fieber messen an der Grenze, 1$ für was auch immer beim Epidemie Doktor gezahlt und weiter geht die wilde Fahrt! Es wird im übrigen mehr gehupt als hier gesprochen wird in den Bussen, jedenfalls von den Locals ausgehend.

Zwei weitere Male wurde das Vehikel gewechselt und sich für ca eine Stunde die Beine in Hà Tiên vertreten, solangsam haben wir ca 2/3 der angegebenen Zeit verstrichen und haben 100 von 200 km geschafft. Ich bin amüsiert, Lippe geht so. 😂

Im Bus geht es an der Küste entlang also bis Can Tho, hier ist die grandiose Musik die läuft definitiv erwähnenswert, die Beats wurden entweder von deutschen Schlager abgekupfert oder aber, was ich als deutlich realistischer ansehe, deutscher Schlager hat seinen Ursprung in Vietnam.

Irgendwie macht es einen guten Eindruck hier, viele Dinge die man sieht kennt man aus Filmen oder von Fotos, Reisfelder, vietnamesische Soldaten, Wasserbüffel, irgendwie aber auch die Landschaft  usw. 

Mal sehen, jetzt sind wir angekommen und ich freue mich auf die nächsten vier Tage Vietnam! 


Khmer = Kambodschaner 

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