Kurzer Reise-Überblick
Hallo ihr lieben Reise-Fans, ich möchte euch einen Einblick in unsere Reise nach Japan und Südkorea geben. Besonders das Essen begeistert uns hier – daher auch der Titel dieses...


Veröffentlicht: 05.06.2025
Mit dem Uber gings ab zum Flughafen. Wir Streber waren 3 Stunden vor Abflug schon da, haben zufällig Ramonas Cousine getroffen, mit ihr etwas geschnackt, Boardingpässe geholt, einen unterirdischen Burger gegessen (ich verschone euch mit Bilder) und saßen dann auch schon im Flieger.
Dieser war gerade mal zur Hälfte gebucht und wir hatten eine Dreier-Reihe nur für uns!
Kurz zum Flug; dieser war mit insgesamt unter 700€ vergleichsweise günstig, weil a) kein Direktflug und b) der Flugverlauf uns über Russland führte. Die Airline Air China ist nicht so prickelnd - der Flieger war alt, Entertainment überwiegend für Chinesen (zum Glück hatten wir Offline-Serien und -Filme bei Prime und Netflix) und manche Flugbegleitungen ziemlich unfreundlich.
Der Zwischenstopp in Peking verlief entspannt – die Transferzeit von über drei Stunden war mehr als ausreichend. Nach dem Aussteigen aus dem Flieger passierten wir die Sicherheitskontrolle in weniger als 15 Minuten und mussten anschließend nur noch unser Gate finden. Interessanterweise gibt es am Flughafen nur wenige Anzeigetafeln mit Flugübersichten, sodass wir ein wenig suchen mussten, bis wir das richtige Gate gefunden hatten. Kleiner Tipp: am letzten Gate gibt es rießige Massage-Sessel, die wir leider zu spät gesehen haben. Und wer will kann sich am Flughafen sogar professionell massieren lassen.
Kurz noch bei Costa einen Kaffee getrunken, Fotos gemacht und weiter ging es.
Angekommen in Osaka hat die Einreise über den QR-Code leider nicht funktioniert, weil der QR Code die falsche Passnummer im Bauch hatte. Ist wohl beim Fotografieren vom Ausweis passiert und ich Depp habs nicht gegengeprüft. Nach einem kurzen Einlauf von Ramona gings dann aber auch schon weiter, wir mussten lediglich ein paar Papiere ausfüllen. Am Flughafen haben wir direkt etwas Bargeld abgehoben und uns eine ICOCA-Karte besorgt – eine praktische Prepaid-Karte für den Nahverkehr. Damit spart man sich das ständige Kleingeldkramen und das Ticketziehen an den Automaten. Sehr empfehlenswert!
Die erste Fahrt mit der Metro stand an und ja, die Bahnen sind pünktlich 😃
Nach dem schnellen Einchecken im Hotel waren wir völlig erledigt – Schlafen war aber keine Option, sonst hätten wir den Jetlag noch länger mitgeschleppt. Also hieß es: Durchhalten! Es war 15:30 Uhr, und unser Ziel war, frühestens um 20:00 Uhr schlafen zu gehen.
Wir machten uns also frisch und stürzten uns ins Getümmel von Dotonbori.
Auf dem Weg dorthin fragten wir uns noch, warum die Stadt so leer wirkte – kaum Autos, kaum Menschen. Fast schon gespenstisch.
Aber diese Ruhe war schnell vorbei: In Dotonbori angekommen, wurden wir direkt vom Leben überrollt.
Menschenmassen überall, grelle Leuchtreklamen, Essensstände ohne Ende – und das an einem Dienstag! Wir mussten unsere Meinung also ziemlich schnell ändern.
Wir holten uns zu aller erst einmal Takoyaki. Ich hab sie gefeiert, Ramona weniger. Zugegeben, das Tintenfisch-Stückchen war schon etwas chewy, aber ich fands o.k.. Im Anschluss gabs Gyozas. Danach sind wir eingekehrt in einen kleinen Laden zum Essen. Bei der Bestellung mussten wir uns beraten lassen; Ramona wollte was vegetarisches und ich etwas mit Udon-Nudel. Bekommen haben wir ein klassisches Kasu Udon und ein Stamina Kasu Udon. Geschmeckt hat das leider nur semi-gut, bei Ramona fehlten die Udon Nudeln komplett und durch die Rinderinnereien war das Gericht auch nicht mehr vegetarisch. Mein Gericht hatte zwar starke Röstaromen von den frittierten Rinderinnereien, diese haben aber zugleich käsig geschmeckt. Ziemlich seltsam für einen europäischen Gaumen.
Fun Fact: Da Ramona gerade schläft während ich diesen Text schreibe wird sie erst beim Lesen erfahren, was sie da eigentlich gegessen hat – ich musste das selbst erst googeln. 😅
Nach dem Essen sind wir durch die Stadt in Richtung Hotel geschlendert und der Tag ging langsam für uns zu Ende. Wir habens durchgehalten wach zu bleiben, was doch recht gut geklappt hat.
