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3. Kapitel - Great Ocean Road und Weihnachten in Sydney

Veröffentlicht: 27.12.2019

Hallo liebe Familie und liebe Freunde,

zu erstmal einmal hoffe ich, dass ihr Alle schöne Weihnachtstage hattet! Wir hatten hier im Rahmen der Möglichkeiten schöne Feiertage in Sydney, aber der Reihe nach.


Melbourne bei Nacht mit Blick vom Yarra River

In der letzten Woche in Melbourne bin ich abends häufig am Yarra River gewesen und habe mir da den Sonnenuntergang angeguckt. Das war sehr schön und auch eine der wenigen Sachen, die man bei über 44 Grad machen konnte. Selbst um 22 Uhr lag die Temperatur noch bei über 37 Grad. 

Als die Vorhersage dann endlich wieder unter 30 Grad sank, meldete ich mich für meinen ersten offiziellen Ausflug zur Great Ocean Road an. Um 10 Uhr wurde ich abgeholt von dem Guide Chris und an den nächsten Stops in der Stadt sammelten wir Unmengen von Chinesen ein... 

Mein Bus für den Great Ocean Road-Ausflug

Nach 2 Stunden Fahrt kamen wir an der Great Ocean Road an, einer Straße, die wie es der Name schon sagt, über fast 250 Kilometer entlang des Ozeans verläuft. 

Die Landschaft hier war einfach umwerfend und so lag rechts von uns immer eine bewachsene Steilküste und links von uns der Ozean mit kilometerlangen Stränden.

Neben dieser spektakulären Aussicht bekam man auch einen Einblick in die Tierwelt. So konnte ich an einem der Zwischenstopps zum ersten Mal einen Koala in der freien Wildbahn sehen. Den habe ich zwar auch fotografiert, aber meine Handykamera war nicht gut genug, um mehr als einen Eukalyptusbaum zu erkennen.😅 Dafür saß bei der Mittagspause ein ziemlich großer Kakadu neben mir und wollte gerne etwas von meinem Brot abhaben.


Dann kamen wir zum Highlight der Reise: Die zwölf Apostel! Pünktlich zum Sonnenuntergang sind wir angekommen und beim ersten Anblick dieser durch starke Strömungen mittlerweile reduzierten 7-8 Apostel habe ich zum ersten Mal wirklich realisiert, dass ich in Australien angekommen bin. Die Tage vorher in der Metropole Melbourne waren auch toll, aber die Stadt hätte auch in anderen Ländern liegen können und ist nun auch nicht für bestimmte Gebäude so weltbekannt wie zum Beispiel Sydney für die Oper. Die 12 Apostel habe ich sonst vorher schon häufiger im Fernsehen gesehen und ehrlich gesagt für eher unspektakulär empfunden, aber als ich dann wirklich da stand und mir diese in der Dämmerung angesehen habe, war das schon sehr beeindruckend! Aber seht selbst😉 
12 Apostel und ein Max

Nachdem die Sonne untergegangen war, sind wir 2 Stunden lang zurück nach Melbourne gefahren und kurz nach Mitternacht war ich wieder im Hostel. Zusammengefasst war das ein Ausflug, der wirklich besonders und das Geld wert war!


Am letzten Tag in Melbourne bin ich noch zum Brighton Beach gefahren. Das ist ein relativ kleiner Strand, der weltberühmt ist für seine kleinen, bunten Badehäuser. Ehrlich gesagt war das eher unspektakulär und beim Anblick der großen Menge an selfiemachenden Asiaten, wohl auch eher ein Hotspot, um neue Bilder für Social Media zu machen. Der Vollständigkeit halber trotzdem zwei Fotos 😉 

Brighton Beach

Am 23.12. habe ich dann morgens Melbourne verlassen und mich um 8:30 in den Zug gesetzt. So war zumindest der Plan, aber die Pünktlichkeit der Züge in Australien hat mir gezeigt, wie zuverlässig doch die Deutsche Bahn ist... mit 1,5 stündiger Verspätung kam mein Zug an meinem Startbahnhof in Melbourne an und dann ging die insgesamt 13,5 stundenlange Fahrt nach Sydney los. 

Der rasende Express nach Sydney!

Während der Fahrt habe ich Tausende  Schafe und hunderte Kängurus gesehen. Häufig war durch die Buschfeuer so viel Rauch in der Luft, dass man eine maximale Sichtweite von 400 Metern hatte. Die kleinen Städte in denen der Zug, der nicht schneller als die U-Bahn in Hamburg fährt, gehalten hat, hängen der Zeit gefühlt 30 Jahre hinterher. Trotz 2,5 Stunden Verspätung haben Jonas und Louis auf mich am Hauptbahnhof in Sydney gewartet und wir sind nach einer schnellen und gehaltvollen Stärkung bei McDonalds in unser Airbnb-Zimmer in Annandale gefahren, das quasi direkt in der Einflugschneise des Flughafens liegt.

Unser Zimmer liegt direkt in der Einflugschneise, da kommen dann auch ein paar A380er entlang

Am Tag darauf war dann Heiligabend und wir haben versucht irgendwie in Weihnachtsstimmung zu kommen. So lief den ganzen Tag eine Weihnachtsplaylist und wir haben ein hochklassiges Festessen gekocht. Es gab Bratkartoffeln mit Brokkoli und Hähnchen. Gut, das Hähnchen haben wir abgeholt, aber es war wirklich ein Gaumenschmaus! 

Das exklusive Heiligabendmahl

Pünktlich zur Bescherung haben wir unseren Aushilfstannenbaum aufgebaut und dann gab es Bescherung. Rundum ein gelungener Tag, auch wenn die Familie fehlte.

Der schönste bisher gesehene Tannenbaum war unser Selbstgebauter

Im nächsten Blog gibt es dann Bilder aus der Stadt, da kümmern wir uns jetzt die nächsten Tag drum. 


Bis dahin, liebe Grüße aus Sydney!

Euer Max

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Antworten (1)

Tim