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Tag 5 in Südkorea - Busan

Veröffentlicht: 19.06.2025

Sehenswert
Jagalchi-Markt
Busan, Südkorea
Sehenswert
Gamcheon Culture Village
Busan, Südkorea
Essen
kleines, charmantes Lokal im Viertel
$$ · Mittagessen
Sehenswert
Songdo Beach
Busan, Südkorea
Essen
Lokal am Songdo Beach
japanisch · $ · Abendessen
Sehenswert
ARTE Museum
Busan, Südkorea

Liebe Reise-Fans,

Unser zweiter Tag in Busan begann ziemlich früh – das Zimmer lässt sich leider nicht abdunkeln und ist zudem recht hellhörig. Spoiler vorweg: Morgen geht es für uns schon wieder zurück nach Seoul, weil es uns dort einfach besser gefallen hat und wir die letzten Urlaubstage möglichst entspannt genießen möchten.

Aber natürlich wollten wir Busan nicht einfach so abhaken – also nutzten wir den frühen Morgen, um noch möglichst viel von der Stadt zu sehen. Erster Stopp: der Jagalchi-Markt, der größte und wohl bekannteste Fischmarkt Südkoreas. Hier bekommt man wirklich alles, was das Meer hergibt – ob roh, gegrillt, fermentiert, getrocknet oder sogar noch lebendig. Es gibt zahlreiche Restaurants, in denen man sich den frisch gekauften Fisch direkt zubereiten lassen kann. Aber ganz ehrlich – so früh am Morgen war uns dann doch nicht nach gegrilltem Oktopus oder rohem Seeigel 😄

Jagalchi Markt - morgens noch recht leer
Was es wohl in dem Lokal zu essen gibt? 🙂
Getrockneter Fisch
Gegrillter Fisch
In einem Becken gab es auch Schildkröten - ehrlichgesagt weiß ich nicht warum. Im Netz heißt es, dass es in Südkorea untypisch sei, Schildkröten zu verspeisen. Ich hoffe einfach mal, dass Schildkröten für andere Zwecke verlauft werden
Oktopus in verschiedenen Größen

Nach dem kleinen Abenteuer auf dem Markt ging’s weiter zum Gamcheon Culture Village, dem sogenannten Kulturdorf von Busan. Das Viertel liegt auf einem Hügel – glücklicherweise fährt ein Bus dorthin, was Ramona ziemlich erleichtert hat 😄 Oben angekommen wurden wir direkt mit einem fantastischen Ausblick auf das bunte Viertel belohnt. Ursprünglich wurde das Gamcheon-Viertel in den 1920er Jahren als Wohnsiedlung für Arbeiter erbaut – Tourismus war hier lange Zeit kein Thema. Doch 2009 entschied sich das südkoreanische Ministerium für Kultur, Sport und Tourismus, das Viertel im Rahmen eines Stadterneuerungsprojekts in ein Kunst- und Kulturviertel zu verwandeln. Künstler und Anwohner machten mit – sie bemalten Hauswände, gestalteten Gassen, errichteten Skulpturen und kreative Installationen. Das Ziel: die Lebensqualität für die Bewohner steigern und gleichzeitig Kultur und Tourismus fördern. Und das Konzept ist voll aufgegangen - Wir (und gefühlt hunderte andere Tourist:innen) schlenderten begeistert durch die bunten, verwinkelten Gassen. So viele Farben, so viele Fotospots und Ausblicke – wir hatten schnell eine ganz andere Meinung über Busan!

Unser unmittelbarer Ausblick als wir angekommen sind
Etwas weiter von oben ging der Blick noch etwas weiter
Hier eines von vielen Wandmalereien - in diesem Fall: "Le Petit Prince - der kleine Prinz"
Le Petit Prince ist im Viertel allgegenwärtig - Der kleine Prinz steht für Unschuld, kindliche Weisheit und die Suche nach dem Sinn des Lebens. Der Fuchs für die Botschaft: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ - was sehr gut zum Kulturpeojekt passt

Nach dem vielen Herumlaufen machte sich dann doch der Hunger bemerkbar – und wie es der Zufall wollte, entdeckten wir ein kleines, charmantes Lokal im Viertel. Dort haben wir die Gelegenheit genutzt, um endlich mal Gimbap zu probieren. Für alle, die es nicht kennen: Gimbap sieht zwar auf den ersten Blick aus wie Sushi, schmeckt aber deutlich anders. Zum einen ist es häufig vegetarisch, manchmal mit Fleisch, aber nur selten mit rohem Fisch. Zum anderen isst man Gimbap ohne Sojasauce oder Wasabi, da die Zutaten in der Regel bereits gut gewürzt sind und der Reis oft mit Sesamöl verfeinert wird. Unser Fazit: Wir würdens wieder essen! 😊

Kimchi Triangle Reis & Gimbap
Gefüllt mit Karotte, Rettich, Gürkchen

Der Tag war damit aber noch lange nicht vorbei. Wir sind zunächst wieder hinunter ins Viertel gefahren, genauer gesagt zum Songdo Beach, um dort einen weiteren schönen Ausblick auf Busan zu genießen – diesmal aus der Gondel. Vor Ort mussten wir dann aber feststellen: Hmm... für eine fünfminütige Fahrt war uns der Preis doch etwas zu happig 😅. Also haben wir kurzerhand umdisponiert, uns stattdessen mit einem kühlen Getränk an den Strand gesetzt und die Aussicht von unten genossen. Und ja – wir haben wieder gegessen. Diesmal gab’s japanische Ramen, ganz nostalgisch, zur Erinnerung an unsere Zeit in Japan 🤭

Und irgendwann waren auch wir mal satt – also ab ins Museum! Unsere Wahl fiel auf das ARTE Museum, ein digitales Museum, das ganz auf immersive Erlebnisse setzt. Und was sollen wir sagen? Es hat sich absolut gelohnt! Die Kombination aus Licht, Klang und digitaler Kunst schafft eine richtig besondere Atmosphäre – aber seht am besten selbst. 👇

Morgen gehts dann mit dem 20Uhr Zug nach Seoul


Auf einen Blick

Automatisch aus dem Beitrag extrahiert
Dauer
1 Tag
Begleitung
Zu zweit (2)
KulturellKulinarisch
  • Jagalchi-Markt
  • Gamcheon Culture Village
  • Gimbap probiert
  • Songdo Beach
  • ARTE Museum
StadtEssenKulturTransitArchitektur
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Antworten (1)

Lauravor etwa 1 Jahr
Es gibt in Frankfurt und auch in Eschborn einen sehr guten Gimbap Laden: MoMo Rolls - kann ich sehr empfehlen! Die haben auch Tteokbokki :-)