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Freitag, 10.8.2018


Strecke: Donauradweg 3 (Budapest)

gefahrene Kilometer: 0 - Pausentag

Highlight des Tages: Burgviertel anschauen mit Hoppon-Hoppoff-Bus


Heute stand ein etwas anderes Programm an: statt Radfahren war heute Sightseeing in Budapest angesagt. Erstmal haben wir gechillt, dann gab’s Obstsalat zum Frühstück. Danach haben wir beide noch Pläne gemacht. Gegen 10 brachen wir auf. Es hatte einfach da schon 35°C. Als erstes wollten wir in die Apotheke und etwas für Julius‘ Knie (Voltaren), Cortison für seinen Ausschlag und Duschöl für mich kaufen. Haben wir alles ohne Probleme bekommen!

Dann gingen wir Richtung Stephans-Basilika. Die ist imposant! Von außen von aller Weite zu sehen, auf einem großen Platz. Der Nachteil daran war nur, dass es keinen Schatten gab. Man hätte auf die Kuppel gehen können, aber das haben wir uns geschenkt. Stattdessen waren wir in der Kirche drin. Alles voller Gold! Auf den Fotos kommt leider die Farbenpracht gar nicht so rüber. Und Gemälde, tolle Altäre und eine – wahrscheinlich – elektronische Liedertafel. Dieser Bau war wirklich beeindruckend! Und alles voller Asiaten … wieder draußen wollten wir zur Andrassy ut gehen, einer Einkaufsstraße, aber die war jetzt nichts Besonderes. Lauter teure Nobelgeschäfte. Die Gebäude waren zwar auch imposant von außen, aber das ist in der ganzen Altstadt so. Deshalb entschieden wir uns recht bald, in Richtung Parlament zu gehen. Leck mich am Arsch, ist das riesig! Und lauter Erker, alles in die Höhe gebaut, top in Schuss, sauber, wie auch der Vorplatz, mal abgesehen von einigen zeltenden Aktivisten. Die Polizei präsent. Es gab einen Brunnen und eine kleine Grünfläche mit Blick auf die Donau und das andere Ufer. Dort blieben wir eine Weile im Schatten. Dank der Hitze waren wir mittags fix und fertig. Dank der Stadtluft fiel uns das Atmen schwer.

Nach einer längeren Pause beschlossen wir, uns etwas zu essen zu suchen. Wir wollten eigentlich nirgends sitzen bleiben, sondern nur etwas mitnehmen. Dazu gingen wir in eine Gasse neben dem Parlament. Weil das mit dem „zum Mitnehmen“ aber gar nicht so einfach war, gingen wir noch ein Stückchen durch die Gassen, kamen an einem Park vorbei und fanden schließlich einen kleinen, gemütlichen Laden, in dem man zwar auch direkt dort essen konnte, dessen Hauptgeschäft aber wohl das Mitnehmen war. Betrieben wurde der Laden von zwei jungen Frauen Anfang 30, die alle Gerichte selbst, frisch und vor den Augen der wartenden Gäste zubereiteten. Wir kauften 2 Pizzen und eiskalte Getränke. Damit setzten wir uns dann in den Park und sahen uns noch gemeinsam die Karte an.

Schließlich machten wir uns wieder auf. Es war immer noch erdrückend heiß. Wir kamen an einem gemauerten Stadtbach mit Kriegsdenkmal vorbei und gelangten schließlich wieder ans Donauufer, wo wir der Promenade bis zur bekannten Zugbrücke folgten. Diese überquerten wir dann auch und machten ein/ zwei Fotos. Auf der anderen Seite wollten wir ursprünglich in unterirdische Tunnel, von denen wir gelesen hatten, aber die fanden wir nicht und wir standen wohl ziemlich ratlos da, sodass bald so ein Werbekerl für Hopponhoppoff-Busse uns ansprach, ob denn Interesse bestünde. Die Tour beinhaltet nur 4 Stationen auf dem Burgberg und dem Fischerviertel, aber kostete dementsprechend auch wenig. Wir willigten sofort ein. Das Laufen bei knapp 40°C den Berg hinauf wollten wir uns einfach sparen. Oben angekommen sahen wir uns die Burg an, sowie eine Kathedrale, mehrere Museen von außen und ebenso Regierungsgebäude. Alles sehr beeindruckend! Auch der Blick von oben runter auf die andere Donauseite (wo ja die Kathedrale steht) und die Donau war toll. Wir sahen uns viel an, ließen uns Zeit und spazierten einfach alles ab. Es waren so viele Asiaten da! Schließlich hatten wir alles gesehen und gingen zur Bushaltestelle, um zum nächsten Stopp zu fahren.

Das die Fischerbastei. Bestehend aus einer Kirche mit buntem Dach, einem Brunnen und einer verdammt hübschen Festung. Wir setzten uns auf den Brunnen, genossen das Lüftchen, das Flair und die Aussicht und schlenderten schließlich die Bastei ab. Die Kirche war leider geschlossen. Dann gingen wir noch ein bisschen ins Viertel nebenan, weil uns da ein großes Gebäude anlockte, außerdem waren wir inzwischen wieder wacher und es wurde kühler. Und außerdem gab’s da Wasser und eine Straßenehrmaschine, die vorne Wasser rausspritzte. Im Endeffekt gingen wir nicht ganz bis zum Gebäude, sondern drehten vorher um und gingen zur Haltestelle. Und die nächste Busstation war – das große Gebäude von Vorhin. Es war ein Museum, mit Kanonen davor. Nun ja, macht ja nix, mit dem nächsten Bus fuhren wir weiter, den Burgberg hinunter. Die nächste Station war am Donauufer, wo wir wieder entlang gingen bis zur Brücke. Danach gingen wir zurück in unsere Unterkunft, duschten und suchten uns ein Lokal in der Nebenstraße. Wir ließen uns durch so einen Ausrufer anheuern und es war sehr gemütlich und lecker. Später auf dem Rückweg zogen dunkle Wolken auf.
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