lenisreisetagebuch
lenisreisetagebuch
vakantio.de/lenisreisetagebuch
Zuletzt in Darwin

Sri Lanka (Tag 21 - 26)

Veröffentlicht: 26.04.2025

Unterkunft
ein Hostel in der Nähe vom Strand
Hostel · Unawatuna · Airbnb
Essen
ein kleines Restaurant in der Nähe
$ · Abendessen
Essen
ein Restaurant
$ · Abendessen
Essen
eine Strandbar
$ · Snack
Attraktion
Strand von Unawatuna
Unawatuna, Sri Lanka
Attraktion
Schildkrötenaufzucht- bzw. Pflegestation
Unawatuna, Sri Lanka
Attraktion
Hafen von Galle
Galle, Sri Lanka
Sehenswert
Festung von Galle
Galle, Sri Lanka
Attraktion
Strand von Hikkaduwa
Hikkaduwa, Sri Lanka
Spaziergang
Unterkunft → Strand
Unawatuna, Sri Lanka
Bus
Busbahnhof in Unawatuna → Strand bei den Meeresschildkröten
Unawatuna, Sri Lanka
Bus
Unawatuna → Galle
Sri Lanka

Tag 21 unawatuna

Nach dem letzten Frühstück in Mirissa ging es für uns nochmal surfen. Anschließend packten wir unsere Sachen und machten uns auf den Weg nach Unawatuna. Nach etwa einer Stunde in einem überfüllten und heißen Bus kamen wir in Unawatuna an.

Wir entschlossen uns erst noch Mittagessen zu gehen, weil wir erst ab 14 Uhr in unsere Wohnung konnten. Wir entschieden uns für ein Restaurant direkt am Strand. Das Essen war relativ teuer, hat uns aber beide nicht überzeugt.

Danach machten wir uns auf den Weg zur Unterkunft, welche nochmal 15 Minuten mit dem Tuk-tuk entfernt war.

Dort angekommen, bekam Jan nur das Telefon von jemandem in die Hand gedrückt. Der Mann sagte, dass es irgendwelche Probleme mit der Unterkunft gäbe.

Nachdem ich dann nochmal das Telefon bekam wurde mir gesagt, dass wir nicht in die Unterkunft könnten, da diese schon von jemand anderem gebucht worden sei.

Nun wurde uns alle paar Minuten das Telefon in die Hand gegeben und wir telefonierten mit verschiedene Leuten. Der Vermieter erzählte uns dann auf einmal, dass die Unterkunft renoviert werden würde, was offensichtlich nicht stimmte, da Gäste vor Ort waren.

Nach kurzem Schock und Enttäuschung, - die Unterkunft hatte einen Pool - versuchte ich eine Lösung zu finden. Ich beschwerte mich und fragte warum sie uns nicht vorher abgesagt hatten oder warum sie unsere Anfrage überhaupt angenommen hatten!?

Darauf bekam ich natürlich keine ehrliche Antwort.

Sie sagten mir nur, das ich einfach die Wohnung auf Airbnb stornieren solle. Dies tat ich natürlich nicht, da ich durch die kurzfristige Stornierung nur anteilig die Kosten erstattet bekommen hätte. Ich sagte also, dass er die Unterkunft stornieren müsste! Er sagte, es würde bei ihm nicht klappen.

Ich wollte natürlich nicht ohne mein Geld hier abreisen, da ich die Unterkunft schon vorher bezahlt hatte. Ich rief also beim Airbnb Kundenservice an und schilderte die Situation. Zum Glück konnten sie mir helfen und stornierten die Wohnung für mich.

Zusätzlich bekam ich auch noch einen Rabatt-Code für meine nächste Buchung.

Während wir das alles am klären waren, mussten wir natürlich noch eine Unterkunft für die Nacht finden. Nach einer Weile haben wir dann eine Art Hostel in der Nähe vom Strand gefunden und dieses auch gebucht.

Hier konnten wir zum Glück auch sofort einchecken.

Im Endeffekt hatten wir mit unserer neuen Unterkunft wirklich Glück, da sie gut gelegen war, sogar eine Küche und Waschmaschine hatte.

Nach der turbulenten Anreise machten wir erstmal eine kleine Pause in der Unterkunft und gingen danach noch am Strand einen Kaffee trinken. Hierbei schauten wir uns den Sonnenuntergang und die Surfer an.

Zum Schluss kauften wir uns noch Gemüse roti und roti bei einer netten Frau am Straßenrand.


