Dambulla Cave Temple
A few days ago, we drove from Trincomalee to Dambulla. On the way, we saw another elephant by the side of the road. The next time we travel to Sri Lanka, we’ll definitely

Veröffentlicht: 17.04.2025
Tag 14 Fahrt nach Tissamaharama
Morgens ging es für uns ein letztes Mal in Ella zum Frühstücken und noch ein paar Sachen shoppen.
Anschließend packten wir unsere Sachen und machten uns auf den Weg zur Bushaltestelle. Von dort ging aus fuhren wir mehrere Stunden mit dem Bus nach Tissa. Während eines Zwischenstopps von ca. einer Stunde wurden wir wie üblich von mehreren Tuk-tuk-Fahrern gefragt, ob sie uns fahren sollen. Da das Busfahren sehr günstig in Sri Lanka ist und die Verbindungen sehr gut sind, braucht man diese fast nicht.
In Tissa angekommen, fuhren wir den restlichen Weg zu unserer Unterkunft aber mit einem Tuk-tuk.
Nach einer kurzen Pause in unserer neuen Unterkunft, machten wir uns zu Fuß auf den Weg zum Abendessen. Hierbei entschieden wir uns für eine kleine Hütte am Straßenrand. Wir bestellten beide Kottu, was wirklich lecker war, aber auch sehr scharf.
Übrigens laufen dort überall Kühe und Wasserbüffel herum. Manchmal liegt sogar eine ganze Kuhherde auf dem Kreisel oder auf den Straßen.
Tag 15 Tissamaharama
Eigentlich wollten wir früh morgens um halb fünf auf eine Safari gehen. Das hat aber leider nicht geklappt, da wir das Essen vom Vortrag nicht vertragen hatten. Zum Glück konnten wir die Safari noch um einen Tag verschieben.
Den Tag über erholten wir uns von den Magenproblemen und schlugen die Zeit etwas tot, da es in Tissa nicht viel zu sehen gab. Wir frühstückten in einem kleinen Laden, zu dem uns unser Vermieter gefahren hatte. Danach liefen wir noch ein bisschen durch die Stadt und zu einem See. In einem Baum am See konnten wir über 100 Fledermäuse hängen bzw. sitzen sehen. Auf dem Weg durch die Stadt kam uns auch eine Herde Wasserbüffel entgegen, welche sich aber brav und völlig korrekt an den Linksverkehr hielten.
Danach gingen wir wieder zurück zur Unterkunft und ich schlief erst mal ein paar Stunden. Ich konnte nämlich nachts fast gar nicht schlafen, da die Unterkunft keine Klimaanlage hatte.
Ausgeruht gingen wir noch in ein Fitnessstudio und im Anschluss in ein kleines Restaurant.
Tag 16 Yala Nationalpark
Wir wurden um 4:30 Uhr von unserem Fahrer abgeholt. Auf dem Weg zum Nationalpark holten wir noch weitere Leute ab. Auf der Fahrt lief uns auf einmal ein riesiger Elefant entgegen. Am Parkeingang angekommen mussten wir noch etwas warten, da der Park erst um 6 Uhr öffnete. Wir hatten aber Glück und waren relativ weit vorne in der Schlange vor dem Eingang.
Wir sahen schon nach kurzer Zeit eine Elefantenherde mit mehreren Babys. Als unser Fahrer einen Anruf bekommen hatte, raste er förmlich über die unebenen Straßen.
Am Ziel angekommen konnten wir verstehen, warum er so gerast war. Wir sahen gerade noch einen Leoparden von einem Baum springen und weglaufen. Das war wirklich eine Punktlandung unseres Fahrers. Vorne im Jeep saß eine 83-jährige Frau aus Australien. Sie erzählte andauernd, dass sie Angst davor hätte, durch die Scheibe zu fallen und zu sterben.
Außerdem machte sie auch echt lustige Bilder! Viel Jeep und wenig Tiere! Ihr Mann saß hinten bei uns und schlief die ganze Zeit.
Die Safari dauerte insgesamt fünf Stunden und wir sahen wirklich viele verschiedene Tiere. Unter anderem Krokodile, Affen, Elefanten, verschiedene Vögel, einen Leoparden, Rehe, Wasserbüffel und Pfaue.
Nach der Safari ging es unmittelbar weiter zur nächsten Unterkunft. Die Busfahrt dauerte leider nochmals drei Stunden und wir waren wirklich fix und fertig als wir endlich in Mirissa ankamen.
Tag 17 Mirissa
Da Mirissa direkt am Meer liegt, entschieden wir uns einen Strandtag einzulegen.
Der Strand war wirklich wunderschön und die Wellen waren sehr hoch. Deshalb sah man auch viele Surfer im Wasser. Nach mehreren Stunden am Strand fragten wir dann bei einer Surfschule nach, ob wir am nächsten Tag eine Stunde nehmen könnten.
Das war leider nicht möglich, da die nächsten beiden Tage das neue Jahr gefeiert wurde (ein buddhistisches Fest).
Wir entschieden uns spontan, sofort eine Surfstunde zu nehmen. Wir fuhren aber mit dem Tuk-tuk zu einem anderen Strand, an dem die Wellen nicht so hoch waren.
Danach gingen wir mal wieder Curry und Reis essen. Anschließend ging es zurück zur Unterkunft und wir machten eine kleine Pause. Dort bemerkten wir, dass wir uns mal wieder richtig schön in der Sonne verbrannt hatten, obwohl wir uns mehrmals am Tag eingecremt hatten. Ich vermute einfach, dass die Sonneneinstrahlung für unsere Haut ein bisschen zu extrem war.
