Tag 52 Reise nach Karbi
Morgens ging es für uns erstmal zu 7/11, um Frühstück zu holen, was aber auch teurer als auf dem Festland war. Wir frühstückten dann in unserer Unterkunft, da es dort auch leckeren Instandkaffee gab. Allerdings wurden wir von Stechmücken attackiert, da direkt vor unserer Unterkunft ein riesiges Wasserbecken war. Nachdem wir ausgecheckt hatten, mussten wir wieder ca. 800 m zum Hafen laufen. Dort angekommen, waren wir beide schon komplett nassgeschwitzt. Dann ging es aber auch direkt auf die Fähre, die zum Glück eine gute Klimaanlage hatte. Nach ca. 2 h kamen wir in Krabi an und wurden mit einem Minivan zur Unterkunft gebracht. Da wir erst um 14.00 Uhr einchecken konnten, gingen wir nochmal Mittagessen. Es war übrigens das erste Mal, dass wir auf unserer Reise in einem Hostel übernachteten. Wir schliefen im einem Schlafsaal mit 10 Betten, in dem acht belegt waren und Jan der einzige Mann im Zimmer war. Nach einer kleinen Pause gingen wir kurz in den Pool. Anschließend machten wir uns auf den Weg zum Nightmarket. Hier war das Essen zum Glück wieder sehr günstig und es gab mehr Auswahl. Wir holten uns etwas zu essen, setzten uns damit ans Flussufer und schauten uns den Sonnenuntergang an. Danach ging es zurück zum Hostel, wo wir zu einem Pub-Quiz eingeladen wurden. Als wir später zur Bar gingen, waren allerdings nur zwei weitere Jungs da. Wir tranken also nur ein Getränk und spielten Uno und Vier gewinnt.
Tag 53 Krabi
Der Tag startete mit einem Frühstück in unserem Hostel. Auch die erste Nacht im Schlafsaal hatten wir gut überstanden, da zum Glück niemand laut geschnarcht hatte.Heute war es mal wieder Zeit, Wäsche zu waschen. Zum Glück war direkt neben unserem Hostel ein Waschsalon. Das Waschen dauerte diesmal aber über 2 Stunden.Nach dem Waschen gingen wir also in die Stadt, um etwas zu essen. Dort landeten wir in einem Einkaufszentrum, in dem wir aber nichts fanden. Anschließend gingen wir auf einen kleinen Markt, um etwas zu essen. Später gönnten wir uns noch einen Kaffee in einem Cafe.Den restlichen Tag verbrachten wir im Hostel.Abends fuhren wir noch zu einem Restaurant, das etwa 20 Minuten vom Krabi entfernt lag. Hier hatten wir wirklich einen wunderschönen Ausblick über das Tal und konnten einen spektakulären Sonnenuntergang erleben.
Tag 54 Krabi
Nach dem Frühstück im Hostel machten wir uns mit dem Roller auf den Weg zum Emerald Pool.Nach kurzer Fahrt wurden wir allerdings schon von der Polizei gestoppt. Wir waren natürlich nicht gerade begeistert, da wir davon ausgingen, mal wieder 500 Baht zu zahlen.Der Polizist fragte nach dem Führerschein und Jan holte seinen internationalen Führerschein heraus. Der Polizist schaute kurz drauf und gab ihn dann einem anderen Polizisten. Dieser fragte uns dann, woher wir kommen und redete dann irgendwas von Fußball und Frankfurt. Danach lächelte er uns an und wir durften weiterfahren. Ich verstand nicht warum, da wir ja nicht den Motorrad-Führerschein hatten. Es war mir aber dann auch egal. Vielleicht war der thailändische Polizist auch einfach nur ein Fan von Eintracht Frankfurt. Zum Glück hatte Jan nicht gesagt, dass er Bayern Fan ist.Wir fuhren also einfach weiter zum Emerald Pool. Da das Wasserbecken in einem Naturschutzgebiet lag, mussten wir jeweils 400 Baht Eintritt zahlen. Wir liefen über einen Steeg durch den Wald, vorbei an kleineren Bächen und Becken. Nach ca. 1 km kamen