Tag 22 Unawatuna

Ich wachte morgens schon um 6 Uhr auf und musste mir noch die Zeit bis 9 Uhr vertreiben, da Jan noch schlief, weil er in der Nacht Fußball gucken musste.

Nach dem Frühstück machten wir uns dann auf den Weg zum Strand. Hier liehen wir uns Surfbretter für eine Stunde aus. Das Surfen klappte auch immer besser, auch wenn wir noch mehr Zeit im Wasser verbrachten als auf dem Board.

Als Nächstes fuhren wir mit dem Bus zu einem anderen Strand, am dem viele Meeresschildkröten sein sollten. Dort angekommen, sahen wir schon die ganzen Menschen im Wasser und entdeckten sofort mehrere sehr große Schildkröten.

Wir gingen natürlich auch direkt ins Wasser und schauten uns die Tiere an. Zum Teil waren die Schildkröten wirklich groß und sie kamen einem sehr nahe. Viele Menschen fütterten die Tiere auch mit Algen.

An sich fand ich das echt schön, aber ich muss mich doch immer wieder über die Menschheit aufregen. Einige legten sich fast auf die Schildkröten oder fassten diese am Schwanz an. Hier fehlt es einigen, glaube ich einfach am gesundem Menschenverstand.

Danach gingen wir noch etwas essen und machten uns auf den Weg zu einem weiteren Strand. Hier wollten wir uns eine Schildkrötenaufzucht- bzw. Pflegestation ansehen. Wir waren allerdings sehr früh da und gingen deshalb nochmal zum Strand.

Der Strand war wirklich traumhaft! Weit und breit war kein Mensch zu sehen, was uns etwas verwunderte.

Nach etwa zwei Stunden gingen wir zurück zu der Aufzuchtstation.

Hier lernten wir viel über die Schildkröten und warum sie dort sind. Die meisten von ihnen hatten eine Flosse in Fischernetzen verloren oder wurden von Fischern verletzt. Der andere Teil war dort, weil sie Plastik gefressen hatten, das sie leicht mit ihrer Nahrung, den Quallen verwechseln.

Hier gab es allerdings auch viele hunderte Babyschildkröten und Schildkröteneier.

Am Ende unserer Führung durfte jeder eine Schildkröte zum Meer bringen. Um 18.00 Uhr kamen wir dann wieder, um dabei zuzuschauen, wie die restlichen Babyschildkröten ins Meer freigelassen wurden. Das war wirklich wunderschön und faszinierend. Eine etwas traurige Information war allerdings, dass nur ungefähr jede 1000. Schildkröte überlebt. Das liegt daran, dass sie erstmal 72 Stunden durchschwimmen und dann oft kein Essen finden und verhungern.

Nach dieser Info war ich noch wütender über die Tatsache, dass der Mensch fast die einzige Bedrohung für ältere Meeresschildkröten ist.

Anschließend wollten wir mit dem Bus Nachhaus fahren und wurden beim Warten natürlich wieder durchgehend von Tuk-tuk-Fahrern angesprochen. Ich muss sagen, dass ich mittlerweile echt genervt war, da man durchgehend von den Fahrern angesprochen wurde.

Naja, auf jeden Fall hielt ein Fahrer an und bot uns an, uns zum Buspreis mitzunehmen. Das wunderte uns wirklich, da das wirklich billig war und normalerweise nicht gemacht wird. Der Mann erzählte uns dann auf dem Weg, dass er kein Taxifahrer sei, sondern gerade von der Arbeit heimfuhr. Das war natürlich leicht verdientes Geld für ihn und eine billige Fahrt für uns.

Zuletzt holten wir uns wieder am Straßenrand eine Kleinigkeit zum Abendessen.


Tag 23 Galle

Morgens ging es für uns wieder direkt nach dem Frühstück zum Surfen. Danach machten wir uns schon auf den Weg nach Galle.

Die Busfahrt dauerte zum Glück nur kurze 20 Minuten.

In Galle angekommen, gingen wir zum Hafen. Dieser ist das Wahrzeichen der Stadt und sah wirklich sehr schön aus. Der Hafen ist von einer Festung umgeben. In der Festung selbst ist Damm, eine kleine Stadt mit vielen kleinen Gassen und Geschäften. Wir entschlossen uns also, durch die kleinen Gassen und die ganzen kleinen Geschäfte zu gehen. Das war wirklich etwas besonderes, denn so viele Geschäfte auf einem Ort hatten wir hier in Sri Lanka noch nicht gesehen. Es gab viele Bekleidungsgeschäfte, bei denen ich mich auch echt zurückhalten musste, da ich ja nicht viel Platz im Rucksack hatte. Am Ende kaufte ich dann nur ein paar Karten als Andenken.

