Ein spontaner Abstecher nach Budapest
Und so kommt man super spontan nach Budapest. Eigentlich wollte ich nach Belgrad in Serbien, aber aus irgendeinem Grund, gab es keinen richtigen Weg mit Zug oder Reisebus...

Veröffentlicht: 12.05.2025
Sarajevo, mein letzter Halt in Bosnien und Herzegowina. In Mostar am Bahnhof war ich Mal wieder froh, dass ich in so modernen Zeiten lebe. Die Dame am Bahnhofschalter konnte nämlich kein Englisch, so habe ich Google einfach mein Anliegen in bosnisch übersetzen lassen. Aber so unfreundliche Menschen, wie an dem Bahnhof habe ich echt lange nicht mehr getroffen. Der Zug war auch krachend voll, denn zwischen Mostar und Sarajevo fahren nur zwei Züge am Tag, einmal morgens und einmal am späten Nachmittag.
In Sarajevo angekommen war mein erster Eindruck es ist ähnlich, wie in Mostar. Sehr multikulturell und mehrere Religionen die gemeinsam in einer Stadt leben. Hier jeder deutlicher voneinander abgegrenzt, aber dazu später mehr.
Nachmittags angekommen habe ich mich erstmal mit meinen Hostelzimmer- Menschen angefreundet und wir sind abends direkt alle zusammen essen gewesen und haben schon einmal einen kleinen Spaziergang durch die Altstadt zusammen gemacht.
Am nächsten Morgen sind wir zu viert zu einer free walking tour gegangen.
Sarajevo ist in zwei sichtlich unterschiedliche architektonische Teile aufgeteilt. Einmal der orientalisch/ osmanische Teil und der österreichisch/ ungarische Teil der Stadt. Dies kann man sehr deutlich an der unterschiedlichen Architektur erkennen.
Unser erster Halt war eine Moschee (natürlich im orientalischen Teil der Stadt).
Direkt gegenüber ist die erste Schule, die es in dieser Stadt gab und immer noch gibt. Sie wurde 1537 gegründet und war in früheren Zeiten über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Noch heute lernen hier Schüler*innen.
Dann gibt es natürlich auch hier einen Basar mit vielen Essensläden, Teppichen und viel Kupferware.
Am Ende der Tour bin ich mit meinen Hostel Buddies Essen und einmal türkischen Tee und Kaffee trinken gegangen.
Danach hatte ich ein bisschen Zeit für mich und bin durch die Stadt gelaufen, um nach schönen Postkarten zu suchen. Dabei habe ich diesen Künstler gefunden, der all die Bilder selbst gemalt hat und dann unter anderem auch auf Postkarten gedruckt hat.
Mein weiterer Weg brachte mich dann von der orientalischen Seite rüber zur österreichisch- ungarischen Seite.
Dieser Häuserbau kommt einem dann dich wieder etwas bekannter vor und erinnert sehr an unseren Altbau-Stil. Neben der Architektur habe ich noch das Stadtleben in mich aufgezogen und an der ein oder anderen Ecke etwas Heimweh bekommen.
Den Tag habe ich abgeschlossen mit einem Spaziergang auf einen Hügel für den obligatorischen Ausblick auf die Stadt.
