Namibia 2024: Okaukuejo oder willkommen im Ferienlager
Namibia 2024: Okaukuejo oder willkommen im Ferienlager Heute geht es weiter in unsere Unterkunft Okaukjeo im Etosha Nationalpark. Vorher statten wir der Vinger Clip noch...

Veröffentlicht: 16.05.2024




























Namibia 2024: Safari Time
Heute wollen wir quer durch den Etosha zu unserer nächsten Unterkunft Namutoni fahren.
Vorher versuchen wir noch das staatliche Frühstück zu genießen.
Es war alles, was ein Frühstück ausmacht, vorhanden. Würde es allerdings einen Preis für die liebloseste Präsentation eines Buffet geben, dieses wäre ganz weit vorne.
Egal auf geht‘s!
Es liegen ca. 150 Kilometer durch die Wildnis vor uns und es gilt die Augen nach allen Seiten aufzuhalten.
Ich halte meine Augen auf die Piste, die mit Schlaglöchern übersät ist, die so groß sind, dass unserer Toyota drin verschwinden würde.
Die anderen Mitfahrer halten Ausschau nach den Tieren.
Und kaum 10 Kilometer Piste später kommen wir zu dem Wasserloch, wo wir 2017, die von der Jagd blutverschmierte Löwin entdeckt haben.
Wir können unser Glück nicht fassen, 4 Löwinnen geben sich heute ein Stelldichein.
Wir sind sprachlos und genießen den Moment, nachdem alle Kameras ausreichend geklickt haben!
Als die Löwinnen sich zum Mittagsschlaf zurück gezogen haben, bringe ich unsere Fuhre wieder in Bewegung und muss aufpassen, dass ich kein Zebra, welches die Piste kreuzt, touchiere.
Hier bekommt der Begriff Zebrastreifen eine ganz neue Bedeutung!
Wir fahren als nächstes das Wasserloch Olifantsbad an.
Eigentlich sollten wir heute Lotto spielen.
3 große Elefantenherden sind gleichzeitig zum Planschen vor Ort.
Gross und klein haben einen Riesen Spaß im Elefanten Wellness Bad!
Es kommt uns heute wirklich alles an Tieren Afrikas vor die Linse!
Lassen wir hier einfach ein paar Bilder sprechen:
Durch die vielen Tierbegegnungen und der schlechte Piste brauchen wir für die 150 Kilometer bis zur Namotoni tatsächlich 6 Stunden.
Wovon sich jede Minute mehr als gelohnt hat.
Jetzt begeben wir uns das zweite mal in staatliche Obhut.
Der Check Inn erfolgt diesmal freundlicher, aber mit dem gleichen Formalitäten.
Wir bekommen ein Bush Chalet und ein Doppelzimmer zugeteilt.
Wir besichtigen beide und sind erstmal vom schlechten Zustand der kompletten Anlage sehr erschrocken.
Das Doppelzimmer ist von innen aber ganz nett.
Das Buschchalet ist sehr verwohnt und daher entscheiden wir uns, auf 2 DZ down zu graden. Das haben wir bisher noch nie gemacht!!
Eine Erstattung erhalten wir natürlich nicht!
Wir richten uns häuslich ein und machen uns bereit für den Sundowner.
Allerdings hat uns dann das Internet von der Wolke 7 der Euphorie runter geholt.
Beim einloggen ins Internet haben Susi & Carsten die sehr traurige Nachricht bekommen, dass ihre geliebte Freundin Sylvia in der letzten Nacht nach schwerer Krankheit von uns gegangen ist.
Die Tränen fließen, wie kann Freud und Leid so nah beinander liegen????
Traurig stoßen wir mit einem Glas Wein auf Sylvia an.
Das muss sie mitbekommen haben und schickt uns eine Herde Elefanten direkt zu uns an den Zaun, um uns zu trösten.
Unsere Gedanken sind bei Sylvia, Willi und der ganzen Familie.
Sylvia mach es gut, Du wirst fehlen!
Damit möchte ich heute keine weiteren Worte mehr hier verlieren.
Gute Nacht Afrika !
