Ein Sieg über Dr. Jekyll und Mr. Hyde
Wir sitzen auf der Terrasse eines Cafés am Strand von Castelldefels und genießen die Sonne. Eine warme Brise weht vom Meer über die Promenade, die fast so breit ist wie eine...


Veröffentlicht: 16.10.2026








Das Wichtigste vorweg: Wir sind wieder komplett! Gestern Abend kam Icke mit dem Flieger aus Berlin. Sie wollte ein Taxi zum Campingplatz Estrella de Mar nehmen, aber das kam mir Spanisch vor ... Sie ist seit zehn Jahren nicht mehr geflogen und noch nie alleine. Ich wusste, wenn es am Flughafen in Spanien genauso verrückt zugeht wie auf den Straßen dieser Metropole, dann ist mein Schatz verloren. Ich bestellte ein Taxi, um sie abzuholen und zu überraschen.
Meine Taxifahrerin hatte die Ruhe weg. Wir kamen genau um 19 Uhr am Flughafen an, genau zu der Zeit, zu der Icke landen sollte. Fünf Minuten später stand ich am richtigen Terminal – zehn Sekunden später hätten wir uns verpasst, denn Icke war schon durch. Wir hatten Glück: Icke suchte verzweifelt nach einem Ausgang, und da sah sie mich.
Am Flughafen herrschte das totale Chaos. Menschen über Menschen. An ein Taxi war gar nicht zu denken. Aber – jetzt muss ich mich selbst mal loben – ich hatte mit meiner Taxifahrerin vereinbart, dass sie auf uns warten solle. Sie hatte mir angeboten, das Taximeter in der Zeit auszuschalten. In dem ganzen Tohuwabohu gab ich ihr meinen AirTag aus der Geldbörse, um sie und ihr Taxi sicher wiederzufinden. Das wäre allerdings nicht notwendig gewesen – es war das einzige, Taxi das noch dastand ...
