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Tage 34-42 (10.-18.11.) Rapa Nui/Osterinsel Reisetag & Tag 1

Veröffentlicht: 23.11.2025

Flug
CJC → IPC
5h 30m · Economy
Unterkunft
Cabaña in Hanga Roa
Ferienwohnung · Hanga Roa
Taxi
Flughafen Mataveri → Cabaña in Hanga Roa
Hanga Roa, Chile
Sehenswert
Hanga Roa
Hanga Roa, Chile

Tag 0: San Pedro de Atacama - Calama - Santiago de Chile - Rapa Nui

Diesmal hat die private Abholung am Hostal in San Pedro geklappt!😅 Mit einem modernen und komfortablen Kleinbus ging es in 75 Minuten die 95 km zurück zum Flughafen nach Calama, eine etwas größere, trostlos wirkende Bergbaustadt in der Atacama-Wüste. Kurz nach der Abfahrt nahe der Straße tatsächlich wilde Pequnias gesehen!

Einchecken, Flug, … um 15 Uhr waren wir dann auch schon im Hotel in Santiago de Chile. Der Nachmittag war noch lang, das Wetter war sonnig aber kühl. So sind wir mit Uber in die Innenstadt zum Placa de Armas gefahren, haben Geld umgetauscht. Danach im Lieblingsrestaurant von Erhard ausgezeichnet zu Abend gegessen und zurück ins Hotel - Ausschlafen!!😂

Tag 1: Also heute nun auf zur Osterinsel, nach Rapa Nui!

Die Vorfreude auf dieses kleine entlegene Eiland mitten im Südpazifik war groß. Rapa Nui, wie die Insel von ihren Bewohnern genannt wird, liegt ca 3.800km westlich von Chile und ist die östlichste Insel Polynesiens. Die nächste bewohnte “Gegend” sind die Pitcairn-Inseln, fast 3.000km entfernt.

Rapa Nui ist eine bereits relativ alte inaktive Vulkaninsel (genau genommen der Gipfel eines 2.500m hohen unterseeischen Vulkans), ca 24 km lang und 13 km breit, in der Form einem Geodreieck ähnelnd. Der höchste Vulkankegel misst ca 500m aus dem Meer. Die Küstenlinie besteht bis auf wenigen Stellen aus Fels- oder Steilküste. Sandstrände gibt es nur zwei. Der größte und m.E. auch schönste Strand ist ‘Anakena’ im Norden der Inseln. Es gibt eine Art Ringstraße, im Süden entlang der Küste, im Norden mitten durch die Insel bis auf ca 300 Höhenmeter. Hanga Roa, die einzige Ortschaft liegt im NW, direkt neben dem Flughafen. Die meisten der ca 7.500 Einwohner dürften hier leben. Die beiden Häfen sind klein: einer für Tourismus und Fischerboote, der Zweite zusätzlich mit einer kleinen Pier und zwei Landungsbooten zum Ablanden von Stückgut. Die Seefracht muss auf See von klassischen Stückgutfrachtern auf diese Landungsboote verladen werden.Die Flora ist tropisch und bunt, die Fauna jedoch überschaubar.  Mehr zu Rapa Nui hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Osterinsel

Der Reisetag in Santiago de Chile begann entspannt: 6:45 Frühstück, 7:30 Fahrt zum Flughafen, Gepäckabgabe. Soweit also alles wie bekannt … Nur bei den anschließenden, für Rapa Nui erforderlichen speziellen Einreiseregelungen bekam man das Gefühl, es geht in ein Sperrgebiet oder auf eine Gefängnisinsel: Bereits bei der Flugbuchung mussten wir ein spezielles Online-Formular der Kriminalpolizei😳 von Rapa Nui mit detaillierten Angaben zu unserem Aufenthalt ausfüllen. Okay, das Ausfüllen war relativ unkompliziert - nur das Lesen der zahlreichen Gesetzesverweise und Strafandrohungen für den Fall unvollständiger oder nicht korrekter Angaben war etwas zeitaufwendig😳🤪. 

