Weiterreise von Kampot und Ankunft in Phnom Penh
Nach der gemütlichen Zeit in Kampot ging es nach dem Frühstück und gewohntem Zusammenpackens meines Reiserucksacks zum späten Vormittag mit dem Kleinbus Richtung Phnom Penh....


Veröffentlicht: 23.02.2025






























































Am ersten vollen Tag in der Hauptstadt sollte es etwas zu den umliegenden Sehenswürdigkeiten gehen. Ich wachte früh auf und über meine Hand rannte dabei gerade eine kleine Echse, die sich wohl die letzte Nacht in mein Bett geschlichen hatte. Ein kurzer Schreck und da war ich dann wach...
Nach dem Frischmachen (im wahrsten Sinne des Wortes) - ich stellte erst später fest, dass zwingend der Lüfter im Bad eingeschaltet sein muss, damit es auch Warmwasser zum Duschen gibt, gings erstmal gemütlich auf Lokalsuche zum Frühstück; heute gab es letztendlich einmal indisch ... Da der Königspalast mit der nebenliegenden Silberpagode über die Mittagszeit von 12.00 bis 14.00 Uhr schloss und ich dort keinen Zeitdruck wollte, schlenderte ich erst einmal zum Nationalmuseum. Hier gabs viele prächtige Kunstgegenstände aus allerlei Epochen und verschiedenster Herkunft zu bestaunen. Es fiel auf, dass die Herkunft vieler Stücke häufig nicht geklärt wurde/ werden konnte. Das Nationalmuseum wird auch immer erweitert, da wohl viele nationale Kulturschätze aus dem Land verbracht wurden oder auch in unterschiedliche Hände fielen ...
Danach gings weiter zum königlichen Palast und damit auch zur Silberpagode. Dort angekommen hatte ich bis 14.00 Uhr zur Eröffnung nach Mittagspause noch etwas Zeit, die ich mir insbesondere an der Riverside auf Höhe des Zusammenfließens von Tonle Sap und Mekong vertrieb ... Mehrere Gruppen von Einheimischen beobachtete ich mit einem unbekannten Spiel. Sie schossen mit dem Fuß ihre Badelatschen auf dem glatten Gestein der Promenade herum, um die Badelatschen der anderen zu treffen und wetteten irgendwie immer wieder Geldbeträge darauf ... So richtig erschloss sich mir der Inhalt des Spiels v.a. die Wetteinsätze nicht ... Einige badeten in der Mittagshitze im schlammgetrübten Mekong und überall brutzelte etwas in kleinen Garküchen ...
Nun war es dann aber 14.00 Uhr und somit öffneten sich mir die Tore des Königspalastes. Ein unglaublich schönes Arial mit reich verzierten Gebäuden und vielen fleißigen Gärtnern. Sehr viele Bereiche sind allerdings für den Zutritt verboten. Dort verbrachte ich dann über 2,5 Stunden und schaute mit das gesamte Gelände mit den Tempeln, die nebenliegende Silberpagode und einige Ausstellungen an.
Bei wieder 34 Grad, die sich aber - auch nach meiner Wetter-App - nach 38 Grad anfühlten, schlenderte ich dann wieder zurück an kleinen Straßen und Märkten vorbei in mein Hotel. Nach etwas Relaxen im Hotel ging es dann zum abendlichen Essenfassen in die benachbarten Lokale und Bars mit musikalischer Umrahmung und erfrischenden Getränken ...
