Südafrika Tag 17 - Good bye South Africa
Um 9:30 Uhr setzen unsere Gastfamilien uns auf dem Parkplatz der Universität Pretoria ab. Das Gepäck wurde verladen, viele Fotos wurden geschossen und das ein oder andere...

Veröffentlicht: 07.06.2025























Am Donnerstag ging die Armenienreise endlich los: 59 Sängerinnen und Sänger, Thomas Kammel, Daniela Burkart, Kyoko Kanazawa, Carmen Roese, Karin Mühling-Beckh und Giovanni & Stefania Bergamasco versammelten sich vor dem SG, um sich auf den Weg nach Frankfurt zu machen. Am Flughafen traf der Chor noch auf einen Flughafen-Mitarbeiter, der uns bei dem Irland Chaos vor 3 Jahren eine große Hilfe war. Nach kurzer Angst vor Überbuchung fanden doch alle NKCler im Flugzeug Platz und mit einer Stunde Verspätung flogen wir los.
Als wir schließlich in Yerevan landeten, war es 4 Uhr (armenische Zeit) und um 6 Uhr erreichten wir das Ani Plaza Hotel Yerevan, unser Hotel für die nächsten 6 Nächte. Dort hatten wir Zeit zum Frühstücken, viele nutzten die Zeit auch um noch ein bisschen Schlaf nachzuholen.
Für Thomas Kammer und Laura Jooß ging gegen 8 Uhr zu dem armenischen Fernsehsender, wo sie im Namen des NKCs ein Interview über die bevorstehenden Konzerte gaben. (https://youtu.be/2yfBCzhl9dE?si=1hiz4iTPNdbosmzB)
Um 10:30 brachen wir zu unserer Stadtrundfahrt im Doppeldeckerbus auf und fuhren die Sightseeing-Punkte Yerevans ab. Dabei machten wir einen Stopp bei einem Aussichtspunkt, von wo aus wir einen wunderschönen Panoramablick über die Hauptstadt Armeniens hatten. An unserem letzten Stopp, der Oper, warteten schon zwei Sängerinnen der Armenian Little Singers, die uns zu unserem Mittagessen führten, wobei wir gefühlt den ganzen Weg der Busfahrt zu Fuß abliefen ;) (am Ende des Tages waren wir bei ca 22000 Schritten).
Nach dem Mittagessen in einem Shoppingcenter (das Restaurant war leicht überfordert mit unserer Anzahl) liefen wir zum Museum Matenadaran. Das Museum ist nach dem Entwickler des armenischen Alphabets benannt und ist das Zentralarchiv für alte armenische Handschriften. Dort wurden wir in kleineren Gruppen durch die Räume geführt und lernten etwas über armenische Medizin, Wissenschaft und Schrift. Unter anderem erfuhren wir die Naturfarbstoffe der armenischen Flagge: Rot aus Schildläusem, Blau aus Indigo und Gelb aus Safran. In einem klosterähnlichen Raum waren viele historische Schriftbücher ausgestellt, die Einblicke in die Wissenschaft, Kultur und Sprache Armeniens ermöglichten. Nach unserem ersten Museumsbesuch folgte dann auch schon das erste „Grubbafoddo“.
Den Abend durften wir selbst gestalten, wobei Yerevan mit einer belebten Innenstadt, Wasserspielen mit Musik und einem Weinfest viele tolle Möglichkeiten bot.
So ging der erste Reisetag zu Ende und da die Reise noch immer an allen zehrte, fielen wir müde in die Betten.
