Der Zauber um den Heiligen Gral
Die Burg von Peñíscola – sie war schon lange mein Ziel. Bei meinem ersten Besuch vor vielen Jahren hatte mir ein alter Mann von der Legende der Templer berichtet, die diese...


Veröffentlicht: 04.11.2026








Unsere Tour „Kleine Perlen Spaniens“ ist zu Ende gegangen. Vor lauter Freude darüber sind gestern beim Schreiben die Pferde mit mir durchgegangen, und anstelle eines Reiseberichts habe ich euch eine Abenteuergeschichte serviert. Sorry! Aber den Gral findet man halt nicht alle Tage. :-)
Eigentlich wollten wir den heutigen Tag noch in Peñíscola verbringen und die vielen kleinen Läden durchstöbern. Aber das Wetter hat nicht mitgespielt. Regen lag in der Luft, und der Wind blies wie meine Lungen nach einem 100-Meter-Sprint. Okay, 50-Meter-Sprint …
Wir haben kurz beratschlagt und uns im Internet schlau gemacht, wo es in Spanien in diesen Tagen wärmer ist. Und da tauchte ein Name auf: Guardamar del Segura.
„Da fahren wir hin“, sagte Icke. Und das in einem Ton, bei dem ich wusste, dass jedes Argument dagegen – und sei es noch so gut – völlig sinnlos wäre.
Allerdings konnte ich auch nicht zugeben, dass ich Guardamar eigentlich ganz gut fand für unseren nächsten Stopp. Auch wenn es rund 350 Kilometer in der entgegengesetzten Richtung liegt, in die wir eigentlich fahren wollten. Unser Plan war nämlich, auf dem Rückweg nach Barcelona ein paar Küstenorte abzuklappern. Von dort wird Icke in eineinhalb Wochen nach Hause fliegen.
Aber was soll's? Guardamar ist ein besonderer Ort für uns. Hier wohnten wir einmal in einem Appartement, als wir noch mit unserem Kia nach Spanien düsten. Natürlich waren wir auch schon des Öfteren mit dem Wohnmobil hier, haben nette Leute kennengelernt und den Ort ins Herz geschlossen.
Wir stehen frei direkt am Strand. Heute Abend werden wir vom Rauschen der Wellen in den Schlaf getragen …
Morgen gibt es noch ein Resümee – dann ist Schluss. Erst mal …