wir am Emerald Pool an, der eine Art Naturpool mit glasklarem Wasser ist, in dem man auch schwimmen kann. Allerdings war dort alles mit Touristen belagert und wir entschieden uns, nicht ins Wasser zu gehen. Stattdessen gingen wir weiter zum Blue Pool, der 800 m weiter weg war. Dieser sah irgendwie magisch aus und hatte strahlendblaues Wasser. In dieses Becken durfte man allerdings nicht hinein, weshalb dort auch weniger Touristen waren. Anschließend liefen wir zurück und gingen noch Mittagessen. Danach machten wir uns auch schon auf den Heimweg, da es sehr nach Regen aussah. Wir hatten aber Glück und kamen trocken am Hostel an.Eigentlich wollten wir noch zu einem Tempel fahren, mussten dies aber aufgrund des Wetters verschieben.Am Abend fuhren wir dann noch in das 35 Minuten entfernte Ao Nang auf einen Nightmarket. Nachdem wir gegessen hatten und Jan sich endlich ein Fußballtrikot von Ronaldo gekauft hatte, wollten wir eigentlich nach Hause fahren. Als wir losfuhren bemerkten wir schnell, dass unser Hinterreifen komplett platt war.Wir fragten also erstmal einen Einheimischen, wo die nächste Werkstatt war. Er konnte uns aber nicht richtig helfen. Nach kurzer Zeit kamen dann zufällig drei thailändische Männer, die uns helfen konnten. Sie sagten uns, dass so spät keine Werkstatt mehr offen hätte. Ich rief deshalb unseren Rollerverleiher an, der uns eine Werkstatt nannte, zu der wir fahren sollten. Einer der Männer hielt dann einen Bekannten an. Zusammen fuhren sie weg, um Werkzeug zum Reparieren zu holen.Einer der anderen telefonierte irgendwann mit dem Rollerverleiher, der uns anbot den Roller abzuholen. In der Zwischenzeit kamen die anderen beiden Männer zurück und konten eine Schraube aus dem Reifen entfernen. Einer der beiden fuhr dann mit unserem Roller weg. Kurz danach kam dann auch schon unser Rollervermieter, welcher die Situation sehr amüsant fand. Als der Mann mit dem Roller wiederkam, gab unser Vermieter ihm noch 100 Baht für das Flicken des Reifens. Danach wurde der Roller aufgeladen und wir wurden zurück nach Krabi mitgenommen. In Krabi bekamen wir dann einfach einen anderen Roller. Hier sieht man mal wieder, wie gastfreundlich und hilfsbereit dort alle waren.
Tag 55 Krabi
Nach dem Frühstück machten wir uns auf dem Weg zum Tiger Cave, einem Tempel auf einem Berg. Um zu dem Tempel und dem goldenen Buddha zu gelangen, musste man allerdings 1260 Stufen den Berg hochsteigen. Das war dann doch ziemlich anstrengend und wir kamen nach 45 Minuten nass geschwitzt oben an. Die Aussicht war aber wirklich sehr schön und man konnte richtig weit blicken. Auf dem Weg nach unten begegneten wir dann noch ein paar Affen. Ein Babyaffe sprang direkt neben mich und war sehr nah an meinem Kopf. Die Affenmutter fand das allerdings nicht so lustig und fauchte uns an. Wir gingen dann schnell weiter. Unten sahen wir nochmal ein paar Babyaffen. Von dort aus fuhren wir zurück zum Hostel, um uns abzuduschen und uns umzuziehen. Mittags gingen wir dann in eine Pizzeria und holten uns ausnahmsweise etwas teureres Essen, da wir unseren 2. Jahrestag hatten.Anschließend gingen wir noch in ein Café, tranken Kaffee und aßen Plätzchen. Dann ging es zurück zum Hostel und wir ruhten uns noch etwas aus, damit wir am Abend mal wieder auf den Nightmarket gehen konnten.Jan brachte auch noch unseren Roller weg und wir mussten zum Glück nichts für den kaputten Reifen zahlen.