Beim Einchecken am Flughafen gab es dann auch einen speziellen Bereich für die “Inlands-Ausreise“ nach Rapa Nui. Hier gefühlt erneut zum 5. Mal Boardingpass und Ausweis vorgezeigt … dazu das spezielle RapaNui-Einreise-Formular. Nachdem alles auf seine Korrektheit hin überprüft wurde, erhielten wir einen Ausdruck, welcher uns zur Reise nach Rapa Nui berechtigte. Und - man glaubt es nicht - nur 10m(!) weiter vor der Sicherheitskontrolle - tatsächlich erneut „Por favor, su pasaporte y tarjeta de embarque“🥳! Trotzdem ging alles ziemlich flott: nach ca 40 min waren wir durch und am Gate. (Anmerkung: Erstaunlicherweise mussten wir im Unterschied zu den Galapagos-Inseln keine Einreisegebühr bezahlen. “Ach wie schön, endlich mal keine Abzocke” … dachten wir so schön … leider zu kurz gedacht … aber mehr dazu später im Resumee … 🤯🤬😤).

Dann, zwischen Gate und Flugzeug, stand ein streng blickender Zivilpolizist😱 mit Dienstmarke am Anzug - und sammelte - nach dem erneuten obligatorischen Blick in der Reisepass - den zuvor erhaltenen Ausdruck wieder ein😳. Ein simpler “Erlaubnis erteilt“- Stempel in den Reisepass wäre wohl die einfachere Lösung gewesen 😂.

Der Flug in einer Boing 787 dauert ca 5 1/2 h. Der Flughafen ist klein - es haben nur maximal drei größere Maschinen darauf Platz. Dafür ist die Landebahn auf Rapa Nui mit fast 3.400m erstaunlich lang und geht im westlichen Teil quer über die Insel. Hintergrund: Die NASA sucht in den 80er Jahren im Südpazifik nach einem Notlandeplatz für ihr Space Shuttle und “sponserte” den Ausbau des hiesigen Flugplatzes auf die heutige Größe. Und wenn man den Bildern traut, ist hier sogar schon mal eine Concorde gelandet!

Am Flughafen wurden wir überraschenderweise und mit einem Blumenkranz von einem sehr freundlichen Vermieter-Ehepaar abgeholt und zu unserem Cabaña gefahren, wie hier die kleinen einzelstehenden Häuschen (Hütten) heißen. Das unsrige war einfach aber zweckmäßig eingerichtet (LINK) (die Hotel-Alternative am oberen Ende der Preisskala hätte 13.400€ gekostet😅).

Am Nachmittag sind wir durch das Zentrum von Hanga Roa gelaufen - der Zeitunterschied zum Festland beträgt +2h. Mein Freund war geschockt, wie sehr sich hier seit seinem letzten Aufenthalt alles verändert hat - leider nur wenig bis gar nichts zum Guten! Aus wenigen Autos wurden gefühlt hunderte, viele neuen Regelungen, die meisten davon Restriktionen, und auch deutlich mehr Touristen als erwartet. Auch bei den Sehenswürdigkeiten hat sich vieles zum - aus unserer Sicht - Negativen entwickelt.

Unser (zu diesem Zeitpunkt) noch sehr nettes Vermieterehepaar bot an, uns in den nächsten Tagen die Sehenswürdigkeiten der Insel zu zeigen - ein Auto sollten wir für ‘nur’ 45$/Tag von einer guten Freundin bekommen - wie wir erst später bemerkten, wohl typisch für das hiesige  „Geschäftsmodell“. … mehr dazu am Ende des Reiseberichts zu Rapa Nui.


Auf einen Blick

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Dauer
2 Tage
Wetter
Frühling
Begleitung
Zu zweit (2)
Abenteuerlich
  • Flug nach Rapa Nui
  • Ankunft mit Blumenkranz am Flughafen
  • Spaziergang durch Hanga Roa
  • Plaza de Armas in Santiago
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