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Live Burgas

Was für 1Live

Veröffentlicht: 23.05.2026

Radtour
Bratislava → … → Kravany nad Dunajom
60 km · 3h · Donauradweg
Attraktion
Blaue Kirche
Bratislava, Slowakei
Sehenswert
Donau
Kravany nad Dunajom, Slowakei
Unterkunft
Strand am Fluss bei Kravany nad Dunajom
Frei­camping · Kravany nad Dunajom
Essen
Strand am Fluss bei Kravany nad Dunajom
$ · Abendessen

Tag #22

Freitag, der 22.05.

Von Bratislava bis Kravany nad Dunajom

Nach dem halben Pausentag gestern, der zweite Teil des Tages war ja zu Fuß und ist damit außer Konkurrenz, bin ich motiviert und gespannt auf den Donauradweg, von dem ich schon viel gehört habe.

Doch erstmal noch das Angebot der Hauptstadt nutzen und einkaufen. Die Speicher sind relativ leer und ich brauche eine Grundlage, um den Tag zu überstehen.

Leider fällt mir erst danach auf, dass ich zwei Wasserflaschen am Appartement vergessen hab.

Und dann verlier ich auch noch einen Donut.

Ist dann so und nach einem Abstecher zur blauen Kirche geht's über die Stary most zum Radweg und alles ist vergessen.

Ein letzter Blick auf die Skyline und schon bin ich raus aus der Stadt.

Die Donau erstreckt sich unfassbar in die Breite und (Kite)Surfer nutzen das schöne Wetter und den Wind.

Rückenwind ist ja bekanntlich ein Mythos, heute kommt er meistens von der Seite. Manchmal ist's auch windstill, wenn ich in die richtige Richtung fahre.

Es gibt eine vorgegebene Strecke, ohne Abzweigungen, kein Verkehr, alles ist platt und der Wind ist ja auch mit mir, da kann ich ordentlich Geschwindigkeit machen.

3 Stunden - 60km inkl Einkauf. Dafür wurden Fahrräder gemacht.

Als ich anhalte, um das Solarpanel zu richten, kommen natürlich Wolken auf. Typisch.

Wenn ich schon mal stehe, lohnt es sich auch direkt was Luft nachzupumpen.

Umfassende Pflege und Pause gibt's dann in Budapest, so der Plan.

Auf einem unvermeidbaren Stück unangenehmer Schotterpiste treffe ich auf Dirk und Klaus aus Hamburg. Grad die Rente angetreten und gleichzeitig ne Fahrradtour gestartet. Einen Tag früher als bei mir geht's bei den beiden auch erstmal nach Istanbul. Mal schauen, ob wir uns nochmal wiedersehen werden, die beiden wollen, im Gegensatz zu mir, dem Donauradweg bis zum schwarzen Meer treu bleiben.

Mittagspause gibt's, als ich wieder an der Donau bin.

Unbeschreiblich schön, am Strand zu sitzen und sich von der Sonne wärmen zu lassen.

Mein Wunsch nach wärmeren Tagen ist auf jeden Fall in Erfüllung gegangen und die warmen Klamotten sind unten in den Taschen gelandet.

Es ist übrigens der EuroVelo 6, dem ich bis Budapest folgen werde, und als ich Gummibärchen auf dem Radweg finde frage ich mich, ob Dave vor kurzem hier war und schon seine Spur gelegt hat.

Gegen Nachmittag und Abend sehe ich immer mehr Menschen, die mit ihren Autos über den Deich fahren und im Wald verschwinden. Zelte werden ebenfalls aufgebaut und in mir reift die Überzeugung, dass ich mir wegen der Übernachtung keine Gedanken machen muss. Wildcampen wird nach meinen Informationen, so lange rücksichtsvoll praktiziert, toleriert und von den Einheimischen regelmäßig gemacht.

Nach der heutigen Strecke, kann ich morgen schon in Budapest sein.

Langsam ist's okay den Gedanken zuzulassen, den Tag über hab ich mich etwas dagegen gesträubt. Tag loben vor dem Abend und so.

Jetzt kann ich mich loben und nach der heutigen Leistung gemütlich mein Lager am Strand aufbauen.

Ich habe einen super Weg zum Fluss gefunden, der durch einen umgefallenen Baum blockiert ist. Kein Problem mein Rad rüber zu heben und so hab ich ejne hohe Chance, Menschen sind meiner Erfahrung nach gemütlich, eine hohe Chance meine Ruhe zu haben.

Mein Abendessen genieße ich im Sand, während sich die Sonne verabschiedet und mir der Mond Licht spendet.

Von der Speisekarte gibt's als Vorspeise Banane mit Twix, als Hauptgericht wähle ich Bärlauchtofu auf einer Schicht pikantem Humus, gebettet im Baguette.

Und als Nachtisch ein Puddingteilchen.

Ein Lagerfeuer auf der anderen Seite der Donau, also in Ungarn, zeigt mir, dass es noch andere Menschen gibt, die den Ort genießen.

Gut gesättigt lege ich mich in die Hängematte und lausche dem Plätschern der Wellen und genieße beim Einschlafen die leichte Brise, die mir über das Gesicht streift.

Hängematte ist unschlagbar.

Song des Tages:

Moop Mama - Die Erfindung des Rades 

Auf einen Blick

Automatisch aus dem Beitrag extrahiert
Wetter
Frühling
Begleitung
Allein
AbenteuerlichEntspannendSparsam
  • Einkauf in Bratislava vor der Abfahrt
  • Pause an der Blauen Kirche und über die Stary most zum Radweg
  • 60 km in 3 Stunden auf dem EuroVelo 6
  • Mittagspause am Strand an der Donau
  • Wildcampen am Fluss mit Abendessen im Sand und Hängematte
FahrradSolarpanelHängematte
RoadtripNaturTransitEssen
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Antworten (1)

Christinavor 23 Tagen
Da sind wir mal gespannt, ob du die beiden Hamburger in Istanbul treffen wirst xD

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