Tag 56 Reise nach Koh Tao
Nachdem wir im Hostel gefrühstückt hatten und uns noch Snacks für die Fahrt geholt hatten, warteten wir unten in der Lobby, bis wir abgeholt wurden. Dort kam dann die Polizei vorbei und machte mit den Hostelmitarbeitern ein Bild. Dann fragten sie, ob wir auch ein Foto zusammen machen könnten. Ich sagte zu, obwohl gar keine Ahnung hatte, wofür das Bild war. Um 11.00 Uhr wurden wir von einem Minivan abgeholt und zu dem Reisebus gefahren. Mit dem Bus fuhren wir dann 3 h bis zum Hafen. Danach mussten wir nochmal 3 h mit der Fähre nach Koh Tao fahren. Unsere Fähre machte allerdings noch Halt an den Inseln Koh Samui und Ko Phangan. Da Ida und Leo erst einen Tag später nach Koh Tao kommen und noch auf Ko Phangan waren, hatten wir das Glück sie schon kurz von der Fähre aus zu sehen. In Koh Tao angekommen mieteten wir uns dann direkt einen Roller und fuhren zu unseren Bungalows. Später gingen wir dann noch an einem Straßenstand Pad Thai essen.
Tag 57 Koh Tao Ankunft Ida und Leo
Morgens gingen Jan und ich erstmal zu 7/11 frühstücken. Anschließend ruhten wir uns noch ein bisschen aus. Etwa gegen 13.30 Uhr war es dann endlich soweit und Ida und Leo kamen in Koh Tao an. Es war wirklich richtig schön, mal wieder jemand von Zuhause zu sehen und mir wurde im Nachhinein nochmal bewusster, wie dolle ich Zuhause eigentlich vermisse. Ida und Leo holten sich auch noch einen Roller und danach ging es erstmal zur Unterkunft.Nach einer Pause und vielen Gesprächen machten wir uns auf dem Weg, um etwas zu Mittag zu essen.Anschließend liefen wir noch ein bisschen herum und schauten uns verschiedene Läden und den Strand an. Abends ging es dann wieder am Straßenstand zum thailändisch essen. Wir holten uns noch ein paar Snacks und Getränke und ließen den ersten Abend auf unserer Terrasse ausklingen.
Tag 58 Koh Tao
Als allererstes hatten wir ab 9 Uhr morgens keinen Strom und kein Wasser mehr, da irgendwelche Arbeiten auf der Insel ausgeführt wurden.Deshalb fuhren wir zunächst einmal in ein Fancy Restaurant, in dem Jan und ich seit langem mal wieder ein richtiges Frühstück bekamen. Für mich gab es endlich mal eine leckere Açaí-Bowl. Anschließend machten wir uns mit den Rollern auf den Weg zum Mango Bay.Dort angekommen mussten wir Eintritt bezahlen und dann gefühlte 1000 Stufen zum Strand klettern. Nach den Stufen mussten wir allerdings auch noch ein ganzes Stück über Felsen klettern.Wir waren fast alleine am Strand und gingen natürlich sofort ins Wasser. Das Wasser war perfekt zum Schnorcheln und wir konnten viele verschiedene Fische sehen. Am Rand, in der Nähe der Felsen, war sogar in kleines Korallenriff.Als Ida und ich uns dann sonnten, wurden wir mehrmals von einem Hund besucht. Dieser setzte sich zwischen uns und wir mussten ihn streicheln. Nach ein paar Stunden machten wir uns wieder auf den Rückweg. Das bedeutete wieder den ganzen beschwerlichen Weg zurück klettern. Danach holten wir uns noch etwas zum Mittagessen und gingen zurück zur Unterkunft.Den Rest des Abends verbrachten wir dann wieder auf unserer Terrasse.
Tag 59 Koh Tao Strandtag
Nach dem Frühstück ging es für uns an den Au leuk Strand. Ida und ich sprangen sofort ins Wasser und sahen direkt einen Babyhai. Wir verbrachten dort ein paar Stunden und sahen viele kleine Haie und verschiedene Fische. Anschließend fuhren wir in ein Restaurant zum Mittagessen undverbrachten den restlichen Nachmittag in unserer Unterkunft. Abends gingen wir dann noch einmal essen.
