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Belize - Caye Caulker

Veröffentlicht: 10.06.2017

Belize ist ein klitzekleines Land an der karibischen Küste südlich von Mexiko. Neben der Küste besteht das Land hauptsächlich aus Dschungel. Wir haben hier nur einen kleinen Zwischenstopp auf unserem Weg nach Guatemala eingelegt. Von Belize City, wo wir beim Geld wechseln erstmal ordentlich abgezockt werden 😒, fahren wir zu einer kleinen Insel namens Caye Caulker. Viele Taucher fahren dort hin, um im Blue Hole zu tauchen. Wir wollen einfach nur so tauchen und tun dies auch! Das Blue Hole ist zwar reizvoll, aber auch weit und sehr teuer, so ambitioniert sind wir (noch) nicht 😉 Das Korallenriff hier ist nach dem australischen Great Barrier Reef das zweitgrößte unseres Planeten und tatsächlich sehr beeindruckend mit teilweise riesigen Korallen. Wir machen 2 Tauchgänge durch Unterwassercanyons und sehen u.a. Feuerfische, Langusten, einige wunderschöne Papageienfische, viele kleinere, bunte Korallenfischis und einen einsamen Schiffshalter. Schiffshalter sind Fische, die sich mit Hilfe einer Saugplatte an anderen Meerestieren festsaugen und mitnehmen lassen. Der Kollege, der uns begegnet ist, war auf der Suche nach einer neuen Mitschwimmgelegenheit und versuchte sich an uns festzusaugen, ziemlich lästig 😆 Die Sichtverhältnisse sind hier auch sehr gut, vielleicht ein paar Meter weniger als bei unseren ersten Tauchgängen, insgesamt sehen wir hier allerdings weniger Artenvielfalt als in Cozumel. Cozumel ist vermutlich nicht der beste Ort um mit dem Tauchen zu beginnen, da man dort schon sehr verwöhnt wird und hohe Ansprüche entwickelt, die nicht überall erfüllt werden. Das hätte man uns ja mal vorher sagen können 😉

Während der Pause zwischen den beiden Tauchgängen schnorcheln wir mit Ammenhaien und Rochen. Die Haie sind sehr zurückhaltend und entspannt, die Rochen kämpfen um das Futter, das ihnen leider die meisten Tauchanbieter geben. Wir genießen zwar das Schnorcheln mit den Tieren, sind von dem Füttern aber alles andere als begeistert. Es verändert das natürliche Verhalten der Tiere und wir finden, dass es schöner ist, vielleicht weniger Tiere zu sehen, dafür aber in ihrer natürlichen Umgebung ohne dass sie angelockt werden. 

Ansonsten genießen wir das Inselfeeling, das von Reggea, Marihuana und Golfwagen geprägt ist. Es gibt keine Autos auf der Miniinsel, würde auch keinen Sinn machen, da man überall hin laufen oder mit dem Fahrrad fahren kann. Für die Faulen gibt es dann eben Golfwagen. Das Bild Reggea- oder Hiphophörender Belizianer mit Dreads bis zum Allerwertesten in einem Golfwagen herumfahrend ist hier also an der Tagesordnung 😁 Wir testen außerdem einige der vielen bunten Fantasorten, die es hier gibt, Traube, Ananas, Ingwer etc.

Kulturell ist Belize schon spannend, denn hier treffen Mayakultur und westafrikanische Kulturen aufeinander bzw. Vermischen sich. Spanisch wird zwar von einigen gesprochen, das Land ist ja von spanischsprachigen Nachbarn umgeben, allerdings ist Englisch die Amtssprache, das Land gehört zum Commonwealth und ist erst seit 1981 unabhängig vom UK. Viele der Belizianer mit afrikanischen Wurzeln, Nachkommem von westafrikanischen Sklaven, sprechen ein Patois (kreolisches Englisch), das an Jamaica erinnert und sehr schwer verständlich ist. Ein paar Chinesischen haben sich auch hier niedergelassen und wie sollte es anders sein, sie führen Restaurants oder Ramschläden. Die Insel ist voller süßer Kinder, Hunde und bunter Häuser und das Inselmotto "go slow" ist sehr ansteckend... 

Wir verlassen Caye Caulker zwar nur ungern, aber Guatemala ruft!


Hoy viajamos en bus desde Bacalar directamente hasta Belice City. En un primer momento pensamos en pasar Belice hasta Guatemala sin parar, pero luego nos parecio una buena idea pasar un par de dias en el pais para hacer un dia de buceo. Para ello vamos a la isla de Caye Caulker a unos 45 minutos en lancha. En un primer momento, lo que nos motivo a realizar buceo aqui fue la posibilidad de ver tiburones ballena, que es el pez mas grande que existe. Pero tras visitar alguna que otra empresa de buceo directamente en la isla, parece mas que imposible ver alguno, ya que la temporada para poder hacerlo ya ha pasado. Y si, nos habiamos informado previamente en internet, por lo que hemos aprendido una valiosa leccion: no te fies de lo que dice internet ;-). De todas formas seguimos adelante con la idea de bucear, ya que es experiencia que ganamos y ademas en Belice estan los segundos arrecifes de coral mas grandes del mundo despues de los australianos. Y efectivamente el paisaje que vemos en el arrecife es espectacular, lleno de grandes corales formando cañones a lo largo del arrecife. De vida marina vemos algo menos que en Cozumel, pero conseguimos ver un pez leon y una remora, que se intenta pegar a nosotros con la ventosa que tiene en la cabeza. Entre el descanso de ambos buceos nos llevan a un lugar poco profundo donde poder nadar con rayas y algun tiburon gato. En un primer momento da mucho respeto meter al pie al agua, pero enseguida te acostumbras :-)

La isla es muy pequeñita, y la gente se desplaza en bicicleta o carrito de golf. Aunque realmente puedes cruzarte la isla en una media hora andando. La gente que vive aqui es muy variada: personas de ascendencia africana, mayas, mestizos, asiaticos y por supuesto los turistas gringos ; ). El idioma oficial es el ingles, aunque hay mucha gente que habla español o lenguas que mezclan lenguas africanas e ingles (ingles criollo). Pero todo parece funcionar en harmonia en la isla...

Despues de pasar unas noches en la isla, volvemos a Belice City, donde cogemos un bus que nos llevara a Flores, ya en Guatemala!

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