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Buda und Pest

Veröffentlicht: 24.05.2026

Grenze
Slowakei → Ungarn
Radtour
Kravany nad Dunajom → Budapest
Donauradweg
Essen
Pizzeria
$ · Abendessen
Attraktion
Parlament
Budapest, Ungarn

Tag #23

Samstag, der 23.05.

Von Kravany nad Dunajom bis Budapest

Land: Slowakei / Ungarn

Nach einer erholsamen Nacht, nur einmal in den Morgenstunden durch einen vorbeiziehenden Kahn unterbrochen, wache ich mit dem Blick auf die Donau auf.

Unbeschreiblich und so erlaube ich es mir ein weiteres mal gemütlich zu machen.

Zumal das heutige Ziel klar ist, Budapest ist in greifbarer Nähe. Und die Unterkunft, die ich mir aussuche, hat flexible Check-In Zeiten.

Also zelebriere ich mein Frühstück erstmal am Wasser und gönne es mir zusätzlich einen Kaffe zu kochen.

Was für 1Live eben.

Außerdem muss ja einen Sinn haben, dass ich den Kocher dabei habe.

Beim Spülen sehe ich eine kleine Wasserschlange, die sich durch die Wellen schlängelt. Das guck ich mir erstmal in Ruhe an.

Faszinierend, wie sie reglos auf dem Grund liegt und immer mal wieder den Kopf aus dem Wasser streckt.

Und so dauert alles seine Zeit und es gibt heute eine späte Abfahrt.

Die sich nochmal verzögert.

Wo ist meine Sonnenbrille?

Zum Glück fällt mir das recht schnell auf.

Also nochmal zurück und glücklicherweise finde ich sie an der Stelle, an der ich gestern als erstes mein Fahrrad abgestellt habe, um einen guten Spot zu suchen.

Dinge müssen immer an ihren vorbestimmten Platz!

Im zweiten Anlauf fahre ich beswingt der ungarischen Grenze entgegen.

Einkaufen spar ich mir, meiner Meinung nach hab ich noch ausreichend Verpflegung dabei, das muss reichen.

Die Qualität der Wege lässt zwischenzeitlich nach und stellenweise bestehen sie nur aus großen, aneinandergelegten Betonplatten. Im Prinzip auch nur eine andere Form von Kopfsteinpflaster.

Dann ist es soweit, der Grenzübergang ist da.

Zumindest beim zweiten mal tatsächlich, nachdem ich es vorher schon einmal vermutet habe.

Es ist ein unfassbares Gefühl das mich überkommt, als ich auf der ungarischen Seite an der Donau entlang radle.

Was bleibt sind auf den Boden gesprühte Hinweise auf kommende Cafés entlang der Strecke. Es beginnt immer mit Bier. Auch sonst macht sich für mein Gefühl bemerkbar, dass viel Alkohol getrunken wird.

Nach der gestrigen Monotonie wird es heute abwechslungsreicher.

Es gibt auch wieder eine Fährfahrt. Und keine Option mit Karte zu bezahlen. Wahrscheinlich mein Glück, dass auch in der Slowakei, also im Nachbarland, mit Euro bezahlt wird. Mit ein paar hundert Forint Wechselgeld kann ich über- und meine Reise fortsetzen.

Im fünften Land meiner Reise nimmt die Bebauung wieder zu und es wirkt auch alles was belebter.

Damit allerdings auch hektischer, lauter und es gibt mehr Autos.

Kein Wunder, nähere ich mich unaufhaltsam einer Millionenmetropole. Und es bleibt ein erhabenes Gefühl auf Budapest zuzusteuern.

Der Hinweis auf ein Limes Museum erinnert daran, dass hier, wie sollte es auch anders sein, bereits die Römer ihr Unwesen getrieben haben.

Und dann komme ich in den magischen Stunden des Abends in Budapest an.

Das Paralement, was für ein prunkvolles Gebäude, wird in der Abendsonne in ein wunderschönes Licht getaucht.

Es ist eine magische Stunde und so fahre ich glücklich am Ufer entlang.

Dann noch zur Unterkunft, die recht zentral gelegen ist.

Für mein Abendessen wähle ich unbürokratisch die Pizzeria auf der gegenüberliegenden Seite. Doch erstmal duschen gehen, sonst könnte ich noch abgewiesen werden.

Den abend lasse ich an der Donau ausklingen, bevor es ins gemachte Bett geht.

Fazit Slowakei:

Es war ein kleiner Ausschnitt des Landes, zumal ich entlang der West- und Südgrenze gefahren bin.

Zwischenzeitlich empfand ich es als etwas glanzlos.

Plattes Land, grade Landstraßen, dazu das überschaubare Bukarest.

Unglaublich schön war trotz aller Monotonie der Donauradweg, den ich empfehlen kann, und absolutes Highlight die Übernachtung am Strand.

Fraglich, ob ich nochmal wiederkommen würde, um weitere Teile des Landes zu erkunden.

Song des Tages:

Big Bad Voodoo Daddy - What's Next?

Auf einen Blick

Automatisch aus dem Beitrag extrahiert
EntspannendAbenteuerlich
  • Frühstück am Wasser mit Blick auf die Donau
  • Grenzüberquerung nach Ungarn per Fahrrad
  • Fährfahrt auf der Donau
  • Ankunft in Budapest in der Abendsonne
  • Parlament im magischen Abendlicht
  • Abendessen in einer Pizzeria gegenüber der Unterkunft
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