12.01.2018 - Whangarei, the 1st day
Etwas überfordert und unentschlossen saßen wir nach dem Frühstück über dem Reiseführer und der Landkarte, um die nächsten Tage effektiv zu planen. Gott sei dank kam unsere host...

Veröffentlicht: 13.01.2018
Zwar war heute frühes Aufstehen angesagt, aber es sollte sich auch lohnen. Wir waren um 9:00 Uhr zum Kajaken verabredet und hatten noch 1,5 Std. Fahrt, um den Treffpunkt zu erreichen. Fliss, unsere Guide war für neuseeländische Verhältnisse unerwartet pünktlich. Mit ihr, Hala und Sandy, der sich dem Kajak-adventure uns heute anschloss, waren wir zu 6 mit zwei einzel- und zwei doppel-Kajaks. Nach weiteren Kilometern und kurzem übersetzen mit der Autofähre waren wir schließlich an unserem Startpunkt in Langs Beach bei Russel.
Nach den safety instructions durch Fliss ging es dann auch zügig in die Kayaks und weit hinaus in die wunderschöne Bay Of Islands. Sie besteht aus 144 Inseln, die sich teilweise auch in privater Hand befinden und von betuchten Neuseeländern als Feriendomizile genutzt werden.
Alle Inseln haben wir nicht besucht, aber immerhin haben wir viele davon gesehen und fast 3% davon besucht, also 2 Inseln. ;-)
Wir waren schon einige Zeit unterwegs bis wir die erste Insel Moturua erreichten. Dort angekommen, konnten wir nach einem kurzen Fußmarsch einen wunderschönen Blick auf die Bucht und eine der Nachbarbuchten genießen. Zurück am Strand ging es erst einmal ins Wasser zum Schnorcheln. Jana kam mit sehr erstauntem Gesicht schnell aus dem Wasser, da sie einen großen Stachelrochen gesichtet hatte, dessen Stich auch für Menschen tödlich enden kann. Fliss beruhigte aber, dass dies scheue Tiere sind und man nur nicht darauf treten sollte, denn dann würden sie angreifen und zustechen.
Die Zweite Insel Motuarohia war bald erreicht und auch dort ging es zunächst für mich, Joachim, hoch auf den Berg,, um die Aussicht zu genießen. Auf dieser Insel machten wir auch ausgiebig Rast mit Picknick im Schatten, welches Fliss mitgebracht hatte.
Gut gesättigt traten wir die Rückreise an. Wenn man Glück hat kann man zwischen den Inseln Delphine selten auch Orcas sehen. Heute leider nicht.
Wir sind alle gut und mit wenig Wellengang wieder angelandet und hatten wieder einen wunderschönen Tag erlebt. Das Kajaken ist wirklich eine ungeahnt schöne Möglichkeit, die Welt vom Wasser aus zu erkunden.
Auf der Rückfahrt haben wir noch einen kleinen Abstecher mit dem Auto zu den Haruru Falls gemacht. Dorthin wurde auch eine kleinere Kajaktour angeboten, wir waren aber alle sehr froh, das wir die große Kajaktour gebucht hatten.