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Wanderlust

Veröffentlicht: 08.04.2018

Um 2:30 Uhr nachts geht unser Wecker, zum Glück haben wir den Abend vorher schon alles gepackt und wir können um 4:00 Uhr mit dem Bus zum Treffpunkt fahren, wo Tito Alvin uns schon erwartet. Wir müssen noch eine ganze weile warten bis wir mit dem Jeepney weiter fahren können.

Kurz bevor es losgeht wollen noch Leute zu steigen also heißt es wieder quetschen. Im Endeffekt sitzen bestimmt über 30 Personen in einem Fahrzeug, das vielleicht für 20 ausgelegt ist. Natürliches Tieferlegen nennt man das hier. Was wir leider auch bei jedem Geschwindigkeitshügel zu spüren bekommen. Der Unterboden streichelt mal mehr mal weniger Sanft die Straße. Den Spaß dürfen wir 2 Stunden lang mitmachen und im Sitzen schlafen ist auch mehr schlecht als recht möglich.

Als wir am Vormittag in Siniloan ankommen steht die Sonne schon sehr hoch und unser Tourguide schon bereit. Wir machen uns auf dem Weg und nachdem wir einen Fluss überquert haben, geht es ein gutes Stück, über natürliche Wanderwege, aufwärts.


In der Mittagssonne und ohne Wind kein Kinderspiel aber machbar. Zwischendurch kommt uns jemand mit einem Pferd entgegen, womit hier Güter transportiert werden, oder welche als Taxiersatz dienen. 



Wir wandern durch dichten Urwald rechts und links von uns eine Vielzahl an interessanten und exotischen Pflanzen. Weiter unten am Berg stehen einige Bananen-, Durianbäume (Stinkfrucht) . Sogar einen Papayabaum sehen wir und weiter in den Höhen dominieren die Kokosnusspalmen.

Durian


Kokosnusspalmen

Zwischendurch stehen kleine Hüttchen, wie Stationen, an denen man etwas zu trinken kaufen und einen Moment Pause machen kann. An der einen Station sind zwei kleine Schweinchen, eine Mischung aus Haus und Wildschwein, welche sich sogar streicheln lassen.



Oben angekommen geht's wieder Berg ab in Richtung des ersten Wasserfalls. (Buruwisan Fall)


Buruwisan Falls


Das Wasser ist relativ klar und wir genießen die Sonnenstrahlen. Wir beide gehen aber nur mit den Füßen ins Wasser, da der Guide uns versichert der andere Wasserfall, wäre zum schwimmen schöner. Nach einer Weile machen wir uns auf den Weg dorthin. Am "Lanzonez Fall" angekommen, geht's ins Wasser.



Man kann fast überall noch stehen, nur unter dem Wasserfall selber ist es etwas tiefer. Wir haben Glück denn wir sind in dem Moment noch die einzigen an dieser Stelle und können das Wasser genießen. Hier ist das Wasser etwas klarer, als bei dem Wasserfall zuvor. 


Ein perfekter Ort für ein Picknick, Cedee fängt an Reis zu Kochen auf einem Campingkocher. (Ja, selbst unterwegs gibt's Reis) Dazu gibt es Adobo und Chicken. Nachdem wir uns gestärkt haben, wandern wir zurück.




Auf dem Rückweg machen wir am höchsten Punkt Halt, die Aussicht ist beeindruckend und wir haben gleichzeitig Glück mit dem Wetter.


Es geht wieder abwärts zwischen unzähligen Palmen hindurch, Richtung Dorf. Dort Pflückt uns der Tourguide Indian Mangos vom Baum, die wir sofort Essen können. Als wir von dort wieder Richtung TayTay aufbrechen ist es bereits dunkel. Wir nehmen den Bus und weil der Verkehr wieder Wahnsinnig dicht ist, brauchen wir eine gefühlte halbe Ewigkeit. Um 0:00 Uhr kommen wir im Haus an und fallen nach 20 Stunden auf den Beinen nur noch ins Bett. 


Ein glückliches und sehr müdes


Paalam.


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