Dambulla Cave Temple
A few days ago, we drove from Trincomalee to Dambulla. On the way, we saw another elephant by the side of the road. The next time we travel to Sri Lanka, we’ll definitely

Veröffentlicht: 12.04.2025
Tag 9 Ambuluwawa
Am zweiten Tag in der Stadt Kandy entschieden wir uns erstmal rauszufahren, um den Ambuluwawa Tower zu besteigen.
Nach etwa einer Stunde Busfahrt kamen wir auch schon in Ambuluwawa an.
Hier wurden wir direkt von den Tuk-tuk-Fahrern angesprochen und gefragt, ob sie uns hoch zum Tower fahren sollen. Da wir aber Low-Budget-Traveller sind, haben wir uns dagegen entschieden und uns entschlossen den Berg hochzulaufen. Es ging 1,7 km bergauf und man hatte uns unten gesagt, dass wir etwa 45 Minuten brauchen würden. Einer der Tuk-tuk-Fahrer verfolgte uns noch mehrere hundert Meter und fragte uns mehrmals, ob er uns nicht doch fahren solle. Die Tuk-tuk-Fahrer sind hier nämlich oft sehr aufdringlich. Nach 20 Minuten Anstieg hielt ein Auto neben uns. Das russische Pärchen fragte uns, ob sie uns mit hochnehmen sollen. So hatten wir also erfolgreich Geld gepaart und gleichzeitig noch neue Leute kennengelernt!
Sie erzählten uns, dass sie nur 5 Tage hier auf Sri Lanka sind und aus Sotschi kommen.
Oben angekommen bedankten wir uns nochmals und gingen dann direkt zu dem Turm.
Der Turm hat ungefähr 11 Stockwerke und die Treppen werden immer enger, je höher man kommt. Im obersten Bereich gibt es dann kleine Höhlen in die man ausweichen musste, damit die Leute von oben an einem vorbeikamen. Die Aussicht von ganz oben war wirklich wunderschön.
Auf dem Rückweg begegnete ich dann Maria (die russische Frau) und sie erzählte mir kurz, dass ihr Freund sich, genau wie Jan, nicht nach oben getraut hatte.
Danach gingen wir wieder zurück und wurden sofort von Tuk-tuk-Fahrern gefragt, ob sie uns runterfahren sollen. Als wir dann sagten, dass uns 1000 Rupien zu viel seien, bot er uns an, für die Hälfte runter zu fahren. Am Eingang angekommen wollten wir dann den Bus zurück in die Stadt nehmen, dafür hätten wir noch über eine halbe Stunde warten müssen. Zum Glück wird man ja alle paar Minuten von einem Tuk-tuk-Fahrer angesprochen. Der Fahrer, der noch einen Freund im Auto hatte, bot uns an, für 500 Rupien in die Stadt zu fahren.
Als wir dann in der Stadt angekommen waren und auf unseren Bus warteten, fing es natürlich an wie aus Eimern zu schütten. Zum Glück hatten wir unsere Regenjacken mitgenommen.
Eine Frau neben mir bot mir noch die Hälfte ihres Regenschirms an und wir kamen ins plaudern. Sie konnte sogar ein paar Worte deutsch und erzählte mir, dass sie hier Lehrerin ist.
Zurück in Kandy gingen wir noch Mittagessen und machten uns dann schon wieder auf den Weg zu unserer Unterkunft.
Am Abend wurden wir erneut von unserer Gastgeberin bekocht und es gab mal wieder Curry und Reis.
Tag 10 Nuwara Eliya
Nach dem Frühstück ging es für uns direkt zum Bus-Terminal.
Dort angekommen nahmen wir den ersten Bus nach Nuwara Eliya. Wir fuhren drei Stunden lang durch eine wunderschöne Berglandschaft.
Überall waren Teeplantagen und Wasserfälle.
Außerdem liefen Kühe einfach auf der Straße und oben in der Stadt sahen wir sogar ein paar freilaufende Pferde.
In Nuwara Eliya angekommen ging es zu unserem home stay.
Nuwara Eliya ist sehr hoch gelegen und deshalb auch deutlich kühler (nur 20 Grad) als das Gebiet vorher. Ich musste also seit Langem mal wieder eine lange Hose anziehen.
Als erstes liefen wir ca. 20 Minuten bergauf zu einem nahegelegenen Wasserfall. Zu unserem Pech fing es schon auf dem Weg dorthin leicht zu regnen an. Ab April beginnt hier nämlich die Regenzeit. Momentan hatten wir aber noch Glück und es regnete nur nachmittags.