Etwa gegen 22.00 Uhr gingen wir noch einmal in die Stadt und weiter zum Strand, da wir dachten, dass an diesem Tag schon das Neujahr gefeiert wurde. Dies war aber nicht der Fall gewesen und wir tranken wir noch einen Cocktail und ein Bier in einer Strandbar.
Tag 18 Mirissa
Nachdem wir mal wieder etwas länger geschlafen hatten, frühstückten wir gemütlich in unserer Unterkunft. Nach dem Frühstück gingen wir runter in die Stadt. Im dortigen Hafen gingen wir zu einem kleinen Leuchtturm. Dort hatte man wirklich tolle Sicht auf das Meer und die Umgebung.
Von dort aus ging es weiter zur Secret Beach. Dort blieben wir aber nicht lange. Als ich mir dann an einer Dusche die Füße vom Sand befreien wollte, blieb ich mit einem Fuß an einer Palme hängen. Ich musste die vielen kleinen Stacheln einzeln aus meinem Fuß zupfen und blutete etwas. Leider hatten wir beide keine Pflaster dabei. Anschließend gingen wir zu einer Strandbar, wo Jan sich ein leckeres Bier und ich einen leckeren Eiskaffee holten.
Nun ging es für uns am Strand entlang weiter zu einem Currybuffet. Das war wirklich cool, weil es pro Person nur 4,43 € gekostet hatte und das Curry wirklich sehr lecker war.
Merklich vollgefressen spazierten wir weiter zum Parrot Rock. Das ist ein Fels im Meer, zu dem man nur kommen kann, wenn man ein kurzes Stück durch das Meer läuft. Auf dem Felsen waren viel Raben und es war sehr windig. Dafür hatte man wieder eine tolle Aussicht.
Als Nächstes tranken wir am Strand noch Kokosmilch aus einer Kokosnuss und wollten eigentlich noch zusehen, wie Babyschildkröten freigelassen werden. Dort angekommen erfuhren wir aber, dass sie erst am nächsten Tag freigelassen werden sollten. Also gingen wir noch etwas fürs Frühstück einkaufen und danach zurück zur Unterkunft. Unser Vermieter lud uns ein, am nächsten Tag mit ihnen Neujahr zu feiern. Wir haben natürlich zugesagt und danach erst erfahren, dass das Ganze bereits um 7.00 Uhr beginnt. Außerdem würde die ganze Zeit, beginnend ab heute Abend, geböllert und Raketen abgefeuert.
Tag 19 Mirissa
Am Morgen ging es direkt um 7.00 Uhr hinüber zu unserem Vermieter in dessen Wohnung. Dort war der Tisch schon gedeckt und seine Frau sowie ein weiterer Airbnb-Gast waren in der Küche.
Das Mädchen stellte sich uns vor und erzählte, dass sie aus Russland stammt, indische und die Geschichte Sri Lanka´s studiert und auf Grund dessen fast fließend Sinhala spricht. Das war wirklich sehr von Vorteil, da unsere Vermieter kein gutes Englisch sprachen und sie uns alles übersetzen konnte.
Sie erzählte uns, dass zum Neujahr um 4.00 Uhr morgens angefangen wird zu kochen und zu backen.
Wir bekamen also verschiedene Kuchen, frittierte Süßspeisen, Bananen und Milchreis aufgetischt. Das Essen war wirklich lecker, aber doch ein wenig zu süß und zu fettig am frühen Morgen.
Anschließend machten wir noch ein paar Bilder und wir wurden für den nächsten Tag erneut eingeladen.
Nun ging es für uns zum Weligama Strand, wo wir uns zwei Surfbretter ausliehen. Nach mehreren Versuchen standen wir dann auch beide ein paarmal auf dem Brett.
Als Nächstes ging es für uns in die Unterkunft, um uns zu duschen und fertig zu machen.
Eigentlich wollten wir nämlich durch die Stadt laufen und ein bisschen shoppen gehen. Daraus wurde aber nichts, da auch hier aufgrund des Feiertags alle Läden geschlossen hatten.
Also gab es erneut einen Strandtag. Den Sonnenuntergang genossen wir auf dem bekannten Coconut Hill. Die Aussicht war traumhaft, nur hatten ganz viele andere Menschen die gleiche Idee!
Tag 20 Matara
Morgens machten wir uns erstmal auf den Weg nach Welligama, um uns Fitnessstudio zu gehen. Frisch und fit machten wir uns danach fertig für die Feier und fuhren mit dem Bus in die Nachbarstadt.
Bei den Leuten angekommen, wurden wir nett begrüßt und bekamen Saft und Gebäck. Anschließend warteten wir noch eine Stunde bis die Feier startete. Hierbei stellte sich uns die Frage, ob es die Leute in Sri Lanka wohl nicht so mit der Pünktlichkeit haben?! Wir waren für 14.00 Uhr geladen, obwohl es erst um 3.00 Uhr losging.
Die Feier begann damit, dass die Gastgeberin etwas vorlas und uns zu sich bat. Wir durften dann die ersten Ecken von einem Stern anzünden, welcher auf einem Altar lag. Danach wurden noch die restlichen Ecken angezündet.
Nun ging es weiter und es wurden verschiedene Spiele gespielt. Zuerst nur die Kinder und danach mussten wir auch mitspielen. Wir mussten zum Beispiel mit einem Löffel im Mund, auf dem eine Limetten lag, ein Wettlaufen machen. Oder man warf sich Wasserbomben entgegen und das Team, welches am Ende noch eine ganze Wasserbombe hatte, gewann.
Am Ende bekamen wir nochmal Kuchen und ein paar Snacks.
Die Feier war echt schön und es war wirklich sehr interessant, so etwas miterleben zu dürfen. Wir fühlten uns auch trotz der Sprachbarrieren sehr willkommen und hatten viel Spaß.
Anschließend gingen wir mal wieder Curry essen.