Tag 60 Koh Tao Schnorcheltour
Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg zu dem Hostel, an dem wir am Vortag eine Schnorcheltour gebucht hatten. Von dort aus wurden wir mit einem Taxi zum Boot gebracht. Unser erster Stopp war eine Insel neben Koh Tao. Hier liefen wir erst zu einem Aussichtspunkt und anschließend gingen wir schnorcheln.Auf dem Boot gab es auch das Mittagessen und wir fuhren weiter zum nächsten Schnorchelstopp.Wir fuhren einmal um die Insel und machten auf dem Weg noch mehrere Schnorchelstopps. Das Boot hatte auch eine Rutsche, die wir ein paar Mal benutzten.Beim letzten Stopp konnten wir auch noch eine Schildkröte sehen. Da wir fast die ganze Zeit unter Wasser gestochen wurden, fragten wir ein Crewmitglied, was das genau war. Er erklärte uns, dass das Seeläuse bzw. Plankton sei. Nach der Tour ging es für uns zurück zur Unterkunft. Hier mussten wir dann feststellen, dass der Strom und das Wasser immer noch nicht funktionierte. Eigentlich sollte nur von 9 - 17 Uhr beides abgestellt sein. Wir entschlossen uns also, zuerst etwas essen zu gehen. Die Stadt wirkte wirklich sehr seltsam, da nur wenige Läden beleuchtet waren und sonst alles stockduster war. Wir gingen in eine Pizzeria, in der wir allerdings wegen des Stromausfalls keine Pizza essen konnten. Wir konnten nur thailändische Gerichte essen. Es wirkte aber auch ein bisschen romantisch, da auf jedem Tisch Kerzen standen. Um kurz nach 20.00 Uhr gab es dann endlich wieder Strom.Als wir wieder an der Unterkunft ankamen, bemerkte ich mit großem Schrecken, dass unser Bungalow komplett überflutet war. Ich hatte nämlich die Dusche nicht komplett ausgemacht und als der Strom wieder funktionierte, lief auch das Wasser wieder los. Da jedoch der Abfluss verstopft war, wurde unser ganzes Zimmer überflutet. Unsere ganzen Klamotten waren nass und leider auch Jan´s Laptop. Wir legten alle Klamotten raus und fegten das Wasser mit einem Besen aus dem Zimmer.
Tag 61 Koh Tao do
Morgens machten Ida und ich uns direkt auf den Weg zum Waschsalon. Während die Wäsche gewaschen wurde, holten wir uns noch einen Kaffee bei 7/11. Nachdem wir die Wäsche in den Trockner gelegt hatten, holten wir Leo und Jan. Anschließend gingen wir frühstücken und holten danach die getrocknete Wäsche ab. Anschließend fuhren wir alle in die Stadt, um ein bisschen shoppen zu gehen. Nach dem wir fündig geworden waren, gingen wir noch Mittagessen und fuhren später zurück zur Unterkunft.Von dort aus fuhren wir noch zu einem Viewpoint, um den Sonnenuntergang zu sehen. Die Frau am Eingang des Aussichtspunktes sprühte uns nochmal komplett mit Mückenspray ein.Hinterher fuhren wir in die Pizzeria, in der wir am Tag zuvor waren und konnten dieses Mal auch Pizza essen. Es gab Pizza mit Curry oben drauf, was echt sehr lecker geschmeckt hatte.Den restlichen Abend verbrachten wir zusammen auf der Terrasse.