Mein absolutes Highlight war allerdings das vegane Eis. Wer mich nämlich etwas besser kennt weiß, dass ich Eis über alles liebe.


Tag 24 Reisetag zur letzten Unterkunft

Wir ließen den Morgen entspannt angehen und frühstückten noch in der Unterkunft. Um 12.00 Uhr ging es weiter zur nächsten und letzten Unterkunft in Sri Lanka.

Es fuhren etwa eine Stunde mit dem Bus nach Hikkaduwa.

In der Stadt angekommen gingen wir erstmal etwas essen und danach zu unserer Unterkunft. Das war bis jetzt eine der coolsten Unterkünfte, da wir sogar einen Pool hatten. Dort angekommen sprangen wir natürlich sofort in den Pool.

Am Abend gingen wir in einem kleinen Restaurant in der Nähe essen.


Tag 25 Hikkaduwa

Morgens gab es für uns zum Abschluss nochmals ein traditionelles Frühstück. Hinterher gingen wir wieder in die Unterkunft in den Pool. Eigentlich war unser Plan, um 11.00 Uhr an den Strand zum Surfen zu gehen. Leider begann es zu regnen. Gegen Nachmittag konnten wir dann doch noch zum Strand.

Hier entschieden wir uns, in einem Restaurant Curry essen zu gehen. Leider sollte sich das allerdings noch als Fehler herausstellen!

Anschließend liefen wir noch am Strand entlang, um festzustellen, dass die Wellen hier doch etwas zu hoch für uns waren.

Zum Sonnenuntergang gingen wir noch in eine Strandbar und ich bestellte mir einen Cappuccino und einen veganen Käsekuchen.


Tag 26 Hikkaduwa

Das war unser letzter Tag in Sri Lanka und wir hatten noch ein paar Dinge geplant. Das mussten wir aber alles bleiben lassen, da wir uns beide wohl mit dem Essen am Tag zuvor den Magen verdorben hatten. Wir verbrachten den ganzen Tag im Bett oder im Bad und hatten höllische Bauchschmerzen. Gegen Nachmittag ging es mir zum Glück etwas besser und ich konnte in die Stadt gehen, um uns etwas Schonkost und Medikamente zu kaufen.

Tag 27 Reise nach Thailand

Am Morgen ging es uns zum Glück besser. Wir verbrachten die letzten Stunden dann noch im Pool, bis es um 12.00 Uhr losging.

Als erstes fuhren wir mit dem Tuk-tuk zur Bushaltestelle. Als der Bus vorfuhr dachten wir schon, dass wir dort nicht mehr hineinpassen würden, da der Bus total überfüllt schien. Der Busfahrer war aber anderer Meinung und forderte uns auf in den Bus zu steigen. Hier standen wir zunächst erstmal wie in einer Sardinenbüchse. Zum Glück war es ein klimatisierter Bus.

Ich hatte zudem das Glück, dass ich mich nach kurzer Zeit setzen konnte. Jan musste noch etwas länger stehen. Nach über vier Stunden Fahrt kamen wir dann in Colombo an. Hier mussten wir in einen Bus umsteigen, der zum Flughafen fuhr. Nach weiteren eineinhalb Stunden kamen wir schließlich am Flughafen an. Dort durften wir dann allerdings weitere sieben Stunden warten, da unser Abflug erst um 0:55 Uhr war. Der Flug dauerte nur etwas über drei Stunden und somit landeten wir gegen kurz nach 5 Uhr Ortszeit in Bangkok.

Auf einen Blick

Automatisch aus dem Beitrag extrahiert
Dauer
6 Tage
Wetter
Sommer
Begleitung
Zu zweit (2)
AbenteuerlichKulturellKulinarisch
  • Sonnenuntergang am Strand
  • Schildkrötenbeobachtung und Freilassung von Babyschildkröten
  • Surfen in Unawatuna und Hikkaduwa
  • Besuch von Galle
  • Weiterreise über Colombo nach Bangkok
SurfbrettBusTuk-tuk
StrandNaturEssenTransitTierwelt
lenisreisetagebuchFolge diesem Blog und verpasse keine neuen Beiträge.
Antworten

Sri Lanka
Reiseberichte Sri Lanka