Anschließend liefen wir den Berg wieder runter und suchten uns etwas zu Essen.
Es gab mal wieder etwas ganz außergewöhnliches, nämlich Curry.
Diesmal aber mit Rotti (eine Art Fladenbrot) anstatt Reis.
Nun liefen wir noch ein bisschen durch die Stadt, holten uns einen Kaffee und einen Tee und machten uns dann wieder auf den Heimweg.
Wie immer haben wir auch an diesem Tag viele Straßenhunde gesehen, doch heute waren wirklich viele kranke Hunde dabei. Ein Hund hatte fast kein Fell mehr, ein anderer kam uns humpelnd entgegen und wieder ein anderer hatte eine offene Wunde am Bein.
Mir fällt es immer sehr schwer einfach an den Tieren vorbei zu gehen und oft denke ich noch lange an die Hunde.
Ich bin mir noch nicht ganz im Klaren, wie die Menschen hier zu den Hunden stehen, aber ich sehe oft Futter oder Essensreste für die Hunde auf der Straße.
Was ich damit sagen will ist, dass es mir bei meiner Reise genau um solche Sachen geht. Ich will nicht nur die schönen Seiten eines Landes sehen, sondern das wirkliche Land entdecken und kennenlernen. Dazu gehört leider das Leid von Tieren und Menschen. Ich finde es nämlich falsch, vor solchen Problemen die Augen zu verschließen.
Tag 11 Zugfahrt nach Ella
Am Morgen ging es für uns schon um 8 Uhr los. Wir fuhren mit dem Tuk-tuk zum Bahnhof. Auf der Fahrt erzählte der Fahrer uns noch etwas über die Stadt. Wir erfuhren, dass hier erst vor kurzem ein großes buddhistisches Fest war und das es am nächsten Tag dort ein Pferderennen geben wird.
Die Stadt an sich hatte einen englischen Touch und der Fahrer erzählte, dass man Nuwara Eliya auch Little England nennt.
Am Bahnhof angekommen kauften wir unsere Karten für ganze 1,11€.
Wir konnten allerdings nur noch Karten für die dritte Klasse bekommen und somit hatten wir auch keine reservierten Sitzplätze.
Die Zugfahrt ist eine richtige Touristenattraktion, da sie sehr schön ist. Um einen reservierten Sitzplatz zu bekommen, muss man mindestens 1 Monat im Voraus schon buchen.
Wir hatten aber einen super netten Tuk-tuk-Fahrer, der uns noch zeigte, wo wir am besten einsteigen sollen, um noch einen Platz zu bekommen.
Nachdem wir annähernd 2 Stunden gewartet hatten, kam dann auch endlich der Zug. Die Verspätung sind wir ja zum Glück schon von der Deutschen Bahn gewohnt.
Unser Fahrer kam zu uns gelaufen und half uns in den Zug, so dass wir am Ende sogar Plätze am Fenster hatten.
Die Zugfahrt war wirklich wunderschön. Wir fuhren an Teeplantagen vorbei und durch eine wunderbare Berglandschaft.
Der Zug hielt allerdings an manchen Stationen über 30 Minuten an und so dauerte die Fahrt am Ende fast 5 Stunden.
In Ella angekommen gingen wir erstmal etwas essen und machten uns danach auf den Weg zu unserem Airbnb.
Die Unterkunft lag ungefähr 400 m vom Zentrum entfernt und war trotz allem sehr abgelegen und ruhig. Es fühlte sich so an, als würde man mitten im Dschungel wohnen.
Tag 12 Ella
Am Morgen liefen wir in das Zentrum von Ella, um dort zu frühstücken. Ich hatte schon am Abend ein Restaurant ausgesucht, welches viele vegane Gerichte anbot.
Für die, die mich kennen, wissen jetzt wahrscheinlich was es für mich zum Frühstücken gab, natürlich ein Avocado Brot.
Das war natürlich mein Highlight und zusätzlich habe ich zum erstmal hier einen Kaffee getrunken, was wirklich bitter nötig war. Zuhause trinke ich nämlich täglich mehrere Tassen Kaffee.
Danach holten wir noch unsere Wäsche ab, die wir am Vortag bei einer Wäscherei abgeben hatten.
Anschließend ging es für uns auch schon weiter zum Little Adams Peak.
Das ist ein kleiner Berg, von dem man eine wunderbare Aussicht auf die Umgebung hatte.
Da unser Frühstück relativ teuer gewesen war, entschieden wir uns den ganzen Tag nur zu laufen und nicht einem Tuk-tuk zu fahren.
