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Zuletzt in Australien

4. Kapitel: Sydney, Silvester und Familienzeit

Veröffentlicht: 09.01.2020

Liebe Familie, liebe Freunde,

vorab ein frohes neues Jahr an euch Alle! 

Bevor ich zu dem eigentlichen Blog komme, muss ich endlich mal einen hübschen Tannenbaum nachmelden, den wir in Sydney gesehen haben! 

Doch noch ein hübscher Tannenbaum😍

Nach dem im letzten Blog erwähnten Gaumenschmaus von Heiligabend haben wir die nächsten Tage Sydney erkundet und für hübsch befunden!😜

Am 26.12. haben wir uns den Start einer großen Segelregatta am Watsons Bay angeguckt und sind dort am Strand noch Baden gewesen.

Große Segelregatta
Watsons Bay
Lighthouse Watsons Bay

An den folgenden Tagen haben wir dann endlich die Oper besucht und neben unzählbar vielen Chinesen Fotos davon gemacht. Die Oper ist wirklich ein Highlight und gerade mit der Harbour Bridge im Hintergrund ein Hingucker! Der Blick aus dem Mrs. Maquire Chair auf die Oper ist perfekt und sollte uns ein paar Tage später den für uns bestmöglichen Blick auf das Feuerwerk bringen.

Auch der in der nächsten Bucht liegende Darling Harbour ist ein wirklich toller Stadtteil, der noch recht neu ist und weiterhin wächst. Hier sind an der Promenade viele, kleine Restaurants und Bars. 

Darling Harbour

Der Gang über die Harbour Bridge darf natürlich auch nicht fehlen, zumal auf der anderen Seite ein historischer Freizeitpark ist, der für jeden Horrorfilm ein perfekter Drehort wäre. Von da aus hat man einen guten Blick auf die Skyline Sydneys.

Der Blick auf die Oper von der Harbour Bridge
Luna Park

Am 30.12. haben wir dann noch den bekanntesten Strand Australiens, den Bondi Beach besucht und waren in wirklich großen Wellen baden. Das war ein schön entspannender Tag, den wir auch brauchten, weil wir wussten, dass der nächste Tag (Silvester) sehr lang und anstrengend werden würde.

Bondi Beach

Um 3:30 Uhr klingelte unser Wecker und das Abenteuer „Silvester in Sydney“ begann. Hier gibt es viele Möglichkeiten für viel Geld entweder Yachten zu chartern, auf Partys zu gehen oder in Parks gegen Gebühren zu gehen. Da wir stark an einer kostenfreien Lösung interessiert waren, sind wir schnell auf den Mrs. Maquire Chair gestoßen und haben überall gelesen, dass man von da den besten Blick hat, aber man halt früh da sein muss. Wir hatten uns den Park vorher schon angesehen und bemerkt, dass es in diesem Park viele Bäume gibt, die die Sicht versperren würden. Also hieß es früh aufzustehen und um gute Plätze zu kämpfen! Mit ordentlich Verpflegung in den Taschen ging es los. Um 4:40 Uhr waren wir da und standen in einer Warteschlange, erneut angeführt von, wer hätte es gedacht, Chinesen, die teilweise vor den Toren ihre Zelte aufgeschlagen hatten...🙈 Trotzdem hatten wir eine gute Position👍

Warteschlange direkt vorm Einlass

Um 10 Uhr wurden wir dann endlich reingelassen und Louis und Jonas liefen vor, während ich mit mehreren Taschen hinterher humpelte. Jonas und Louis konnten einen Platz genau an der Spitze erkämpfen in einem von Zäunen abgegrenzten Gebiet, in das man nur durch Kontrollen mit einem Armband kam, das an uns ausgeteilt wurde. Zusammengefasst hätte es nicht besser laufen können. Voller Freunde über unsere perfekte Position, stellten wir fest: „Jetzt nur noch 14 Stunden warten...🙈“

Unser Blick auf die Oper

Auf diese kleine Wiese wurden auch nur 500 Leute raufgelassen und wir konnten jederzeit zu einer kleinen Ladenzeile auf Rädern gehen und uns Essen und Trinken kaufen. Um 21 Uhr sollte es dann schon mal ein kleineres Feuerwerk geben für die Kinder, damit die rechtzeitig ins Bett können. Mit australischer Pünktlichkeit ging das Feuerwerk um 21:30 Uhr los und war schon wirklich beeindruckend! Danach waren es nur noch 2,5h bis zum neuen Jahr. Das waren die längsten Stunden des Jahres😂

