Expedition zum Kap Horn
Die Route der Expedition führte über das Kap Horn durch die chilenischen Fjorde nach Punta Arenas in Chile. Angeboten bekommen haben wir es als Luxus-Tour und haben dann gleich...


Veröffentlicht: 19.01.2019
















Nach 5 Tagen Luxus ging's nun wieder in die freie Natur. Der Feuerland-Nationalpark liegt zwischen der chilenischen Grenze und Ushuaia und ist das Wander-Paradies. Von einfachen Spaziergängen bis zu 8 Stunden Wanderungen ist alles dabei.
Zusätzlich ist hier noch das Ende der Routa 3 welche in Buenos Aires startet und durch ganz Argentinien führt. Natürlich wird darauf auf einem riesen Schild darauf hingewiesen.
Wenn man den Eintritt zahlt darf man sich zwei Nächte und 3 Tage im Park aufhalten. Wie manche von euch wissen ist Wandern nicht so ganz meins und nach den 3 Tagen reicht's mir fürs erste wieder.
Am ersten Tag sind wir an den wunderschönen Buchten entlang des Beagle-Kanals gewandert. Das Wetter war für Ushuaia schon fast rekordverdächtig warm.
Das konnten wir am zweiten Tag auf unserer großen Wanderung gleich Mal büßen. Es ging rauf auf 973 Meter (gestartet wird bei fast 0) durch einen patagonischen Regenwald, knietiefe Matschlöcher und Geröll. Ständig begleitet von Wind, Regen, Hagel und Schnee. Mir hat der Matsch gefallen und Jonas der folgende steile Aufstieg. War also für jeden etwas dabei. Abends wurde unsere Anstrengung noch mit einer eiskalten Dusche unter unserer Outdoor-Dusche belohnt. Also KALT, KALT, KALT!
Nach einer ebenso eiskalten Nacht war die Motivation zum Wandern eher gering. Als das Wetter dann aufklarte sind wir noch an einen kleinen Wasserfall und entlang von Biberdämmen gewandert.