Tag 62 Koh Tao Lady Boy Show
Auf Koh Tao gab es ab 9 Uhr erneut keinen Strom und kein Wasser. Wir wussten allerdings noch nicht, wann wir wieder Strom bekommen würden. Wir gingen als erstes frühstücken und ich freute mich schon auf eine leckere Smoothie Bowl. Allerdings konnte ich keine essen, da das Restaurant auch kein Strom hatte. Nach dem Frühstück ging es für uns an den Tanote Strand. Hier war das Wasser allerdings sehr flach, da dort noch Ebbe war. Dafür konnte wir dort viele Fische sehen, mussten aber sehr aufpassen, da der Boden voller scharfer Korallen war.Nachdem wir uns ein bisschen gesonnt hatten, gingen wir in die Strandbar. Hier erfüllte sich Jan´s und Leo´s Traum - ein Biertower. Für Ida und mich gab es einen Smoothie und eine Kokosnuss. Auf dem Weg zum nächsten Stopp durften Ida und ich Roller fahren, da die beiden Herrschaften ja schon etwas getrunken hatten. Wir gingen in ein Restaurant Mittagessen, in dem Jan und Leo später noch Billiard spielten. Ida und ich gingen währenddessen noch ein wenig shoppen. Danach machten wir uns auf den Weg zur Secret Bar, um dort den Sonnenuntergang zu genießen. Dort hatte man wirklich einen tollen Ausblick auf das Meer.
Tag 63 Abschied
Morgens ging es für Ida und mich schon um kurz nach 5 Uhr an den Strand, da wir den Sonnenaufgang noch einmal gemeinsam sehen wollten. Wir waren fast ganz alleine am Strand. Der Sonnenaufgang war zwar nicht so spektakulär wie erwartet, aber die Atmosphäre war trotzdem schön. Ich machte auch noch ein paar Aufnahmen mit der Drohne. Nach einer Zeit legte sich ein Schäferhund zu uns und ließ sich von uns streicheln. Als wir uns dann auf den Weg zurück zu den Rollern machten, lief der Hund mit uns mit. Er begleitet uns dann noch ein ganzes Stück, bis er irgendwann wieder umkehrte.Im Anschluss ging es ein letztes Mal gemeinsam zum leckeren Frühstück. Heute konnte ich dann zum Glück eine Smoothie Bowl essen. Danach fuhren wir zurück zur Unterkunft und packten die restlichen Sachen in die Rucksäcke. Mein Rucksack war jetzt zwar leichter, aber immer noch ziemlich voll. Ich hatte Ida nämlich viele Sachen mitgegeben, gleichzeitig hatte sie mir aber auch einiges mitgebracht. Bevor wir uns auf dem Weg zum Hafen machten, mussten wir als erstes die Roller abgeben und checkten dann für die Fähre ein.Wir gingen davon aus, dass wir zusammen die gleiche Fähre hatten, was aber leider nicht der Fall war. Das bedeutete, dass wir uns sofort verabschieden mussten. Nach einer kurzen Umarmung ging es für Jan und mich auf die Fähre. Dort musste ich mir erstmal Mühe geben, nicht in Tränen ausbrechen, da mir der Abschied schwerer als gedacht fiel. Nach ca. einer Stunde Fahrt kamen wir in Koh Phangan an. Beim Aussteigen bemerkten wir aber, das Ida und Leo´s Fähre dort auch einen Stopp machte. So konnte ich mich also nochmal kurz mit ihr unterhalten.Anschließend wurden wir von einer Frau mit Roller und Beiwagen zur Rollervermietung gefahren. Danach ging es direkt zum Hostel, wo wir zum Glück direkt aufs Zimmer durften. Nach einer kleinen Pause machten wir uns auf eine kleine Erkundungstour. Nach dem Essen ging es wieder zurück zum Hostel. Abends fuhren wir dann noch in eine Bar, von der aus wir einen supertollen Blick auf das Meer und den Sonnenuntergang hatten.
