Neue Bekanntschaften und Wien // Sitzung 20

Die Zugfahrt nach Wien ging schnell und problemlos vonstatten. Angekommen in Wien, bin ich per U-Bahn ans Hostel gefahren. Da es relativ spät war, wollte ich nur noch einchecken, meine Wäsche waschen und schlafen. (Ich bin übrigens mega faul geworden. Ich hab ca. seit Ende Italien nichts mehr per Hand gewaschen, sondern immer Geld dafür ausgegeben) Im meinem Zimmer im Hostel habe ich mich erstmal mit meiner Zimmergenossin angefreundet und bissl gequatscht und dann habe ich meinen restlichen Plan vollzogen. Ins Bett kam ich dann leider erst gegen 1 Uhr.

Beim Gespräch mit der Zimmergenossin habe ich mich verabredet, mit ihr und einer anderen Hostelbesucherin, am nächsten Tag Wien zu besichtigen. Also gingen wir zu Dritt, morgens gegen 10 Uhr, einfach mal ohne Plan drauf los.

Das ist das erste Mal, dass ich mit jemanden anderen Sightseeing gemacht habe und ich muss sagen, dass man echt unproduktiv ist. Klar es macht mehr Spaß, da man jemanden zum Reden hat und beim Essen nicht allein ist, aber man bekommt nicht viel zu sehen und man kann sich die Dinge nicht so genau angucken, wie man selber das will. Man will die anderen Leute ja schließlich nicht warten lassen. Fazit: Zusammen Sightseeing ist manchmal ganz witzig und man kann das ruhig mal machen, jedoch priorisiere ich alleine zu sein, da man davon mehr hat. Trotzdem bin ich froh den Tag mit den Leuten verbracht zu haben.

Nach dem Essen in einem Brauhaus haben wir uns getrennt und ich bin mit meiner Zimmergenossin shoppen gegangen und die andere Hostelbesucherin hat sich ihren Verlangen hingegeben.

Am Abend waren wir beide noch indisch essen. Das war sehr lecker, aber danach waren wir zu fertig um noch weiter zu machen, also gingen wir schlafen.

Am nächsten Tag war ich wieder alleine, da meine Zimmergenossin eine Tagestour geplant hatte und ich habe die Zeit genutzt, um mir Wien genauer anzugucken. Das habe ich also getan. Ich bin sehr viel herumgegangen, habe mir viele Dinge von außen angeguckt und war in einem kunsthistorischen Museum. Wien ist wirklich sehr schön. Es hat neben seinen einzigartigen, wunderschönen und besonderen Gebäuden auch generell schöne Wohnhäuser. Also nicht nur die besonderen Gebäude sehen gut aus, sondern auch fast alle normalen Wohnhäuser. Das hat mich etwas an Wiesbaden erinnert. In Wien gibt es auch generell viel mehr zu sehen, als das man es in 3 Tagen alles hätte machen können.

Das Kunstmuseum war oke, aber dort habe ich wieder gemerkt, dass ich die Interesse an so Sachen schon längst verloren habe, da ich zuviel in letzter Zeit davon hatte.

Am Abend des Tages waren meine Zimmergenossin und ich noch in der Bar was trinken und wir haben unsere neuen Zimmergenossinnen kennengelernt. Eine Chinesin und eine Amerikanerin. (Die Amerikanerin ist Volleyballprofi)

Am letzten vollen Tag in Wien war ich wieder alleine und hab mir wieder andere Dinge angeguckt. Unter anderem auch ein historisches Museum, dass ich wieder ganz cool fande, obwohl ich eine Abneigung gegen Museen entwickelt habe. Und ich war noch in der Karlskirche, die ich wirklich atemberaubend fande. Besonders von außen, da sie viele verschiedene Elemente vermischt. Antik, asiatisch, Gotik und und und...

Am nächsten Tag ging nicht mehr viel, außer die Abreise nach Prag mit dem Zug.

Das Hostel in Wien war super. Ich hatte ein 4 Zimmerraum, der erstaunlich groß war. Es war sauber, man hatte einen guten Service (tolles Frühstück für 5€) und die Bar war cool. Dort gab es einen Billardtisch, das Hammerspiel, faire Alkoholpreise und andere kleinere Attraktionen. Eine Sache war jedoch komisch. Ich habe da mit 2 Leuten aus Wien geredet, die in die Hostelbar gehen um zu feiern. Das fande ich etwas komisch, da die in Wien gewohnt haben und bestimmt billgere Bars kennen. Außerdem kennen die dort ja auch keinen und ich hätte keine Lust in eine Bar zu gehen mit lauter komischen Reisenden. Naja ihr Ding

Zurück zum Hostel: Das einzige Manko des Hostels war das Wlan. Das war quasi nicht vorhanden.

In Wien habe ich erstaunlich viele Bekanntschaften gemacht, die alle wirklich sehr nett waren und ich bin froh diese Leute getroffen zu haben, da sie zu meiner tollen Reise begetragen haben. Ich merk aber mittlerweile, dass mein Körper keine Lust mehr zu reisen hat. Er fühlt sich von Tag zu Tag schwächer und schlapper an. Ich bin nach 4 Stunden Sightseeing schon total im Arsch. Krank werde ich jedoch nicht.

Außerdem bin ich längst nicht mehr so motiviert die Städte zu erkunden, wie am Anfang. Mal gucken, ob es noch besser wird.

Als nächstes kommt Prag!

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