Bali Tag 2 Ubud
Poolparty war dann wohl nichts. Maren hat anscheinend die zwei Cider nicht ganz so gut vertragen oder war einfach nur müde. Das darf jeder für sich selbst entscheiden. Ich hab...

Veröffentlicht: 08.09.2017
Die erste Nacht im Dschungel verlief relativ ruhig. Morgens wurde man dann allerdings durch einen unfassbaren Lärm geweckt. Sobald die Sonne in das Tal scheint, meint jedes Tier schreiend aufzuwachen. Stören tat es uns relativ wenig, so war man zumindest früh wach und konnte am Pool noch ein wenig die Sonne genießen. Gegen Mittag fuhren wir dann in den Monkeyforest. In dem Wald, der sich an der Stadtgrenze befindet, leben laut letzter Zählung 687 Affen. Die Anlage ist sehr weitläufig ,umzäunt und den Mittelpunkt bilden drei hinduistische Tempel aus dem 14. Jahrhundert dessen betreten nur den Einheimischen und Affen vorbehalten ist. Schon vorm Betreten der Anlage sitzen die lustigen Zeitgenossen auf der Straße,regeln den Verkehr oder hangeln sich über die zahlreichen Stromkabel von Haus zu Haus. Für umgerechnet 2,50 Euro kann man den Monekyforest dann betreten. Da ca. 1000 Menschen den Park pro Tag besuchen, sind die Affen bereits halbzahm geworden(was diese nicht gerade berechenbarer macht). Parkranger helfen Touris mit Futter das perfekte Affenselfie auf Kopf,Schulter,Nase zu machen. Natürlich gegen eine kleine Spende. Brauchten wir jetzt nicht! Zu einem Foto kam es dann auch ganz ohne Futter und Animation, der Kleine fand mich und den Inhalt meiner Taschen scheinbar auch so ganz cool. Da nur ein kleiner Teil des Waldes begehbar ist, können sich die Tiere auch jederzeit zurückziehen und den Touristenmassen entfliehen. Es war mehrmals zu beobachten das die Affen gar kein Bock auf irwelches Futter mehr hatten.
Auf jedenfall besser als jede Art von Zoo indem die Tiere vor Langeweile ihre Köpfe gegen Glasscheiben hämmern. Zwar spaziert man immernoch durch deren Wohnzimmer, solange man sich jedoch respektvoll gegenüber dieses Tieren verhält und einige Regeln beachtet ist es sowohl für die Affen als auch die Schaulustigen eine Win-Win Situation. Wer Chef in der Anlage ist sah man, als eine Dame ihre Wasserflasche nicht abgeben wollte und kurzerhand in den Arm gebissen wurde. Blöd gelaufen, aber vllt ist ja ihr Impfausweis aktuell.
Zweiter Stop war der Tegenugan Wasserfall. Wenn man noch nie einen Wasserfall gesehen hat ganz nett. War allerdings ziemlich überlaufen der Ort, also 165 Stufen runter, Foto gemacht und 165 Stufen wieder rauf. Auf Bali soll es noch mehr geben, die nicht so überlaufen sind.
Abends noch in einem Warung nahe unserer Unterkunft gespeist und ab in Betten.