Tag 64 Koh Phangan
Nach einer eher unruhigen Nacht, in der die Leute in unserem Zimmer laut waren und die Betten unbequem, ging es für uns frühstücken.Für mich gab es mal wieder Toast mit Marmelade.Danach ging es für uns zum ersten Stopp, dem Salad Beach. Auf dem Weg dorthin mussten wir durch eine riesige Wasserlache fahren. Ich dachte zwischenzeitlich, dass wir stecken bleiben und umfallen, aber es wurden zum Glück nur unsere Füße und der Roller nass.Am Strand waren wir nur ganz kurz, da Ebbe war und das Wasser somit ziemlich flach war. Hinterher fuhren wir weiter zum Paradise Waterfall, der zwar relativ klein war, aber in dem man supertoll unter und vor dem Wasserfall schwimmen konnte.Der nächste Stopp war dann der Malibu Strand. Der Sand hier war fast weiß und es sah wunderschön aus. Das einzige Problem war auch hier wieder das flache Wasser.Auf Koh Phangan und Koh Samui ist nämlich momentan tagsüber Ebbe und nachts Flut.Nachdem wir uns hier ein bisschen gesonnt hatten, ging es weiter zum Bottle Beach Viewpoint. Auf dem Weg dorthin hatten wir noch am Straßenrand etwas gegessen. Der Ausblick vom Viewpoint war wirklich toll und wir waren eine kurze Zeit ganz alleine vorne, da die anderen Angst hatten nach vorne zu laufen. Danach machten wir uns auf den Rückweg.Nach einer kleinen Pause fuhren wir zum Zen Beach, um den Sonnenuntergang zu schauen. Dabei kamen wir an einer Bar vorbei, die eindeutig alternativ war. Alle tanzten, tranken und es roch nach Gras. Wir setzten uns also in die Bar daneben und holten uns einen Smoothie. Auf einmal hörte ich eine junge Frau im Wasser um Hilfe rufen. Es dauerte kurz, bis zwei Männer und eine Frau zu ihr rannten und sie aus dem Wasser trugen. Ich brachte ihr dann einen Stuhl. Es stellte sich heraus, dass die Frau in eine Koralle getreten war und jetzt am Fuß blutete. Zum Glück hatte ich noch ein kleines Pflaster dabei, dass ich ihr geben konnte.Danach fuhren wir noch auf einen Nightmarket.
Tag 65 Reise nach Koh Samui
Nach dem Frühstück machten wir uns mit dem Roller auf den Weg zur Fähre. Die Fahrt mit der Fähre dauerte ca. 1 h. Am Pier wurden wir direkt von einigen Taxifahrern angesprochen, ob sie uns fahren sollten. Wir entschieden uns aber mal wieder für einen Roller. Ein netter Mann brachte uns zum Rollerverleih. Danach mussten wir ca. 30 Minuten mit dem vollgepackten Roller zu unserer Unterkunft fahren. Zum Glück machten wir eine kleine Pause, um zu essen, denn der Rucksack wurde ziemlich schwer auf meinen Schultern. An der Unterkunft konnten wir dann nochmal 100 Baht hinzuzahlen, um eine Hütte mit Meerblick zu bekommen. Die Hütte war zwar ziemlich klein und es passten gerade so 2 Matratzen auf den Boden, aber der Ausblick war trotzdem schön.Nach einer kurzen Pause am Meer, entschieden wir uns beide, noch zum Friseur zu gehen. Ich lief einfach in den erstbesten Laden und fragte, ob er mir die Haare schneiden könnte. Alles in allem war es zwar ein bisschen schief geworden, aber sonst bin ich ganz zufrieden. Es hatte auch nur 13,- € gekostet.Später ging es für uns noch auf einen Nightmarket. Hier hat es allerdings angefangen, in Strömen zu regnen und wir wurden ganz schön nass.
Tag 66 Koh Samui
Morgens frühstückten wir in unserer Unterkunft. Danach machten wir uns auf den Weg zum Overlep Stone, einem Aussichtspunkt.Der Weg dorthin war allerdings so steil, dass ich sogar absteigen musste. In einer der letzten Kurven passierte es dann! Wir kippten mit dem Roller zur Seite um. Zum Glück konnten Jan und ich noch abspringen. Als wir dann den Roller wieder hochheben wollten, kamen wir an den Gashebel und der Roller fuhr ein Stück den Berg hinunter. Jetzt war die eine Seite des Rollers natürlich komplett zerkratzt und wir hatten jetzt schon Angst vor der Rückgabe, da es ganz schön teuer hätte werden können.
