Flug - Ankunft - Tag1
Mit dem Uber gings ab zum Flughafen. Wir Streber waren 3 Stunden vor Abflug schon da, haben zufällig Ramonas Cousine getroffen, mit ihr etwas geschnackt, Boardingpässe geholt,...


Veröffentlicht: 05.06.2025
Tag 2 begann für mich um 6Uhr recht früh. Ich bin top fit und ausgeschlafen aufgewacht. Ramona hingegen hat ganze 15 Stunden durchgeschlafen und ist erst um 11Uhr erwacht und war relativ gerädert. Auf jeden Fall hab ich die Zeit sinnvoll genutzt, schrieb den Blog und hab Frühstück besorgt. Es gab Hefegebäck, für mich ein Stückchen mit Käse, für Ramona ein Stückchen mit Schokolade. Dacht ich zumindest. Es war Wakame, eine Algenart, und darunter eine stark salzige und nach Fisch schmeckende Creme 🤭
Nach dem misslungenem Frühstück haben wir uns auf die Socken Richtung Osaka Castle gemacht. Das Wetter war weltklasse sommerlich und perfekt für einen kleinen Spaziergang.
Das im 16Jhd. erbaute Osaka Castle beherbergt heute ein Museum mit einer Ausstellung historischer japanischer Artefakte. Vom obersten Stockwerk aus bietet sich ein beeindruckender 360-Grad-Rundumblick über die Stadt. Die weitläufige Anlage ist von einem Wassergraben umgeben, was zahlreiche Fotospots bietet – besonders von den Brücken, die über den Graben führen. Zudem werden Bootstouren rund um die Burg angeboten.
Nach den vielen Treppenstufen zur Burg und dem doch recht langen Aufenthalt auf dem Gelände meldete sich allmählich der Hunger (Ramona hatte ja nicht mal gefrühstückt 🙈). Also machten wir uns auf den Weg Richtung Osaka City – auf der Suche nach dem von Deliziös empfohlenen Ramen KAZUYA. Nach etwa 30 Minuten Fußmarsch fanden wir den kleinen, charmanten Laden schließlich. Bestellt wird dort ganz unkompliziert über einen Automaten. Persönliche Dinge wie Mütze oder Tasche kann man in eine Box legen und auf einer Ablage über dem Sitz verstauen.
Und was soll ich sagen: Der Ramen war einfach himmlisch. Die Brühe war so cremig, dass sie fast schon an eine Sauce erinnerte – und das Fleisch als Topping war butterzart. Ein echtes Geschmackserlebnis.
Da sich ganz in der Nähe des Ramen-Ladens der Kuromon Market, ein beliebter Foodmarkt, befindet, haben wir uns nur ein Ramen geteilt – so blieb noch genug Platz zum Snacken!
Nach dem vielen Essen mussten wir uns wieder ein bisschen bewegen (der perfekte Touri-Kreislauf 😅), also machten wir uns auf den Weg nach Shinsekai. Das ist ein kleines, buntes Viertel mit zahlreichen Restaurants und Souvenirläden. Dort befindet sich auch der Tsūtenkaku, ein echtes Wahrzeichen Osakas – ein Fernmeldeturm mit einer öffentlich zugänglichen Aussichtsplattform.
Unser Timing war allerdings nicht ideal: Die Souvenirläden machten gerade zu, und für die berühmte Nachtbleuchtung des Turms war es noch zu früh. Deshalb haben wir nicht allzu viel Zeit im Viertel verbracht – wir werden aber auf jeden Fall zu einem späteren Zeitpunkt wiederkommen.
Zum Abschluss des Tages machten wir einen Abstecher zu einer der längsten Einkaufsstraßen Japans: der Tenjinbashi-Suji – passenderweise nur einen Katzensprung von unserer Unterkunft entfernt.
Entlang dieser Straße reihen sich rund 600 Geschäfte aneinander – von Katzencafés bis hin zu Izakayas (japanischen Kneipen) gibt es hier einiges zu entdecken.
Und was soll ich sagen – wir konnten es uns nicht nehmen lassen, auch in einem der Lokale einzukehren: dem Tsukumo Udon Tenjinbashi. Eine absolut richtige Entscheidung! Dort hatten wir die bislang besten Udon-Nudeln überhaupt – Kama-age Udon, frisch aus dem Kochtopf. Diese werden hier noch vollständig von einem echten Meister (Shinuchi) von Hand zubereitet.
Danach gings wieder zurück ins Hotel - komplett überfuttert! 😇😅