Dementsprechend waren wir an diesem Tage ziemlich viel zu Fuß gegangen.
Nach dem Little Adams Peak ging es für uns weiter zur 9-Arches-Bridge.
An der Brücke angekommen, waren wir beide ein bisschen enttäuscht, da wir uns das ganze irgendwie schöner vorgestellt hatten.
Was lernen wir daraus? Nicht so viele Videos über die Sehenswürdigkeiten angucken, da es dort oft 10-mal schöner aussieht.
Direkt neben bzw. über der Brücke war ein kleines Restaurant, in das wir dann noch gegangen sind. Wir haben beide das erste Mal Kottu gegessen. Kottu ähnelt einem Wrap, nur kleingeschnitten und mit Gemüse angebraten.
Danach ging es für uns zurück in die Stadt und wir gingen noch in ein paar kleinere Geschäfte, um schließlich wieder zur Unterkunft zurück zu kehren.
Mama, falls du diesen Beitrag liest, lies den nächsten Satz bitte nicht!
In der Unterkunft bemerkte ich, dass ich mir einen richtig schönen Sonnenbrand auf meinen Rücken, den Schultern, im Gesicht und an den Armen zugezogen hatte. Zu meiner Verteidigung, ich habe mich 2-mal eingecremt! - War wohl leider nicht ausreichend gewesen!
Tag 13 Diyaluma Wasserfall
Am morgen ging es für uns wieder ins Stadtzentrum zum frühstücken. Für mich gab es mal wieder ein traditionelles Frühstück.
Anschließend gingen wir wieder zur Unterkunft und warteten auf unseren Highspeed-Roller.
Um 10 Uhr wurde uns dann der gemietete Roller gebracht und wir machten uns auf den Weg zum Wasserfall.
Der Wasserfall liegt etwas über eine Stunde von Ella entfernt. Wir fuhren also los mit noch 2 Strichen auf der Tankanzeige und wollten unterwegs noch tanken fahren.
Wir hätten nur vielleicht vorher mal nachsehen sollen, wo genau die nächste Tankstelle war!
Nach ca. 5 Minuten sah ich auf die Tankanzeige und musste feststellen, dass der letzte Balken schon blinkte.
Nachdem wir dann versuchten auf Google Maps eine Tankstelle zu finden, - da aber keine fanden haben und auch kein Handynetz hatten - fragten wir einen Mann am Straßenrand. Dieser hatte uns dann in gebrochenem Englisch den Namen einer Stadt genannt. Nachdem Google Maps zum Glück doch funktionierte, sahen wir, dass wir noch 40 Minuten dorthin fahren mussten.
Umdrehen machte ab diesem Zeitpunkt keinen Sinn mehr und da die weitere Strecke nur bergab ging, fuhren wir so spritsparend wie möglich und ließen den Roller so oft es ging nur rollen.
Nach einer gefühlten Ewigkeit und langem zittern erreichten wir endlich eine Tankstelle.
Hier wurde der Roller vollgetankt und die Fahrt war ab hier deutlich entspannter.
Als erstes hielten wir am unteren Teil des Wasserfalls und schauten ihn uns von der Brücke aus an.
Danach fuhren wir einen Berg hoch und wanderten nochmal 20 Minuten durch die Wildnis, um an den oberen Teil des Wasserfalls zu gelangen.
Das hatte sich wirklich gelohnt!
Hier waren mehrere kleine Becken, in denen man schwimmen konnte und ein weiterer Wasserfall, unter den man sich stellen konnte.
Als wir uns dann auf den Rückweg machten, begann es wie aus Eimern zu schütten und wir wurden komplett nass.
Wir setzten uns nochmal kurz in ein Restaurant, mit der Hoffnung, dass der Regen nachlassen würde. Als es endlich aufhörte zu regnen, fuhren wir direkt los.
Während der Fahrt wurden wieder doch mal gewaschen, da es mehrmals anfing zu regnen.
Wir fuhren also mit unserem geliehenen Roller durch den Regen, vorbei an Straßenhunden und mehreren Gruppen von Affen.
Aber irgendwie hatte das Ganze auch etwas Besonderes, so ein Gefühl von Freiheit und auch eine gewisse Verbundenheit mit der Natur.
Nach einer gefühlten Ewigkeit kamen wir dann endlich an unserer Unterkunft an und ich nahm erstmal eine warme Dusche.
Anschließend kuschelte ich mich ins Bett und wartete bis mir wieder wärmer wurde.
