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Von New Hampshire nach Vermont

Veröffentlicht: 16.07.2016

Heute führte uns unsere Tour durch die White Mountains in New Hampshire in die Green Mountains nach Vermont.

Dabei nutzten wir fast ausschließlich sogenannte "Scenic Highways" mit wunderbaren Ausblicken.




Habe ich schon irgendwo geschrieben, dass die White Mountains wunderschön sind und dem Schwarzwald ähneln? Nicht? Ok, dann mach ich das jetzt.

Die White Mountains sind wunderschön und ähneln dem Schwarzwald. Sie sind nur größer. Und unbewohnter. Wir sind auf einer Straße etwa 40 Kilometer gefahren, ohne dass ein Haus, geschweige denn ein Ort zu sehen war. Nur Wald, Flüsse und Seen.




Es ist schwer, diese Schönheit zu beschreiben, ohne ins Kitschige abzurutschen. Wenn ich religiös wäre, würde ich Gott für seine Gnade danken, diesen Flecken Erde geschaffen zu haben. Bin ich aber nicht. Dafür danke ich dann wohl eher den Naturschutzorganisationen, die verhindert haben, dass die Industrie hier alles abgeholzt hat.

Nachdem wir die White Mountains verlassen haben, ging es fast übergangslos in die Green Mountains in Vermont über. Zwischendurch gab es einen Stopp in Hanover. Nein, nicht Hannover! Hanover! Ein schönes, kleines Städchen und Sitz der Darthmouth-Universität.


Sieht teuer aus, ist es wohl auch. Darthmouth ist eine der Eliteuniversitäten der USA, dementsprechend groß muss Papas Portemonnaie schon sein, damit der Nachwuchs hier studieren kann. Hier kommen einem die ca. 18jährigen Quitschies mit dem Mercedes GL entgegen. Auf der Darthmouth - Universität haben übrigens viele berühmte Leute studiert, u.a. Darth Vader, Darth Maul und Darth Sidious.

Doch zurück zur Natur:

Die Green Mountains sind wunderschön und ähneln dem Schwarzwald. Sie sind nur größer.

Das klingt jetzt so, als ob hier alles gleich langweilig schön wäre. Schön ist es, aber nicht langweilig, weil wir hier viele kleine niedliche Dörfer haben, in denen die Zeit scheinbar stehen geblieben ist. Zudem hat fast jedes Dorf eine überdachte Brücke.


Je tiefer wir in die Green Mountains hineinkommen, desto deutlicher wird, womit die Leute hier ihre Brötchen bzw. Bagels verdienen: Wintersport! Die Berge sind mit Abfahrten und Ski-Liften durchpflügt, und alle 10 Meilen kommen wir an einem Wintersportort vorbei. Killington, unser heutiges Etappenziel, ist dabei wohl so etwas wie das Wintersportmekka in Vermont. Unser Hotel heißt auch passenderweise "Snowed Inn". Hier liegt aber zur Zeit kein Schnee. Zum Glück!

So, Schluss jetzt mit schreiben, Papa muss jetzt schlafen, denn morgen geht es nach Kanada!

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