Veröffentlicht: 07.11.2025


































Wassertag. Eine Mopedtour zum Kampong Phlouk, ein Ort am See Tonle Sap, der größte See Südostasiens. Ein See, der in der Regenzeit um ein vielfaches an Fläche und Tiefe gewinnt. Der Fluss Mekong, vom Himalaya kommend, nimmt in der Regenzeit kein Wasser von zufließenden Flüssen auf, im Gegenteil, er drückt das Wasser zurück, der Pegelstand des Tonle Sap steigt.
Wir werden angehalten. Nur mit dem Boot kommt man nach Kampong Phluok. Damit haben wir nicht gerechnet, wir lassen uns drauf ein und zahlen im Büro der Community den Beitrag für die Bootstour, ein Beitrag für die Dorfkasse. Wir bekommen erklärt: "es gibt keine Straße zurzeit". Es stellt sich heraus, dass wir genau zur richtigen Jahreszeit hier sind, es hat uns beeindruckt und begeistert!
Hier die lesenswerten Fakten😊
Wikipedia: Tonle Sap 1...Von Norden wird der See durch mehrere Zuflüsse gespeist. Im Süden ist der See mit dem Tonle-Sap-Fluss verbunden, welcher im jahreszeitlichen Wechsel jeweils den Zu- oder Ablauf bildet und weiter südlich in Phnom Penh in den Mekong mündet.
Jedes Jahr im Juni ist dort ein in dieser Größenordnung weltweit einzigartiges Naturphänomen zu beobachten. Der Mekong führt zu dieser Zeit auf Grund der Monsunregenfälle und durch das Schmelzwasser aus dem Himalaya bis zu viermal mehr Wasser als in den trockenen Monaten. Da Kambodscha ein großteils sehr ebenes Land ist, drängt das Wasser des Mekong in den Tonle-Sap-Fluss, dieser wechselt daraufhin seine Fließrichtung. An dessen Ende füllen die Wassermassen nun das Becken des Sees. Während der trockenen Jahreszeit weist er eine Oberfläche von 2.600–3.000 km² auf, bis er auf circa 10.400 km² (inkl. umliegende Flusslandschaften: bis zu 25.000 km²) anwächst und bis zu fünfmal so tief ist (von 2–3 m auf 14 m). Der Höhepunkt der Überflutung wird im September erreicht. Zu diesem Zeitpunkt ist knapp ein Drittel der landwirtschaftlichen Kulturfläche Kambodschas von Wasser bedeckt.
Erst im November, wenn der Mekong wieder weniger Wasser führt, wechselt der Fluss erneut die Richtung und das Wasser des Sees fließt langsam ab. Dieses Ereignis ist Anlass für das sogenannte Wasserfest (Khmer: Bon Om Touk), das auch gleichzeitig den Beginn der Fischereisaison darstellt.
Wenn Thomas auf unsrer gestrigen Flussfahrt, über den Tonle Sap-See nach Battambang, auf google-maps unseren Standort betrachtet, sehen wir, wie sich unser Punkt auf einer Straße bewegt. Meterhoch überflutet ist diese, und wir obendrauf.
Leider ist auf dieser Tour, am 6. November, mein Handy-Akku leer und die Ladekabel nebst Powerbank im großen Koffer – der wiederum im Hotel steht. Wir reisen mit kleinem Gepäck für eine Übernachtung 😊
Die Fahrt nach Battambang ist bei Thomas zu sehen – es lohnt sich! vakantio.de/worldwrite