Danach besichtigten wir dann trotzdem den Aussichtspunkt. Wir machten auch ein paar Bilder auf der berühmten Hand, einem Aussichtspunkt in Form einer Hand.Anschließend fuhren wir zu einem Wasserfall. Am Eingang des Wasserfalls konnte man jedoch eingesperrte Elefanten sehen und Touristen die auf ihnen ritten. Am liebsten hätte ich jeden der Touristen gefragt, ob sie diese Tierquälerei wirklich so toll finden und warum sie so einen Scheiß unterstützen. Die Elefanten waren nämlich in kleinen Käfigen eingepferscht und schwenkten ihren Kopf ununterbrochen hin und her.Am Wasserfall selbst konnte man wieder schwimmen gehen. Hier waren allerdings viele Menschen. Ein paar einheimische Kinder sprangen auch von einem Felsen ins Wasser. Jan und ich gingen auch eine Runde schwimmen. Das Wasser hier wurde schnell sehr tief und war sehr trüb. Trotzdem entschied sich eine Gruppe indischer Männer, welche nicht gut schwimmen konnte, ins Wasser zu gehen. Einer der Männer wäre schon fast beim ersten Mal ertrunken, hätte sein Freund ihn nicht rausgezogen. Der gleiche Mann entschied sich dann aber kurze Zeit später, wieder ins Wasser zu gehen und wäre auf dem Rückweg fast wieder ertrunken. Hier half ihm ein anderer Tourist, da seine Freunde nicht in der Nähe waren. Ich frage mich immer noch, warum Menschen ihre eigenen Fähigkeiten so unterschätzen und sich mehrmals so in Gefahr begeben!Danach machten wir uns auf den Rückweg und gingen noch etwas zu Mittagessen. Denn restlichen Tag verbrachten wir dann am Meer. Abends ging es dann natürlich wieder auf den Nightmarket.
Tag 67 Koh Samui
Nach dem Frühstück in der Unterkunft machten wir uns auf den Weg zum Big Buddha, eine riesige goldene Buddha Statue.Anschließend liefen wir noch durch ein paar kleine Läden. Danach fuhren wir nochmal in eine Shoppingmal. Hier schlenderten wir noch ein bisschen durch die Läden, bis wir irgendwann Hunger bekamen und uns auf den Rückweg machten. Nach dem Mittagessen legten wir uns erstmal wieder an den Strand. Später ging es für nach langer Zeit mal wieder ins Fitnessstudio.Am Abend fuhren wir auf den Fisherman Village Nightmarket. Wir konnten ihn allerdings nicht finden und fuhren spontan zu einem anderen Markt. Später fanden wir dann heraus, dass der Markt dienstags geschlossen hatte.
Tag 68 Koh Samui Boot Tour
Wir wurden nach den Frühstück von einem Minivan abgeholt. Dieser brachte uns dann zum Speedboot. Wir setzten uns ganz nach vorne ins Boot. Die ersten 2 h fuhren wir nur durch die Gegend und suchten nach Delfinen. Leider hatten wir kein Glück und sahen keine. Der nächste Stopp war dann Pig Island.Hier liefen überall Schweine herum, welche man auch füttern konnte. Ich war allerdings am glücklichsten darüber, dass hier auch viele Hunde herumliefen. Ich saß also am Ende mit zwei Hunden im Wasser und streichelte sie.Nach einer Stunde fuhren wir zum nächsten Stopp, um dort zu schnorcheln. Danach ging es für uns auch schon wieder zurück zum Hafen. Hier bekamen wir dann noch ein Buffet und wurden später zu unserer Unterkunft gefahren. Nach der Tour war ich so fertig, dass ich mich erstmal hinlegen musste. Abends sind wir dann wirklich auf den Fishermann Nightmarket gefahren.