Dann ging endlich der Countdown los, neben unzähligen Kamerastativen machten wir uns groß und hatten (im Gegensatz zu den ja eher kleineren Freunden aus China) einen guten Blick auf das Feuerwerk! Nach 12 Minuten voller „Aaah“ und „Oooh“ mit einer komplett leuchtenden Brücke, haben wir uns angeguckt und festgestellt, dass dieses Feuerwerk wohl für den Rest des Lebens für uns nicht mehr zu toppen ist. Ich hätte nie gedacht, dass ich mal Gänsehaut aufgrund eines Feuerwerkes habe😅. 

Zusammengefasst haben wir über fünf Stunden vor den Toren gewartet, zusätzliche 14 Stunden im Park und haben es trotzdem nicht bereut. Das war es wirklich wert! 

An Neujahr haben wir erstmal ausgeschlafen und sind nachmittags dann zum Fußballspiel von den Sydney Warriors gegen Brisbane gegangen und haben da für Sydney die deutschen Fußballlegenden Nicolai Müller und Alex Meier spielen gesehen. Müller zeichnete sich zunächst durch eine Torvorlage aus, während er mich später an mich erinnerte und aus 2 Metern beim leeren Tor an den Pfosten schoss. Am Ende verlor Sydney noch und uns blieb der Eindruck eines Spiels, das vom Niveau in Deutschland dem Aufstiegsspiel in die dritte Liga ähnelte. 

Sydney vs. Brisbane

Am 2.01. habe ich mich dann vorübergehend bis zum 20.01. von Louis und Jonas verabschiedet und meine Eltern in Empfang genommen. 

Bis bald Jungs, Hallo Eltern😉

Zusammen haben wir uns dann für vier Tage erneut Sydney angeschaut. 

Neu angesehen haben wir uns an den Tagen unter anderem den Sydney Eye Tower und Manly Beach und sind mit den Fähren gefahren. 

Sydney Eye Tower
Luna Park

Danach haben wir unseren Mietwagen abgeholt und sind Richtung Norden gefahren. Über die Harbour Bridge ging es 400km weiter nach Port Macquarie, ein Ort, den man vielleicht aus dem Fernsehen wegen des Koala-Krankenhauses kennt. Auf der gesamten Strecke haben wir nur einmal Rauch gerochen und kaum Rauch gesehen. Generell habe ich bislang fast nur aus den Medien von den Feuern erfahren und noch haben sie mich nicht beeinträchtigt. Hoffentlich bleibt das auch so und vielleicht schwächen sie ja wieder ab in der Zeit, wenn ich am 20.01. mit Jonas und Louis nach Auckland (Neuseeland) fliege. 

In Port Macquarie haben wir uns die Küste angesehen und waren am zweiten Tag im Koala-Krankenhaus. Zum Glück hat man keine schwer kranken Koalas zu sehen bekommen, sondern eher welche, die erblindet sind und in der Wildnis nicht mehr überleben würden. Das war ein schöner Ausflug, da es nicht so überlaufen war, wie die anderen Orte bislang.

Port Macquarie
Zwei bunte Papageien
Das Koala-Krankenhaus in Port Macquarie

Danach sind wir weiter Richtung Norden gefahren und haben nach dem Tipp von Jonas und Louis in Emerald Beach einen kurzen Stop eingelegt. Da haben wir neben einem kilometerlangen Strand sehr zutrauliche Kängurus gesehen. 

Emerald Beach

Danach ging es weiter nach Byron Bay, wo wir für zwei Nächte Halt gemacht haben. Eine relative kleine Stadt, die für den Strand, die Einkaufsstraße und den Leuchtturm bekannt ist. Am Leuchtturm haben wir dann Delfine, Manta-Rochen und Bergkängurus in freier Wildbahn gesehen. Die sind auf den Fotos schwer zu erkennen, aber durch den Kreis wird es hoffentlich leichter 😅

Byron Bay Lighthouse
Riesen-Eidechse
Delfine🐬
Manta-Rochen

Jetzt sitzen wir im Auto und fahren Richtung Noosa. Dazu dann im nächsten Blog mehr!

Viele Grüße in die Heimat!

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