And she’s back from the dead!! Mit einem Post, der vor 2 Monaten hochzuladen gewesen wäre. Aber naja, hier also ein kleiner Recap zu Baja California Sur. Wir haben eine Woche frei zwischen dem ersten und zweiten Trimester. Wir fliegen zu neunt in den Urlaub: Xaver, Lydia, Paula, Dana, Victor, Alliya, Théa, Emilia und ich.
Leckere Sommerrollen. Kochen für neun nur immer ne Herausforderung.
Wir machen eine Rundreise, von San José nach Cabo San Lucas, nach la Paz und dann nach Cabo Pulmo und zurück. Hier eine Auflistung meiner liebsten und weniger liebsten Erinnerungen:
Was schön war:
sehr entspannte Unterkünfte mit Hängematten vorm Haus.
unsere Reisen im Auto durchs absolute Nichts. Hier ist es so trocken, dass die ganze Region aus nichts als Kakteen, Palmen und kristallklaren Stränden und mittendrin paar Wildpferden besteht.
Cabo Pulmo
Die Sonnenuntergänge. Sieh selbst:
La Paz
Meine Zeit mit Paula, sie wird wirklich eine immer bessere Freundin. Und auch mit Lydia und Emilia und Xaver hab ich eine gute Zeit.
Das Wasser ist soo angenehm, die Strände sind wirklich paradiesisch.
Der berühmte Strand Playa Balandra.
La Paz zum Tag der Unabhängigkeit. Alle sind in grün, weiß und rot gekleidet. Es gibt eine riesige Show mit traditionellen Tänzen und Musik und ganz viel Dekoration.
Deko auch in unseren Haaren.
Ein Ausflug zu einer einsamen Insel führt uns zu einem Wahrzeichen der Region, einer Maske aus Stein. Ich find sie super gut erkennbar, sehr cool.
Die Isla Espíritu Santo
Unsere Zeit am Strand mit Henna-Tattoos, spanischer Musik, Kartenspielen und Kniffel.
Unser schickes Riesenauto.
Foto à la Griechenland?
Der coole Himmel.
nix tun. Lesen.
Mit Emilia.
Noch mal. Der HIMMEL.
Sommerliche Kleider und Strandoutfits. Aber ich weiß ja, gerade das hier liebst du nicht so sehr:
Bisschen Bräune mitgenommen :)
Und hier kommt leider auch einiges, was nicht so top war:
meine Migräne. Ich habe fast jeden Tag Kopfschmerzen und meine blöden Tabletten wirken nicht mehr. Ich denke, das liegt besonders am Wetter. Ich war noch nie an einem Ort mit so hoher Luftfeuchtigkeit. Sobald ich aus dem Flugzeug steige, ist meine Haut feucht, von außen oder innen keine Ahnung, aber es ist fast unmöglich, zu atmen.
Am schlimmsten ist es ausgerechnet am Tag, als wir den Ausflug zur Insel machen. Während die anderen Ceviche essen, nappe ich am Strand. Während die anderen mit Robben schnorcheln, ist mir übel auf dem Boot. Und während die anderen auf dem Rückweg vom Boot Essen suchen gehen, merke ich, dass mir schwindelig wird, meine Finger taub und dann verliere ich für ein paar Sekunden das Bewusstsein. Das ist gruselig, das ist mir bisher noch nicht passiert. Aber zum Glück sind die anderen da, um auf mich aufzupassen. Dann wirds auch bisschen besser, aber auf der dreistündigen Fahrt zum nächsten Ort, muss ich mich leider noch sehr oft übergeben. Am nächsten Morgen ist es aber endlich überstanden und ich weiß, dass ich tolle Freund:innen hab.
Der Ort der Ohnmacht, etwa 6 Stunden vor der Tragödie. Sehr hübsch eigentlich
Dana und die Französinnen. Irgendwie machen sie nichts und haben auf nichts Lust. Das nervt und macht es schwierig, Sachen für alle zu planen.
Das Unterwegssein mit unseren Rucksäcken. Es ist soooo heiß und anstrengend.
Die Sonne ist sehr stark. Wir alle kämpfen ein bisschen gegen den Sonnenbrand.
Xaver fällt der Sonne am meisten zum Opfer.
das Wasser ist toll, aber leider hat es auch Quallen, die wir leider nicht sehen. Wir laufen direkt rein, und meine Haut ist wohl etwas sensibler, denn ich hab die nächsten Wochen mit den Tentakelspuren auf meiner Haut zu kämpfen.
Das ist das hübscheste Foto, was ich gefunden habe. Aber die Städte sind so trostlos und wirken so aus dem Boden gestampft, ohne Geschichte, ohne Persönlichkeit. Die Menschen sind arm, sie leben hier nur für den Tourismus, der dicke Amis mit Tattoos aus Kalifornien nach Mexiko schifft. Außerdem treffe ich einen Uberfahrer, der nach Jahrzehnten aus der USA abgeschoben wurde. Er kommt zurück nach Mexiko, aber kennt den Ort überhaupt nicht und hatte sein ganzes Leben woanders aufgebaut. Jetzt muss er wieder völlig neu anfangen. Der Arme, das tut mir so, so leid.
Zurückfliegen. Eine Woche Sommerurlaub ist einfach zu kurz. Rückblickend war der Urlaub definitiv nett, nur nicht mein Favorit. Das liegt vielleicht an ein bisschen zu vielen Mitreisenden, etwas wenig Action und ganz eindeutig zu vielen Schmerzen, die meinen Spaß gedämpft haben. Trotzdem will ich noch nicht zurück :(
Und hier noch ein paar mehr hübsche Fotos und Eindrücke. Also dann, bis zum nächsten Mal, hoffentlich dauerts nicht wieder zwei Monate. Kuss