josiundjonasonjourney
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Da wir es ja nun leider nicht mehr zeitlich nach Kolumbien hoch schaffen haben wir uns entschieden über Brasilien wieder nach Montevideo zu fahren. Von da aus verschiffen wir unseren Egon wieder heim. 

Auf dem Weg nach Brasilien kamen wir noch ein an paar schönen Ecken in Bolivien vorbei. Allerdings haben wir unser Visa hier schon fast ausgeschöpft deshalb hatten wir nicht so viel Zeit. Einen kurzen Zwischenstopp machten wir in San Jose de Chiquitos, hier gibt es eine schöne Kirche und das Dörfchen ist auch schön. Nicht viele Touristen verirren sich hier her, deshalb wurden wir zwei Weißbrote hier ganz schön angestarrt. Wir haben ganz vergessen wie das ist. Am nächsten Tag bei einem Aussichtspunkt war genau das gleiche. Hier durften wieder einer riesigen Menschentraube unser Auto vorführen. Man haben wir das vermisst!

Weiter in Richtung Brasilien kommt man noch ein einem Thermalfluss vorbei. Ja richtig ein ganzer Fluss mit 35° warmen Wasser! Das war echt verrückt. Obwohl in Bolivien gerade Winter ist hat es trotzdem 30° , man im Sommer wollen wir hier nicht sein. Ja bei 30° Außentemperatur braucht man allerdings nicht so unbedingt 35° warmes Thermalwasser, genossen haben wir unseren Beauty Day trotzdem. Im Wasser leben nämlich diese Doktorfische die die alten Hautschuppen abknabbern. Wenn man alleine im Wasser war hatte man sie zu hunderten am Körper, da musste man sich erst man dran gewöhnen, danach war's aber cool.

Einen Tag später hatten wir den kompliziertesten Grenzübergang unserer Reise. Bevor man in Brasilien einreist muss man online einen Zettel ausfüllen, wussten wir durch unsere gute Reisevorbereitung natürlich nicht. Das haben sie uns natürlich erst an der brasilianischen Grenze gesagt, so in Bolivien schon ausgereist und noch nicht in Brasilien, im Niemandsland hat's leider keine Computer. Also zurück nach Bolivien. Gott sei Dank nehmen es die bolivianischen Grenzbeamten nicht so streng mit den Formalitäten, so konnten wir ohne größeren Aufwand wieder nach Bolivien. Nachdem wir alles ausgefüllt und kopiert hatten sind wir wieder zurück an die brasilianische Grenze. Die meinten dann zu uns wir sollen um 19:30 wieder kommen, es war 15:00, offiziell macht die Grenze um 18:00 zu. Das kam uns komisch vor, wir mussten aber feststellen das Portugiesisch ziemlich schwer zu verstehen ist wenn man nur Spanisch kann, deshalb konnten wir ihn nicht fragen. Zusätzlich waren wir nicht scharf auf eine Nacht im bolivianisch brasilianischen Grenzgebiet, bei Nacht fahren kommt aber auch nicht in Frage. Wir haben dann in Corumbá eine Truckstop gefunden und zwischen brasilianischen Trucker geschlafen. Später an der Grenze war sie wirklich noch offen und das unerwartete Szenario trat ein: der Grenzbeamte konnte Englisch! Das haben wir nicht erwartet. Er erklärte uns dann das sie Personal Probleme haben und die Grenze 24h geöffnet ist und hat in 10 Minuten unsere Papiere fertig gemacht. Am nächsten Tag konnte dann das Abenteuer Brasilien starten. 

Bolivien

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Kommentare

Ninjo
Nah dann viel Glück in BRA. Hoffendlich klappt es mit EngSpan im portugiesisch BRA🙇‍♀️😎

Jonas
Bisher verstehen wir nur Bahnhof, das Gute ist dass die Leute uns auf spanisch wenigstens verstehen 😀 naja und wir haben ja noch Hände und Füße zum verständigen

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