Tag 69 Reise nach Khao Sok
Nach dem Frühstück packten wir unsere Sachen und checkten aus. Wir fuhren zu einer Werkstatt, um zu fragen, wieviel der Schaden am Roller kosten würde. Der Mann in der Werkstatt schickte uns allerdings zu einer anderen Werkstatt. Also fuhren wir wieder mit unserem ganzen Gepäck eine halbe Stunde zu einer Werkstatt. Hier sagte man uns, dass es um die 80,- € kosten würde. Direkt danach machten wir uns auch schon auf den Weg zum Rollerverleih. Hier hatten wir natürlich schon große Angst, dass es doch noch teurer wird. Dort angekommen, wurden wir herzlich begrüßt und der Roller wurde entgegengenommen. Wir bekamen unseren Reisepass wieder und der Mann verabschiedete sich noch von uns. Wir konnten es beide kaum glauben, dass sie nichts von uns wollten und wir mal wieder riesiges Glück hatten.Anschließend machten wir uns auf direktem Weg zu unserer Fähre. Nach ca. 2 Stunden kamen wir am Hafen an, von dem es direkt mit einem Reisebus weiterging. Nach weiteren 2 h mussten wir in einen Minivan umsteigen und weitere 2 h fahren. Nach insgesamt über 6 h Fahrt kamen wir dann endlich in unserer Unterkunft an. Nachdem wir unsere Sachen aufs Zimmer gebracht hatten, machten wir uns auf den Weg zum Essen.
Tag 70 Khao Sok
Der Wecker klingelte diesmal schon um kurz nach 7.00 Uhr, da es von 7:30-8:30 Frühstück gab. Es gab mal wieder leckeres Toast mit Marmelade und ein paar Früchte. Um kurz nach 9 Uhr wurden wir alle mit Minivans abgeholt und zum See gefahren. Nach fast 2 Stunden kamen wir am See an. Von dort aus ging es mit einem Boot weiter zu unseren Wasserbungalows. Während der Fahrt fing es allerdings zu regnen an und wir waren nach der Fahrt komplett nass. Als wir bei den Bungalows ankamen, bekamen wir erstmal Mittagessen. Wir zogen uns erstmal um, da wir ja noch komplett nass waren. Eigentlich hatten wir vor schwimmen zu gehen und Kajak zu fahren, aber es regnete die ganze Zeit. Um 16 Uhr ging es dann weiter. Wir wurden mit den Booten abgeholt und fuhren zu einer besonderen Steinformation. Anschließend besichtigten wir noch eine Tropfsteinhöhle und bekamen auch schon unser Abendessen.
Tag 71 Khao Sok Nationalpark
Der Wecker klingelte bei uns schon wieder sehr früh, da die Safari um 6:30 begonnen hatte. Während der Safari saßen wir aber nur im Boot und schauten uns von dort die Tiere an. Wir hatten leider kein Glück und sahen nur einen Affen und einen großen Varan. Außerdem fing es während der Safari an zu regnen, aber wir wurden zum Glück nicht komplett nass. Danach bekamen wir frühstück in den Bungalows und mussten danach auch schon auschecken. Als nächstes gingen wir auf eine Wanderung. Hierbei fing es aber an, wie aus Eimern zu schütten. Die Wanderung ging ca. 2 km an einem Wasserfall hoch. Danach waren wir komplett nass, aber das war es auf jeden Fall wert.Nach der Wanderung fuhren wir zurück zu den Bungalows und bekamen Mittagessen.Wir hatten dann noch 1 1/2 Stunden Zeit vor Ort und ich ging nochmal schwimmen.Als nächstes wurden wir von den Booten zurück zum Eingang des Parks gefahren und wurden dort von den Minivans abgeholt. Wir hatten wirklich Glück, denn es fing direkt an zu regnen, als wir in den Autos waren. Ich musste nämlich schon mein Schlafshirt anziehen, da sonst alles nass gewesen wäre, was ich dabei hatte. Nach etwas über einer Stunde kamen wir dann in Khao Sok Stadt an. Hier hatten wir eine kleine Pause, bis wir dann um kurz nach vier mit dem Bus weiter nach Phuket gefahren wurden. Die Fahrt dauerte nochmal um die 3 Stunden. In Phuket hatten wir uns ein Hotel direkt am Flughafen ausgesucht, da wir am nächsten Tag nach Bangkok fliegen würden.Im Hotel angekommen mussten wir noch alles waschen, da wir keine sauberen Sachen mehr hatten. Das ganze dauerte ziemlich lang und jan legte nachts noch die Wäsche zusammen. Ich war nämlich so fertig, dass ich schon vorher eingeschlafen war.