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Ein spontaner Abstecher nach Budapest

Veröffentlicht: 10.05.2025


Und so kommt man super spontan nach Budapest. Eigentlich wollte ich nach Belgrad in Serbien, aber aus irgendeinem Grund, gab es keinen richtigen Weg mit Zug oder Reisebus rüber nach Rumänien. Die Ungewissheit hat mich ziemlich nervös gemacht. Am Ende konnte ich nicht schlafen und habe in der Nacht vor der Abfahrt beschlossen doch nochmal alles umzubuchen. So kam es dazu, dass ich halb zwei nachts mir eine neue Reiseroute raussuchte. Nicht über Serbien sonder zurück über Zagreb nach Budapest. Nachdem ich dann also sehr spontan meine kompletten Pläne umgeschmissen habe, bin ich endlich nach 17 h Reise morgens um sechs Uhr in Budapest angekommen. 

Völlig fertig hatte ich gehofft, dass mein Bett im Hostel frei ist und ich direkt noch drei, vier Stunden schlafen kann, aber da hatte ich leider Pech. 

Also saß ich völlig fertig beim Frühstück und habe mich dann erstmal mit einer Freundin meiner Schwester getroffen, die auch zufällig in der Stadt war. 

Eine erste Erkundungstour durch die Straßen von Budapest, hat uns die Umgebung rund um unsere Hostel etwas besser überblicken lassen. Mit vielen Möglichkeiten auf unterschiedliche Strukturen und Elementen in der Architektur.

Dann haben sich unsere Wege ersteinmal getrennt und ich bin zu einer von meinen Lieblingstouren gegangen. Eine Streetart Tour. 

Viele unterschiedliche Werke, die teilweise auch einen geschichtlichen und/ oder politischen Hintergrund haben.  Die meisten größeren Wandgemälde, auch Murals genannt, befinden sich im Stadtteil, das auch heute noch "Ghetto" genannt wird. 

"Stell dir vor, jedes parkende Auto wäre ein Baum"


Nach einer ausgiebigen Pause und genügend Zeit mich endlich in meinem Hostel einzuchecken, ging es wieder raus in die Straßen. Auf der Suche nach guten Postkarten, sind wir auch an dem ein oder anderen schönen Laden vorbeigekommen.


Abends ist dann noch mein Cousin zu uns gestoßen. Nach einem gemeinsamen Abendessen haben wir uns aufgemacht zur Fischerbastei.

Von dort hatte man einen wunderschönen Ausblick auf die Stadt, aber vor allem auf das Budapester Parlament. 

Am nächsten Tag hieß es für mich erstmal eine Runde ausschlafen und in Ruhe auschecken und dann noch an einer Altstadt Tour teilnehmen, mit der Konrad schon unterwegs war.

Nach einigem Laufen haben wir uns erstmal ein sehr leckeres Eis geholt, aber ohne Waffel, sondern mit einem  chimney cake.

Nach wohlverdienter Pause ging es für uns weiter in die St. Stephen's Kathedrale. Ich habe lange nicht mehr so eine schöne Kathedrale besichtigt. 

Fun fact: neben einigen höchst religiösen Persönlichkeiten ist auch der berühmteste Fußballer Ungarns hier begraben. Ferenc Pukás. 

Und da ich lange keine Treppen mehr gelaufen bin, ging es einige Stufen hoch hinaus, auf den Turm der Kathedrale, mit schönem Ausblick auf Budapest.

Bevor es für mich dann aufging nach Rumänien haben wir nocheinmal eine Essenspause eingelegt und das ungarische Nationalgericht Langos genossen.

Und dann ging es für mich los in eine weitere Premiere auf dieser Reise, aber auch generell. Das erste Mal Schlafwagen fahren. Das war super spannend. Ich bin in einem 6er- Abteil, mit lauter anderen Interrail Reisenden gelandet. 

Es war schön sich auszutauschen, gemeinsam die  Reiserouten zu besprechen und sich Tipps zu geben, was man noch sehen sollte. Leider war mein Halt in Rumänien so früh, dass ich meinen Wecker auf fünf Uhr morgens stellen musste. Aber dennoch liegend zu reisen ist für den Schlaf sehr viel angenehmer!

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